Krankeheit,Reha,Umschulung???

von
Chris

Hallo,

Kurz meine Situation:

Krankheitsbeginn am 16.02.07 wegen Lungenentzündung, dazu kam noch eine Lungen-Rippenfellentzündung, dies machte einen Krankenhausaufenthalt von 11tagen nötig weil sich Wasser zwischen Lunge und Rippenfell angesammelt hatte. Nach erneuter CT Untersuchung musste ich wieder ins Krankenhaus diesmal für 14 tage, und es stellte sich eine Sarkoidose der Lunge heraus, auch die Leber ist betroffen. Eine Kur/Reha ist beantragt, und auch genemigt worden.

Meine frage an sich ist folgende:

In meinem Beruf arbeite ich als Mechaniker, und NfZ-Lackierer, sollte ich nach erfolgter Kur/Reha überhaupt diesen Beruf weitermachen?

Wenn eine weitere ausführung meines Berufes nicht angesagt ist, welche möglichkeiten gibt es für mich?

Mein Chef will nicht dass ich was anderes in seinem Betrieb arbeite, ich hatte diverse Vorschläge gestellt, ganz im gegenteil wenn es nicht mehr geht könne ich gehen, ist im egal, er will sogar dass ich auf einen Teil meines Urlaubes verzichten soll,
ist so eine Art Erpressung überhaupt erlaubt? Leider bin ich nicht Rechtsschutzversichert!

Käme eine eventuelle Umschulung in frage?

Wie hoch wird das Übergangsgeld sein, momentan bekomme ich Lohnfortzahlung von meiner Krankenkasse. Nettoverdienst beim Arbeitgeber ca 1350€.

MfG

Chris

von
???

Ob Sie Ihren Beruf wieder ausüben können, kann Ihnen hier niemand verraten. Fragen Sie Ihre behandelnden Ärzte bzw auf der Kur den dortigen Arzt nach deren Einschätzung.
Sollten Sie als Mechaniker nicht mehr arbeiten können, beantragen Sie am besten bei der DRV Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Werden solche Leistungen bewilligt, erhalten Sie i.d.R. ein Beratungsgespräch, in dem die Möglichkeiten besprochen werden. Ob Sie umgeschult werden, hängt dabei nicht nur von Ihrem Wunsch ab sondern auch z.B. von Ihrem Alter und Fähigkeiten.

von
Chris

Danke für Ihre Antwort,

Ich habe eine Abgeschlossene Berufsausbildung als Kfz Mechaniker, das Lackieren habe ich mir "angeeignet".

Ich bin 37 Jahre alt, und habe ein einen normalen Hauptschulabschluss.

Grüsse

Chris

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Chris,

ich kann Ihnen hier nur empfehlen, dem Rat von ??? zu folgen. Mehr läßt sich in solch spezifischen Fallgestaltungen hier im Rahmen des Forums leider nicht klären.

von
alex

Sarkoidose der Lunge - kann u.a. - auch durch Arbeit mit
Lacken , Farben etc. ausgelöst werden.
Ich wäre an Ihrer Stelle vorsichtig und würde wegen der eigenen Gesundheit nicht weiter als Lackierer arbeiten. Das ist natürlich leicht gesagt, klar.
Bei der Reha sollten Sie ausdrücklich auf Ihren Beruf
hinweisen ( Thema Anerkennung als Berufskrankheit )
Dort wird auch vorgeschlagen, ob Sie weiter in Ihrem Beruf arbeiten können oder nicht.
Da Ihr Chef ja schon entsprechende Äüßerungen gemacht hat, Sie nicht weiter beschäftigen zu wollen,würde ich an Ihrer Stelle sofort noch eine
Rechtsschutzversicherung ( Wartezeit beachten ! )
abschliessen oder einem Sozialverband eintreten.
Ohne Anwalt werden Sie ( bei Kündigung ) Ihrer Firma gegenüber und auch der Rentenversicherung ( falls es um BU/EU Rente ) geht,
hilflos ausgeliefert sein.
An Ihrer Stelle würde ich sofort einen Termin bei einem Fachanwalt für Sozialrecht machen, zwecks Beratung.

von
m.h.

hallo chris,
um evtl. zeit zugewinnen bei dem vesorgungsamt- anerkennung gdb.beantragen.
rechtsschutz ist auch bei der gewerkschaft möglich (wg.arbeitsrechtl.folgen).
berufsgenossenschaft einschalten(evtl.über facharzt verdachtsanzeige bk.stellen).
beachten:§ 3 abs.2 bkv - übergangsleistungen-.
m.f.g.
m.h.

von
want more to now

wer gibt die einschätzung über die arbeitsfähigkeit und wo bekomme ich diesen drv antrag her oder kann mir helfen ??

von Experte/in Experten-Antwort

Zur individuellen Abklärung Ihrer Situation sollten Sie vorsorglich einen Termin bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle vereinbaren. Die Ihrem Wohnort am nächsten gelegene Auskunfts- und Beratungsstelle können Sie unter dem Link "Service/Beratungsstellen" ermitteln.