Krankengeld nach Übergangsgeld gleich hoch?

von
Andreas

Hallo--ich bin es nochmal...

Habe angeklickt, dass ich Antwort auf meine E-Mail-Adresse haben will---natürlich möchte ich auch, daß hier im Forum geantwortet wird. Vielleicht kann ein anderer mit dem Thema ebenfalls was anfangen.

Vielen Dank.

Gruss
Andreas

von
Heike

Hallo Andreas,
es liegt offenbar ein Missverständis vor.
Sie erhalten keine Antwort an Ihre E-Mail-Adresse, die im übrigen allen Forumsteilnehmern nicht bekannt wird.
Sie erhalten eine E-Mail, wenn in diesem Forum zu Ihrem Beitrag geantwortet wird.
Heike

von
Andreas

Hallo Heike,

danke sehr für die Aufklärung.

Gruss
Andreas

von
Nix

Das Krankengeld beträgt 80% vom letzten Nettoentgelt während das Übergangsgeld nur 68% vom letzten Nettoentgelt beträgt bzw. 75%, wenn Sie Kinder unter 18 Jahren haben.

Nix

Experten-Antwort

Das Krankengeld beträgt 70 Prozent des Regelentgelts bis zur Beitragsbemessungsgrenze KV (Arbeitsentgelt, das der Beitragsberechnung zugrunde liegt - Brutto), maximal 90 Prozent des Nettoarbeitsentgeltes.
Beitragsbemessungsgrenze KV aktuell 3.600,-- Euro monatlich, davon 70 Prozent: 2.520,-- Euro.

Das Übergangsgeld kann in Abhängigkeit von Ihrer persönlichen Situation zwischen 60 und 75 Prozent aus 80 Prozent des regelmäßigen Arbeitsentgelts (Brutto) bis zur Beitragsbemessungsgrenze RV (da Träger der Reha) betragen, maximal 100 Prozent des Nettoarbeitsentgelts.
Beitragsbemessungsgrenze RV aktuell 5.300,-- Euro monatlich, davon 80 Prozent: 4.240,-- Euro, davon 60 Prozent: 2.544,-- Euro oder 75 Prozent: 3.180,-- Euro.

Fazit: eine pauschale Aussage mag zwar für viele Rehakunden gelten, kann aber im Einzelfall doch schon ganz anders aussehen.