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Krankengeldberechnung anhand Übergangsgeld??????

von geckoaner02.05.2016 | 12:01
1420 Ansichten
10 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bekomme zu Zeit Krankengeld, aufgrund einer wegen Krankheit unterbrochenen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ich zweifel nur grade die Berechnung der Krankenkasse an. Auf meine telefonische Anfrage bei der Krankenkasse antwortete mir: Als Berechnungsgrundlage wird mein Kalendertägliches Regelentgeld zugrunde gelegt. Beispiel: 100 Euro! Davon 80%!!! Wären 80 Euro. Von den 80 Euro werden dann 70% zu meinem Brutto Krankengeld täglich. Davon noch die Sozialversicherungen in Abzug gebracht. Kann das sein. Das ist in meinen Augen eine doppelte Kürzung und hat nichts mit meinem Krankengeld vor Beginn der Maßnahme zu tun. Sind ca. 200 Euro weniger. Auf mein Nachfragen wo das steht bekam ich die Antwort es gäbe Rundschreiben die die Berechnung so beschreiben. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Meiner Meinung sind Krankengeld immer 70% vom Regelentgelt was vor Beginn der Maßnahme bezogen wurde. Was sagen sie dazu?! Liebe Grüße Björn

10 Antworten

Schorscham 02.05.2016 | 14:00
Schorscham 02.05.2016 | 13:55
Vielleicht hilft Ihnen das hier weiter: http://www.kv-media.de/krankengeldberechnung.php MfG
Herz1952am 02.05.2016 | 15:25
Mein Rentenberater hat mir letztens von einem ganz ähnlichen Fall berichter (smile)
Geckoaneram 02.05.2016 | 17:08
Zitat von Herz1952 anzeigenausblenden
Herz1952 schrieb

Ich habe leider zu viele Krankheiten. Lese täglich 2 Ärztezeitungen mit den dazugehörigen Kurzfassungen von Studien. Ab und zu schreibe ich auch Kommentare. Vieles widerspricht (z.B. Ernährungsregeln) den gängigen Ratschlägen von Krankenkassen und damit auch von Ärzten.

Einmal wollte mir die Kasse das Krankengeld zu Unrecht versagen, da nahm ich einen Renten und Sozialberater und dieser stellt die Kasse dann "in den Senkel". Mir war diese zu kompliziert und kannte auch die Rechtsprechung nicht. Die Kasse hat es einfach versucht.

Die Krankenkassen und Ärzte wissen halt vieles nicht. Ärzte sind ja keine Juristen und kennen das SGB V nicht, geschweige denn das Patientenrechtsgesetz.

Es gibt vieles was nicht veröffentlicht wird. Ich wusste es und habe davon Gebrauch machen müssen. Dafür musste ich allerdings meinem Arzt vorschreiben, was das Attest beinhalten sollte (das erste von ihm war nicht vollständig und mein Antrag wurde von der KK abgelehnt). Beim zweiten mal bekam ich das für mich richtige Medikament von der Kasse genehmigt, obwohl es normalerweise für GKV-Mitglieder nicht erstattungsfähig war.

Allerdings sind die Ärzte auch gegen AMNOG (hat in der Praxis nichts zu suchen), IQuWig (machen Fehler in der Bewertung neuer Medikamente - habe ich herausgefunden, wird für den Patienten teuer), G-BA (Eine Gruppe, die von Krankheiten keine Ahnung hat. Spibu der gesetzlichen Krankenkassen, Leistungserbringer d.h. Ärztefunktionäre und Berufsgenossenschaften, Patientenvertreter, die nur ihre eigene Krankheit kennen und noch dazu kein Stimmrecht haben; dann noch neutrale, d.h. unwissende Vertreter, davon einer Vorsitzender)

Der frühere Vorsitzende Dr. jur. Rainer Hess hat durchgesetzt, dass Diabetiker, statt eines neuen Medikamentes Insulin nehmen sollen - entgegen dem Rat von Diabetesärzten. Insulin kann nämlich eine Unterzuckerung auslösen (gut, bei manchen hilft nur Insulin). Eine Unterzuckerung sei zwar ein patientenrelevanter Endpunkt (Tod oder Krankheit), die Patienten seien aber doch geschult.

Es gäbe vieles mehr zu sagen.

Allerdings muss ich dazusagen, dass der Mensch ein sehr umfangreicher und dadurch sehr komplexer Biochemischer Computer ist, dessen Programm-Algorithmen noch niemand versteht. Er ist trotz "gleichartiger Gene" sehr unterschiedlich. Wir werden schon alle mit tausenden von verschiedenen Genfehlern geboren, und was daraus wird kann niemand vorhersehen, berechnen oder wissen. Das mit den Genfehlern stand in einer Ärztezeitung.

Im übrigen weis ich selbst nicht, ob nicht eines von den zahlreichen Medikamenten vielleicht mehr schade als nützt. Wir sind alle mehr oder weniger "Versuchskaninchen".

Wer war den der rehabilitiert Berater?! Verstehe ihre Antwort nicht Herz 1952 Sehr geehrte Damen und Herren, ich bekomme zu Zeit Krankengeld, aufgrund einer wegen Krankheit unterbrochenen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ich zweifel nur grade die Berechnung der Krankenkasse an. Auf meine telefonische Anfrage bei der Krankenkasse antwortete mir: Als Berechnungsgrundlage wird mein Kalendertägliches Regelentgeld zugrunde gelegt. Beispiel: 100 Euro! Davon 80%!!! Wären 80 Euro. Von den 80 Euro werden dann 70% zu meinem Brutto Krankengeld täglich. Davon noch die Sozialversicherungen in Abzug gebracht. Kann das sein. Das ist in meinen Augen eine doppelte Kürzung und hat nichts mit meinem Krankengeld vor Beginn der Maßnahme zu tun. Sind ca. 200 Euro weniger. Auf mein Nachfragen wo das steht bekam ich die Antwort es gäbe Rundschreiben die die Berechnung so beschreiben. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Meiner Meinung sind Krankengeld immer 70% vom Regelentgelt was vor Beginn der Maßnahme bezogen wurde. Was sagen sie dazu?! Liebe Grüße Björn
Mein Rentenberater hat mir letztens von einem ganz ähnlichen Fall berichter (smile)
Herz1952am 03.05.2016 | 13:28
@Geckoaner, Das war nicht das "richtige" Herz. Schauen Sie mal in den genannten Links nach, ich denke, dass Ihnen das helfen kann. Normalerweise darf das Krankengeld nicht aus dem Übergangsgeld berechnet werden. Grundlage ist der letzte Arbeitsverdienst. die Krankenkassen versuchen anscheinend immer wiedere zu besch...en.Hier der Link: http://www.frag-einen-anwalt.de/Uebergangsgeld-als-Berechnungsgr… Es ist der Link, den Schorsch beim zweiten mal angegeben hat.
Beate S.am 03.05.2016 | 15:08
Zitat von Herz1952 anzeigenausblenden
Herz1952 schrieb

Ich habe leider zu viele Krankheiten. Lese täglich 2 Ärztezeitungen mit den dazugehörigen Kurzfassungen von Studien. Ab und zu schreibe ich auch Kommentare. Vieles widerspricht (z.B. Ernährungsregeln) den gängigen Ratschlägen von Krankenkassen und damit auch von Ärzten.

Einmal wollte mir die Kasse das Krankengeld zu Unrecht versagen, da nahm ich einen Renten und Sozialberater und dieser stellt die Kasse dann "in den Senkel". Mir war diese zu kompliziert und kannte auch die Rechtsprechung nicht. Die Kasse hat es einfach versucht.

Die Krankenkassen und Ärzte wissen halt vieles nicht. Ärzte sind ja keine Juristen und kennen das SGB V nicht, geschweige denn das Patientenrechtsgesetz.

Es gibt vieles was nicht veröffentlicht wird. Ich wusste es und habe davon Gebrauch machen müssen. Dafür musste ich allerdings meinem Arzt vorschreiben, was das Attest beinhalten sollte (das erste von ihm war nicht vollständig und mein Antrag wurde von der KK abgelehnt). Beim zweiten mal bekam ich das für mich richtige Medikament von der Kasse genehmigt, obwohl es normalerweise für GKV-Mitglieder nicht erstattungsfähig war.

Allerdings sind die Ärzte auch gegen AMNOG (hat in der Praxis nichts zu suchen), IQuWig (machen Fehler in der Bewertung neuer Medikamente - habe ich herausgefunden, wird für den Patienten teuer), G-BA (Eine Gruppe, die von Krankheiten keine Ahnung hat. Spibu der gesetzlichen Krankenkassen, Leistungserbringer d.h. Ärztefunktionäre und Berufsgenossenschaften, Patientenvertreter, die nur ihre eigene Krankheit kennen und noch dazu kein Stimmrecht haben; dann noch neutrale, d.h. unwissende Vertreter, davon einer Vorsitzender)

Der frühere Vorsitzende Dr. jur. Rainer Hess hat durchgesetzt, dass Diabetiker, statt eines neuen Medikamentes Insulin nehmen sollen - entgegen dem Rat von Diabetesärzten. Insulin kann nämlich eine Unterzuckerung auslösen (gut, bei manchen hilft nur Insulin). Eine Unterzuckerung sei zwar ein patientenrelevanter Endpunkt (Tod oder Krankheit), die Patienten seien aber doch geschult.

Es gäbe vieles mehr zu sagen.

Allerdings muss ich dazusagen, dass der Mensch ein sehr umfangreicher und dadurch sehr komplexer Biochemischer Computer ist, dessen Programm-Algorithmen noch niemand versteht. Er ist trotz "gleichartiger Gene" sehr unterschiedlich. Wir werden schon alle mit tausenden von verschiedenen Genfehlern geboren, und was daraus wird kann niemand vorhersehen, berechnen oder wissen. Das mit den Genfehlern stand in einer Ärztezeitung.

Im übrigen weis ich selbst nicht, ob nicht eines von den zahlreichen Medikamenten vielleicht mehr schade als nützt. Wir sind alle mehr oder weniger "Versuchskaninchen".

Und weshalb zitieren Sie ihn dann noch einmal, obwohl er bereits ein paar Zentimeter höher genannt wurde? B.S.
Herz1952am 03.05.2016 | 15:31
Zitat von Beate S. anzeigenausblenden
Hier der Link: http://www.frag-einen-anwalt.de/Uebergangsgeld-als-Berechnungsgr… Es ist der Link, den Schorsch beim zweiten mal angegeben hat.
Und weshalb zitieren Sie ihn dann noch einmal, obwohl er bereits ein paar Zentimeter höher genannt wurde? B.S.
Hallo Beate, Sie sind auf meinen Doppelgänger reingefallen. Der letzte Post stammt nicht von mir. Den echten Herz erkennen Sie an seinem fröhlichen Lächeln (smile)
Herz1952am 04.05.2016 | 13:47
Hallo Beate, "doppelt hält besser". Ich habe geschaut, welcher der beiden Links das evtl. besser erklärt. Da ich den Link schon kopiert hatte, wollte ich ihn auch wieder "loswerden". Das wollte ich auch selbst gerne wissen, da ich unsicher war, ob das Krankengeld vom Übergangsgeld überhaupt abhängig sein darf. Ich habe nach wie vor auch kein Vertrauen in die Krankenkassen, wenn es ums Geld geht.
Beate S.am 04.05.2016 | 14:45
Zitat von Herz1952 anzeigenausblenden
Herz1952 schrieb

Ich habe leider zu viele Krankheiten. Lese täglich 2 Ärztezeitungen mit den dazugehörigen Kurzfassungen von Studien. Ab und zu schreibe ich auch Kommentare. Vieles widerspricht (z.B. Ernährungsregeln) den gängigen Ratschlägen von Krankenkassen und damit auch von Ärzten.

Einmal wollte mir die Kasse das Krankengeld zu Unrecht versagen, da nahm ich einen Renten und Sozialberater und dieser stellt die Kasse dann "in den Senkel". Mir war diese zu kompliziert und kannte auch die Rechtsprechung nicht. Die Kasse hat es einfach versucht.

Die Krankenkassen und Ärzte wissen halt vieles nicht. Ärzte sind ja keine Juristen und kennen das SGB V nicht, geschweige denn das Patientenrechtsgesetz.

Es gibt vieles was nicht veröffentlicht wird. Ich wusste es und habe davon Gebrauch machen müssen. Dafür musste ich allerdings meinem Arzt vorschreiben, was das Attest beinhalten sollte (das erste von ihm war nicht vollständig und mein Antrag wurde von der KK abgelehnt). Beim zweiten mal bekam ich das für mich richtige Medikament von der Kasse genehmigt, obwohl es normalerweise für GKV-Mitglieder nicht erstattungsfähig war.

Allerdings sind die Ärzte auch gegen AMNOG (hat in der Praxis nichts zu suchen), IQuWig (machen Fehler in der Bewertung neuer Medikamente - habe ich herausgefunden, wird für den Patienten teuer), G-BA (Eine Gruppe, die von Krankheiten keine Ahnung hat. Spibu der gesetzlichen Krankenkassen, Leistungserbringer d.h. Ärztefunktionäre und Berufsgenossenschaften, Patientenvertreter, die nur ihre eigene Krankheit kennen und noch dazu kein Stimmrecht haben; dann noch neutrale, d.h. unwissende Vertreter, davon einer Vorsitzender)

Der frühere Vorsitzende Dr. jur. Rainer Hess hat durchgesetzt, dass Diabetiker, statt eines neuen Medikamentes Insulin nehmen sollen - entgegen dem Rat von Diabetesärzten. Insulin kann nämlich eine Unterzuckerung auslösen (gut, bei manchen hilft nur Insulin). Eine Unterzuckerung sei zwar ein patientenrelevanter Endpunkt (Tod oder Krankheit), die Patienten seien aber doch geschult.

Es gäbe vieles mehr zu sagen.

Allerdings muss ich dazusagen, dass der Mensch ein sehr umfangreicher und dadurch sehr komplexer Biochemischer Computer ist, dessen Programm-Algorithmen noch niemand versteht. Er ist trotz "gleichartiger Gene" sehr unterschiedlich. Wir werden schon alle mit tausenden von verschiedenen Genfehlern geboren, und was daraus wird kann niemand vorhersehen, berechnen oder wissen. Das mit den Genfehlern stand in einer Ärztezeitung.

Im übrigen weis ich selbst nicht, ob nicht eines von den zahlreichen Medikamenten vielleicht mehr schade als nützt. Wir sind alle mehr oder weniger "Versuchskaninchen".

Seltsam, ich hatte noch nie Probleme mit meinen bisherigen Krankenkassen und mir ist auch kein Fall aus meinem nicht gerade kleinen Bekanntenkreis bekannt, in dem irgendeine Krankenkasse "betrügen" wollte. Seltverständlich sind schon mal Fehler gemacht worden. Die wurden aber völlig unbürokratisch behoben. B.S.
Herz1952am 04.05.2016 | 21:20
Ich habe leider zu viele Krankheiten. Lese täglich 2 Ärztezeitungen mit den dazugehörigen Kurzfassungen von Studien. Ab und zu schreibe ich auch Kommentare. Vieles widerspricht (z.B. Ernährungsregeln) den gängigen Ratschlägen von Krankenkassen und damit auch von Ärzten. Einmal wollte mir die Kasse das Krankengeld zu Unrecht versagen, da nahm ich einen Renten und Sozialberater und dieser stellt die Kasse dann "in den Senkel". Mir war diese zu kompliziert und kannte auch die Rechtsprechung nicht. Die Kasse hat es einfach versucht. Die Krankenkassen und Ärzte wissen halt vieles nicht. Ärzte sind ja keine Juristen und kennen das SGB V nicht, geschweige denn das Patientenrechtsgesetz. Es gibt vieles was nicht veröffentlicht wird. Ich wusste es und habe davon Gebrauch machen müssen. Dafür musste ich allerdings meinem Arzt vorschreiben, was das Attest beinhalten sollte (das erste von ihm war nicht vollständig und mein Antrag wurde von der KK abgelehnt). Beim zweiten mal bekam ich das für mich richtige Medikament von der Kasse genehmigt, obwohl es normalerweise für GKV-Mitglieder nicht erstattungsfähig war. Allerdings sind die Ärzte auch gegen AMNOG (hat in der Praxis nichts zu suchen), IQuWig (machen Fehler in der Bewertung neuer Medikamente - habe ich herausgefunden, wird für den Patienten teuer), G-BA (Eine Gruppe, die von Krankheiten keine Ahnung hat. Spibu der gesetzlichen Krankenkassen, Leistungserbringer d.h. Ärztefunktionäre und Berufsgenossenschaften, Patientenvertreter, die nur ihre eigene Krankheit kennen und noch dazu kein Stimmrecht haben; dann noch neutrale, d.h. unwissende Vertreter, davon einer Vorsitzender) Der frühere Vorsitzende Dr. jur. Rainer Hess hat durchgesetzt, dass Diabetiker, statt eines neuen Medikamentes Insulin nehmen sollen - entgegen dem Rat von Diabetesärzten. Insulin kann nämlich eine Unterzuckerung auslösen (gut, bei manchen hilft nur Insulin). Eine Unterzuckerung sei zwar ein patientenrelevanter Endpunkt (Tod oder Krankheit), die Patienten seien aber doch geschult. Es gäbe vieles mehr zu sagen. Allerdings muss ich dazusagen, dass der Mensch ein sehr umfangreicher und dadurch sehr komplexer Biochemischer Computer ist, dessen Programm-Algorithmen noch niemand versteht. Er ist trotz "gleichartiger Gene" sehr unterschiedlich. Wir werden schon alle mit tausenden von verschiedenen Genfehlern geboren, und was daraus wird kann niemand vorhersehen, berechnen oder wissen. Das mit den Genfehlern stand in einer Ärztezeitung. Im übrigen weis ich selbst nicht, ob nicht eines von den zahlreichen Medikamenten vielleicht mehr schade als nützt. Wir sind alle mehr oder weniger "Versuchskaninchen".
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