Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrente aus Kanada

von
Körber

Eine Bekannte, 85 Jahre, lebte viele Jahre in Kanada. Sie bekommt eine Betriebsrente aus Kanada, die 112,- Euro beträgt. Auf diesen Betrag hat sie 15,5 % KV und 1,95 % RV zu zahlen. Die Summe von 112 Euro liegt doch unter der Beitragsbemessungsgrenze von m.Erachtens 130 Euro. Sie erhält noch eine normale Rente aus Kanada in Höhe von ca. 945 Euro ( hiervon zahlt sie KV 8,2 % u. 1,95 % RV) und eine kleine Rente von der DRV in Höhe von 124 Euro. Also hat sie aus den staatlichen Renten insgesamt 1069 Euro zur Verfügung. Wieso muß sie auf die kleine Betriebsrente in Höhe von 112 Euro aus Kanada hier Krankenversicherung und Pflegeversicherung zahlen ?

von
Jockel

....ähm, warum stellen Sie diese Frage nicht der Krankenkasse ?

von
Karin

Hallo Körber,

hier können Sie nachfragen:

http://www.krankenkassenforum.de/

Gruß

von
Schießl Konrad

Zitiert von: Körber

Eine Bekannte, 85 Jahre, lebte viele Jahre in Kanada. Sie bekommt eine Betriebsrente aus Kanada, die 112,- Euro beträgt. Auf diesen Betrag hat sie 15,5 % KV und 1,95 % RV zu zahlen. Die Summe von 112 Euro liegt doch unter der Beitragsbemessungsgrenze von m.Erachtens 130 Euro. Sie erhält noch eine normale Rente aus Kanada in Höhe von ca. 945 Euro ( hiervon zahlt sie KV 8,2 % u. 1,95 % RV) und eine kleine Rente von der DRV in Höhe von 124 Euro. Also hat sie aus den staatlichen Renten insgesamt 1069 Euro zur Verfügung. Wieso muß sie auf die kleine Betriebsrente in Höhe von 112 Euro aus Kanada hier Krankenversicherung und Pflegeversicherung zahlen ?

Die Beitragssätze sind richtig genannt, die Beitragsgrenze zur Krankenversicherung ist
für 2012 3825 Euro monatlich

´Für die Renten mit 1069 werden 10,15%
als Beitrag einbehalten.
Wären es 1181 Gesamtrente auch 10,15%.
Schlimm aber ist, Ulla Schmid hat dafür gesorgt, daß auf Betriebsrenten der Gesamtbeitrag von 17,45% berechnet wird.

von
Körber Chr.

Recht vielen Dank, ich werde es dort versuchen.
MfG
Chr.

von
Körber Chr.

Recht vielen Dank, ich werde es bei diesem Forum versuchen.
MfG
Chr.

von
Nerys

Wieso hat Ihre Bekannte Ihrer Krankenkasse überhaupt mitgeteilt, daß sie eine Betriebsrente aus Kanada bekommt?

An sich geht das die deutsche Krankenkasse überhaupt nichts an (auch wenn es da vielleicht irgendwelche andere Vorschriften gibt).

Andererseits muß Ihre Bekannte sehr froh sein, daß sie hier Zugang zur gesetzlichen Krankenkasse gefunden hat. Normal hätte sie ihre Krankenversicherung weiterhin aus Kanada beziehen und bezahlen müssen, denn da hat sie ihren Lebensmittelpunkt gehabt.

Jetzt im Alter nach Deutschland zurückkehren und bei den deutschen Sozialsystemen zu schmarotzen ist ein Unding. Die kanadischen Sozialsysteme sind wohl nicht so zahlungsfreudig.

von Experte/in Experten-Antwort

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mich als Vertreter der Deutschen Rentenversicherung zu Fragen der Krankenversicherungspflicht auf Ihre Betriebsrente aus Kanada nicht positionieren kann. Wie von „Karin“ angeregt und von Ihnen bereits selbst erwähnt, sollten Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder einem entsprechenden Forum erkundigen.

von
Körber Chr.

Von Schmarotzen kann hier gar keine Rede sein und dieser Ton ist nicht mein Umgangston !
Die alte Dame hat nach dem Krieg bereits in Deutschland gearbeitet und ich finde es absolut korrekt, wenn sie ihrer Krankenkasse mitteilt, dass sie eine Betriebsrente aus Kanada erhält. Meine Frage hat sich lediglich darauf bezogen, warum sie auf die kleine Betriebsrente von Netto 112 Euro Kr. u. Pflegevers. zahlen muss. Aber sicher kann mir das jemand noch aus de. Krankenkassenforum erklären.Danke für den Hinweis.

von
Katja

Zitiert von: Körber Chr.

Von Schmarotzen kann hier gar keine Rede sein und dieser Ton ist nicht mein Umgangston !
Die alte Dame hat nach dem Krieg bereits in Deutschland gearbeitet und ich finde es absolut korrekt, wenn sie ihrer Krankenkasse mitteilt, dass sie eine Betriebsrente aus Kanada erhält. Meine Frage hat sich lediglich darauf bezogen, warum sie auf die kleine Betriebsrente von Netto 112 Euro Kr. u. Pflegevers. zahlen muss. Aber sicher kann mir das jemand noch aus de. Krankenkassenforum erklären.Danke für den Hinweis.

Hallo Herr Körber,
zur Beantwortung Ihrer Frage ist es ganz entscheidend, ob die alte Dame in der Kranken-/Pflegeversicherung pflichtversichert ist oder ob eine freiwillige Versicherung besteht.
Katja

von
Schießl Konrad

Zitiert von: Körber Chr.

Von Schmarotzen kann hier gar keine Rede sein und dieser Ton ist nicht mein Umgangston !
Die alte Dame hat nach dem Krieg bereits in Deutschland gearbeitet und ich finde es absolut korrekt, wenn sie ihrer Krankenkasse mitteilt, dass sie eine Betriebsrente aus Kanada erhält. Meine Frage hat sich lediglich darauf bezogen, warum sie auf die kleine Betriebsrente von Netto 112 Euro Kr. u. Pflegevers. zahlen muss. Aber sicher kann mir das jemand noch aus de. Krankenkassenforum erklären.Danke für den Hinweis.

Entschuldigung, das verstehe ich nun wirklich nicht.Mehrere Renten werden eben zusammengezählt, maßgebend der Bruttobetrag bis 3825 monatlich, dies gilt auch für die Pflegeversicherung.

Richtig aber ist auch, ginge es nur um eine Rente von ca. 130 monatllich , hierfür gibt es
bestimmte Freigrenze für die Beiträge.
Längst ist gerichtlich entschieden, der Beitrag
von 17,45% ist rechtens, dies weiß auch die
Rentenversicherung.

von
Gigi

>>Entschuldigung, das verstehe ich nun wirklich nicht.Mehrere Renten werden eben zusammengezählt, maßgebend der Bruttobetrag bis 3825 monatlich, dies gilt auch für die Pflegeversicherung.

Richtig aber ist auch, ginge es nur um eine Rente von ca. 130 monatllich , hierfür gibt es
bestimmte Freigrenze für die Beiträge.
Längst ist gerichtlich entschieden, der Beitrag
von 17,45% ist rechtens, dies weiß auch die
Rentenversicherung

von
Gigi

>>Entschuldigung, das verstehe ich nun wirklich nicht.Mehrere Renten werden eben zusammengezählt, maßgebend der Bruttobetrag bis 3825 monatlich, dies gilt auch für die Pflegeversicherung.

Richtig aber ist auch, ginge es nur um eine Rente von ca. 130 monatllich , hierfür gibt es
bestimmte Freigrenze für die Beiträge.
Längst ist gerichtlich entschieden, der Beitrag
von 17,45% ist rechtens, dies weiß auch die
Rentenversicherung

von
Gigi

Komisch, es fehlt immer mein Text, deshalb jetzt nochmals mein Text

Entschuldigung, das verstehe ich nun wirklich nicht. Mehrere Renten werden eben zusammengezählt, maßgebend der Bruttobetrag bis 3825 monatlich, dies gilt auch für die Pflegeversicherung.

Richtig aber ist auch, ginge es nur um eine Rente von ca. 130 monatllich , hierfür gibt es
bestimmte Freigrenze für die Beiträge.
Längst ist gerichtlich entschieden, der Beitrag
von 17,45% ist rechtens, dies weiß auch die
Rentenversicherung

Aber das Forum hier ist dazu da die Lücken in Ihren Kenntnissen zu erweitern.
Bei pflichtversicherten Rentenbeziehern gibt es die erwähnte Kleinstbetrag-Regelung.
Bei freiwillig in der GVK versicherten Rentnern bemisst sich die Beitragshöhe nach den Gesamteinkünften, auf deutsch: hier gilt diese Kleinstbetragsregelung eben nicht.
Gigi