Krankengeld nach abgebrochener LTA

von
H.Brandes

Hallo,ich weiß nicht,ob ich hier richtig bin,aber ich versuche es mal: Meine im Juni begonnene LTA wurde im September aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen,sodass auch das Übergangsgeld nicht mehr weiter gezahlt wurde.Seitdem bekomme ich Krankengeld,welches in der Höhe ein Witz ist. Es wurde bei der Berechnung des Krankengeldes nämlich nicht die Berechnungsgrundlage der DRV zugrunde gelegt,sondern mein tägliches Regelentgelt was ich als Übergangsgeld Kalendertäglich bekommen habe.Nun wollte ich mal wissen,ob dies rechtens ist und wenn ja,was ich tun kann,um mehr Geld zu bekommen?Ich bin z.Zt und bestimmt noch einige Monate krank geschrieben.Für Aussagekräftige Antworten wäre ich sehr dankbar.MfG H.

von
KSC

Da werden Ihnen die Experten der DRV nicht weiterhelfen, bei Ihrer Frage geht es um das Recht der KV.

Backrezepte erfragen Sie doch auch nicht beim Dachdecker?

von
Nix

Hallo, Herr Brandes!
Sie haben da wohl etwas falsch verstanden.
Das Übergangsgeld wird aus dem Regelentgelt und dem Nettoentgelt Ihrer vorangegangenen Beschäftigung berechnet(letzter abgerechneter Lohnabrechnungszeitraum Ihrer Beschäftigung bzw. Vormonat des Beginns der Umschulung beim Tarifentgelt, wenn die Beschäftigung länger als 3 Jahre zurückliegt.
Wenn die Krankenkasse das Regelentgelt und Nettoentgelt genommen hat, welches in Ihrem Übergangsgeldbescheid vom RV-Träger berücksichtigt wurde, dann ist die Krankengeldberechnung vollkommen richtig.

Vergleichen Sie den Krankengeldbescheid mit dem Übergangsgeldbescheid der DRV.
Ist in beiden Bescheiden derselbe Wert an Regelentgelt und Nettoentgelt aufgeführt, dann ist der Krankengeldbescheid der Krankenkasse richtig.

Viele Grüße
Nix

Experten-Antwort

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass von Seiten des Rentenversicherungsträgers keine Stellung-nahme zur Berechnung einer Krankenkassenleistung vorgenommen werden kann.

Obgleich auf die gleiche Berechnungsgrundlage zurückgegriffen wird (s. Beitrag von nix), sollten Sie sich in jedem Fall nochmals mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen.