Krankengeld läuft aus

von
robert

Liebe Forumsteilnehmer!

Meine Frage: Hat es negative Auswirkungen, wenn man das Krankengeld bis zum letzten Tag auslaufen lässt. Oder ist es besser wenn man einige Tage stehen lässt, damit vielleicht zukünftige Anspruchsvoraussetzungen nicht verloren gehen.
Vielleicht kann mir jemand diese Frage beantworten.

Vielen Dank !

Gruß Robert.

von
KSC

ich verstehe nicht was Sie wissen wollen.

Das Krankengeld endet entweder wenn die Zeit abgelaufen ist oder dann, wenn Sie nicht mehr arbeitsunfähig sind.

Und in diesem Fall können Sie wieder arbeiten, was sollen da taktische Spielchen?

von
Nix

Sie sind also in Wirklichkeit garnicht richtig krank und machen "einen auf krank" auf Kosten der Versichertengemeinschaft. Wenn Sie das mit Ihrem Gewissen vertragen können, dann können Sie das Krankengeld auch bis zum Ende der 18 Monate Leistungszeit auslaufen lassen. Taktische Erwägungen, ob es besser ist, wieder arbeiten zu gehen und den Krankengeldanspruch später wiederaufleben zu lassen, können hier nicht berücksichtigt werden.

von Experte/in Experten-Antwort

Ich kann jetzt nur vermuten, dass Ihre Frage auf den "richtigen" Zeitpunkt für einen Antrag auf eine Erwerbsminderungsrente abzielt. Hier läßt sich keine pauschale Antwort geben. Oft ist der Krankengeldanspruch jedoch höher als die zu erwartende Erwerbsminderungsrente...

von
robert

Lieber Forumsteilnehmer NIX !

Ich kann Sie beruhigen ich mache nicht einen auf krank, ich bin wirklich krank und mache mir Sorgen um meine Zukunft, das ich durch den Paragraphen und Gesetzesdschungel nicht noch weitere Nachteile hinnehmen muß.
Ich möchte Ihnen kurz meine Lage schildern, bin 54 Jahre habe 38 Jahre in meinem Ausbildungsberuf gearbeitet ( 3,5 Jahre Ausbildungszeit), bis zu meiner Knieoperation (Mikrofrakturierung) im Feb. 06 war ich keinen Tag arbeitslos, während dieser Krankheitspahse ging der Betrieb Konkurs ( 20 Jahre Betriebszugehörigkeit), d.h. mein Arbeitsverhältnis wurde ohne einen Cent Abfindung aufgelöst und ich bin somit arbeitlos. Ich war in dem Betrieb als schwerbehinderter und habe alles gegeben, für Forbildungslehrgänge habe ich meinen Jahresurlaub genommen um meinen Arbeitsplatz zu halten. Da nach meiner Knieoperation die schwere Arthrose meiner Handgelenke mit einer Teilversteifung des linken Handgelenks endete ( Nov. 06) und dies bis zu heutigen Tag nicht in Ordnung ist, habe ich heute vom Orthophäden mitgeteilt bekommen das das Handgelenk totalversteift und denerviert werden muss um die Beschwerden zu beseitgen.
Auf anraten meines Orthophäden habe ich um Rente eingegeben in der Hoffnung eine Berufsunfähigkeitsrente zu erhalten ( bin KFZ Mechaniker) wurde alles abgelehnt. Verweisung auf Hausmeister, Mitarbeiter Poststelle, Telefonist.
Anfang Juli läuft mein Krankengeld aus, ich stehe vor der Totalversteifung meines Handgelenks, bekomme keine Rente, unter Umständen auch kein Arbeitslosengeld 1 weil ich noch krank bin. Arbeitslosengeld 2 bekomme ich auch nicht da ich in meiner Freizeit ein altes Haus hergerichtet habe und ein wenig Altersvorsorge betrieben habe.

Ihre Frage ob ich meine Situation mit meinem Gewissen vereinbaren kann, muß ich bejahen.

Ich wünsche Ihnen eine bessere Situation !

Gruß Robert!