Kostenübernahme für Weiterbildung?

von
Sayon

Hallo,

Ich bin gelernte Pferdewirtin, kann aber meinen Beruf nicht ausüben. Derzeit bin ich arbeitslos nach Elternzeit und überlege, eine Weiterbildung zum Tierheilpraktiker mit Schwerpunkt Pferde zu machen, um mich dann später selbständig machen zu können. So könnte ich Erfahrungswerte und Wissen aus meinem erlernten Beruf in einen neuen einbringen, der tatsächlich noch Wachstumspotential hat. Meine Frage ist nun: Ist es möglich, dass der Rententräger die Weiterbildungskosten übernimmt oder bin ich allein auf die ARGE bzw. das Arbeitsamt angewiesen? Ich habe irgendwo gelesen, dass diese Art der Weiterbildungskosten von verschiedenen Stellen übernommen werden können. Wie viel darf die Weiterbildung maximal kosten? Was ist mit Fortbildungskosten, um an Seminaren zur Spezialisierung im neuen Beruf teilzunehmen.

Vielen Dank schonmal im voraus für Antworten
Sayon

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Sayon,

für Maßnahmen zur Arbeitsförderung ist grundsätzlich die Bundesagentur für Arbeit zuständig. Die gesetzliche Rentenversicherung kann regelmäßig nur dann entsprechende Leistungen erbringen, wenn Sie aus medizinischen Gründen erwerbsgemindert sind, von Erwerbsminderung bedroht oder behindert sind. Insofern wäre es von entscheidender Bedeutung, warum Sie Ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Soweit die oben genannten Voraussetzungen für die Leistungserbringung durch den Rentenversicherungsträger vorliegen, sollten Sie einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen. Hierbei können Sie auch eigene Vorschläge und Vorstellungen zu evtl. notwendigen Weiterbildungen mit einbringen. Der Rentenversicherungsträger prüft dann, ob und in welchem Umfang erforderliche Maßnahmen gewährt werden können.