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Krankenversicherung bei Minirente

von
Johnny Cash

Eine Frau mit zwei Kindern müsste noch 3 Jahre freiwillige Beiträge bezahlen, damit sie überhaupt einen Rentenanspruch hätte.
Bisher ist sie über Ihren Mann (Beamter) privat krankenversichert.
Müsste Sie sich auch durch eine Rente von ca. 64 Euro brutto selbst krankenversichern?

von
Rosanna

Meines Wissens bleibt sie beim Rentenbezug weiterhin über ihren Ehemann privat krankenversichert. Anspruch auf die Krankenversicherung der Rentner wird sie ja unter diesen Voraussetzungen (nur KEZ und frwl. Versicherung/Beiträge) nicht haben, da die Vorversicherungszeit nicht erfüllt ist.

MfG Rosanna

Experten-Antwort

Sofern keine weiteren Pflichtmitgliedszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung vorliegen, ist davon auszugehen, dass die Vorversicherungszeit nicht erfüllt ist.
Es empfiehlt sich, bei der letzten gesetzlichen Krankenkasse eine entsprechende Auskunft einzuholen.

von
Kleks

Hello Mr. Cash,

mal abgesehen davon, dass mit großer Wahrscheinlichkeit die Familienversicherung bestehen bleibt, eine ganz andere Frage. Hat die Frau die Möglichkeit einer geringfügigen Beschäftigung nachzugehen? (Minijob) Wenn ja, könnte sie doch die fehlenden 3 Jahre mit dem &#34;Aufgestockten Beiträgen&#34; (Verzicht auf die Versicherungsfreiheit) etwas günstiger &#34;stopfen&#34;. S.a. unten angeführte Beiträge. Vielleicht ist das nochmal eine Überlegung wehrt oder? Positiver Nebeneffekt wäre auch ein kleiner Beitrag zur gemeinsamen Haushaltskasse.
War nur so ne Idee von mir...
Grüße vom Kleks

von
Rosanna

Ich möchte noch etwas zum Beitrag von @Kleks ergänzen:

Wenn Ihre Ehefrau in einem Minijob auf die Versicherungsfreiheit verzichtet (somit also einen vollwertigen Pflichtbeitrag hat), und sie WENIGER als 155,- EUR brutto verdient, wird ihr Anteil aus dem Mindestbeitrag von 30,85 EUR ermittelt.

Beispiel: Minijob mit 100,- EUR brutto Monatsverdienst

Beitrag zur RV (155,- EUR x 19,9 %=) 30,85 EUR
abzüglich Arb.Geber Anteil (100 EUR x 15 % =) 15,- EUR
EIGENANTEIL d. Vers. = mtl. 15,85 EUR!

Besser geht´s doch eigentlich nicht, oder? Im Gegensatz zum freiwilligen Beitrag = mtl. 79,60 EUR.

Und für 100,- EUR brutto findet sich doch in der Regel eine Neben-Beschäftigung.

Außerdem möchte ich nochmals zur KV sagen, dass - wie ich es auch von meiner Mutter weiß - die gesetzl. KV hier nicht mehr zum Tragen kommt.

Vielmehr besteht weiterhin die Mitgliedschaft zur privaten KV (hier: Mitgliedschaft mit dem Ehemann/als Beamter privat kv). Auch was evtl. die Beihilfe betrifft. Die gesetzliche KK ist nicht mehr zuständig.

MfG Rosanna

von
Schiko.

Das meiste ist ja schon gesagt. Was andere bei mir tun,
kann ich auch. Will deshalb auch noch- chronologisch- eine
weitere möglichkeit aufzeigen.

Den 100 eurojob ohne verzicht auf die versicherungsfrei-
heit.

Statt 12 monate anrechnung bei zuzahlung und 36 monate
zur aufbesserung auf 60 monate in drei jahren.

Erforderlich sind 7,2 jahre a/ 5 anrechn ungs-
monate nach neuester erkenntnis.

Dies kostet sie also keinen cent. Zunächst gilt für 2 kinder
52,52 rente, mit den beitrag von 15% für monatlich 100
werden selbst bei 7,2 jahrer 64 rente nicht erreichbar sein.

MfG.

von
Kleks

Nachtrag:

Also die 64.- EUR ergeben sich wohl aus den Kindeerziehungszeiten plus 36 x freiwilligen Beitrag. Ich komme da auf ca. 64,20 EUR.
(nach derzeitiger Rechtslage)
Ich verstehe allerdings die Berechnung vom Schiko nicht so ganz.
Sie meinen bei einem Versicherungsfreien Minijob kommen nach 7,2 Jahren die 36 fehlenden Monate zusammen?
Ich komme da nur auf 11 Monate. Vielleicht liegt ja der fehler bei mir?
habe mit 155.- EUR gerechnet.
155:30084x15:19,5=0,0040 EP für ein Jahe dann 0,048 EP
Diese geteilt durch 0,0313 ergibt 1,5 Monate!
1,5 x 7= 11 Monate zusätzlich

Bitte checken Sie das nochmal nach. Ich habe da vielleicht was falsch gerechnet?

Viele Grüße vom Kleks

von
Kleks

ohjemine,

natürlich muss der Beitragssatz 19,9 % heißen.
Also nochmal:

155:30084x15:19,9=0,0039
für ein ganzes Jahr=0,0470EP
geteilt durch 0,0313=1,5 Monate (aufgerundet)

und außerdem sorry für kleine Rechtschreibfehler;-)))
mal wieder der Kleks

von
Rosanna

Hallo Schiko,

mal abgesehen von der späteren Rentenhöhe (64,- EUR) ist doch die Wartezeit mit Beiträgen NACH Verzicht auf die Vers.Freiheit bereits nach 3 Jahren erfüllt. Bei Versicherungsfreiheit nach Ihrer Berechnung erst nach 7,2 Jahren!! Ist ja immerhin mehr als doppelt so lang.

Also ich persönlich würde lieber in Kauf nehmen, mtl. ca. 15,- EUR zu zahlen und nach 3 Jahren die Wartezeit zu erfüllen, als über 7 Jahre arbeiten zu müssen. Kommt ja auch auf das Alter der betreffenden Person an!!!

Wobei ich es - wie schon in einem anderen Fall gesagt - je nach Alter sowieso fraglich finde, ob sich z.B. die freiwillige Versicherung für 3 Jahre mit z.Zt. jährlichem Beitragsaufwand von 955,20 EUR rentiert (bei einer zu erwartenden mtl. Rente von ca. 80,- EUR/wurde damals so ausgerechnet, ich finde den Beitrag nicht mehr).

Sehen Sie meinen Beitrag bitte nicht als Kritik. Es ist gut, wenn alle Möglichkeiten aufgezeigt werden.

Das ist auch nur MEINE persönliche Meinung.

MfG Rosanna

von
Schiko.

Habe gerade noch zeit, nochmals kurz auf meine
usprünglichen ausführungen einzugehen

Schließlich muß auch ich dabei sein heute abend
bei der direktübertragung um 20 Uhr 15 im
bayerischen fernsehen. Versuche ein fähnchen
hochzuhalten, bin gespannt wer dies versteht.

Meine ausrechnung bassiert ausdrücklich&#34;&#34; ohne ver-
zicht auf die versicherungsfreiheit&#34; Mit verzicht auf
die versicherungsfreiheit&#34;- so meine ich, ist es zu
teuer. Dies auch deswegen, weil bei 100 minijob
der arbeitgeber 15, dagegen der betroffene aber
15,85 monatlich zuzahlen muß.

Hoffe doch alle haben einen taschenrechner
und kommen auch auf 570,60 für 36 monate.
( meine jetzt nicht user dieses beitrages)

Dadurch auch richtig, diese tätigkeit führt nach
drei jahren zum erfolg für insgesamt 60 erforder-
liche monate.

Ohne verzicht auf die versicherungsfreiheit zahlt
Johnny Cash nichts.
Allerdings ist die notwendige arbeitsdauer wesentlich
länger, inzwischen auch wieder verbessert, für ein jahr
gilt 5 monate wartezeit anrechnung.

Leicht zum nachrechnen- kann ja noch kommen-,
gelten mal 6 monate, sind es statt 36 monate 72
notwendige anrechnungs monate.

Richtig ist aber auch, noch eine geburt, somit 36 monate
anrechnung und 78.81 euro zusätzlich mehr rente, hoffe dies
wird mit humor aufgefasst.( antwort fürKleks)

MfG.