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Krankenkasse

von
Inge

Hollo und guten Abend..
..ich erwäge in &#34;Altersrente für Frauen nach Vollendung des 60. Lebensjahres&#34;, zu gehen.
Nun ist folgende Situation:
Seit über 20 Jahren zahle ich eine Anwartschaft für die private Krankenversicherung (PKV). Bin Beihilfe berechtigt und würde nur 30% Beitag zahlen. Wegen der evtl. anstehenden Reformen und damit verbundenen Veränderungen, eventuell sogar Wegfall der PKV, bin ich unsicher, was ich machen soll. Sollte ich als Rentnerin in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben, oder soll ich in die PKV wechseln?
Kann mir jemnd einen guten Rat geben ??
Herzliche Grüße
Inge

von
Selina II

Wenn Sie in der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens nicht mindestens 90% der Zeit gesetzlich versichert waren - dann haben Sie gar keine Wahlmöglichkeit.

Waren Sie das (und haben Sie die Anwartschaft zusätzlich bezahlt) dann hätten Sie evtl. die Wahl. Solange Ihre Beihilfe bis zum Tod gewährleistet ist ist es die übliche Entscheidung was man besser findet.
Die Einen finden gesetzlich besser (oft auch billiger) die anderen NUR private ...
Was in jedem Fall klar ist, bei einer privaten KV im Alter haben Sie jede Menge Arbeit mit dem Einreichen der Rechnungen an 2 Stellen - was komplett wegfällt bei gesetzlich versichert.
Einen Tip kann ich Ihnen leider nicht geben.

von
...

Wenn Sie die Chance haben zu vertretbaren Kosten dem &#34;sozialverträglichen Frühableben&#34; durch Einschränkungen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zu entkommen und Ihnen das betteln um ein Medikament und eine Massage lästiger ist, als das Einreichen von Rechnungen, sollte Ihnen die Entscheidung nicht so ganz schwer fallen.

von
Schiko.,

Sicher , auch zum leidwesen vieler, zur freude auch
von weniger leser, will ich meine meinung einbringen.

Sehe dies so, wenn sie mit 60 Jahren in den letzten
20 Jahren privat versichert waren, fehlt wahrscheinlich
die wesentliche voraussetzung der 9/10 pflichtver-
sicherung in der zweiten hälfte des berufslebens.

Sie könnten also nur als freiwillig versicherte in die
gesetzliche aufgenommen werden.

Vom papierkram abgesehen, wenn sie nur 30% be-
lastung bei der privaten haben, wird es wohl zweckmäßig
sein, bei der privaten zu bleiben.

Mit freundlichen Grüßen.

Experten-Antwort

Hallo Inge,

leider kann der gesetzliche Rentenversicherungsträger keine Empfehlungen hinsichtlich Ihrer Krankenversicherungsart, ob nun besser privat oder doch lieber gesetzlich versichert, aussprechen.

Wir empfehlen Ihnen, sich direkt an die betreffenden Krankenkassen zu wenden, um auch Informationen zu den jeweiligen Leistungskatalogen zu erhalten.

von
zuza

Hi,

relevant ist, welche Leistungen die PKV umfasst - hierbei ist zunächst ein Blick in den PKV-Vertrag vorzunehmen.

Zu bedenken ist, dass auch nach Aussage des Bundesinnenministeriums die beihilfefähigen Höchstsätze nicht kostendeckend sind - und so neben den Zuzahlungen, die auch Beihilfeberechtigte betreffen, zudem Zusatzzahlungen anfallen, die sich aus der Differenz Rechnungsbetrag minus beihilfefähiger Höchstsatz ergeben.

Wurde für diese Differenz bereits eine Zusatzversicherung abgeschlossen?

Zu bedenken ist auch, dass die Leistungen im Bereich stationäre Reha (die man im Alter ja vielleicht gebrauchen könnte, z.b. nach Schlaganfall, Gelenkersatz ...) schlechter sind als die der GKV.

Fazit. Umsonst gibt es die PKV nicht - man sollte VORHER ausrechnen, wie hoch die Belastung in den nächsten 20 Jahren unter Beachtung der letztjährigen Beitragssteigerungen werden könnte .... Das kann einen in großes Staunen versetzen, ..., nicht jeder hat mal so locker 100 tsd nur für PKV-Beiträge auf der hohen Kante - oder wurde bereits für die Beitragssätze der PKV im Alter Geld regelmäßig beiseite gelegt?

von
egal

&#34;Sicher , auch zum leidwesen vieler, zur freude auch
von weniger leser, will ich meine meinung einbringen&#34;

oder, besser weik richtiger:

&#34;Sicher , auch zum leidwesen weniger, zur freude auch
von vieler leser, will ich meine meinung einbringen&#34;

von
Schiko.

Ist mir nicht &#34;egal&#34; sie haben
recht.

MfG.

von
nicht egal

Hoffe, Sie bleiben uns und den vielen kommenden Fragern noch lange erhalten

ein Frager, dem durch Sie geholfen wurde