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Krankheitsbedingt gekündigt! Nun Reha! Und danach???

von mrymen13.03.2008 | 11:08
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3 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Hallo. Ich habe große Sorgen. Mußte krankheitsbedingt meinen Job kündigen (psychosomatische Probleme). Bin zur Zeit krankgeschrieben. Komme in ein paar Wochen auf Reha. Aber wie geht es nach der Reha weiter? Werde ich einfach wieder in das harte Berufsleben geworfen? Eine Eingliederung geht ja nicht, da ich keinen Job mehr habe! Frührente ist auch keine Lösung. Bin 37, und muß und mag ja noch arbeiten! Aber wie komme ich wieder zu einer passenden Arbeit? Das Arbeitsamt hilft erst, wenn ich in ALG rutsche! Und dass wird ja erst nach meiner Genesung sein (dauert noch Monate). Was erwartet mich also??? Danke frank

3 Antworten

Nixam 13.03.2008 | 14:41
Sind Sie nach der Reha weiterhin krank, müssen Sie sich bei der Krankenkasse wieder krankmelden und Krankengeld beantragen. Sind Sie wieder arbeitsfähig, müssen Sie sich bei der Angentur für Arbeit arbeitslos melden, damit Sie finanziell sichergestellt sind. Wurden Sie - wie gesagt - arbeitsunfähig entlassen, kann die Krankenkasse Sie zur formellen Rentenantragstellung auffordern. Dann bekommen Sie wenigstens eine Zeitrente wegen Erwerbsminderung.
???am 13.03.2008 | 17:16
Wenn Sie noch auf Monate arbeitsunfähig sind, erhalten Sie auch nach der Kur noch solange Krankengeld, ggf. bis zur Aussteuerung. Wenn die letzte Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann, wären auch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben eine Überlegung. In Kurkliniken gibt es immer mal wieder Beratungstage, an denen Reha-Fachberater der DRV zur Verfügung stehen. Fragen Sie in Ihrer Klinik am Anfang der Kur gleich mal nach, ob es dort auch dieses Angebot gibt. Ansonsten würde ich mich nach der Kur an Ihre zuständige DRV wenden und dort einen Trmin vereinbaren.
Schadeam 14.03.2008 | 08:34
in Ergänzung zu meinen Vorrednern will ich noch anmerken, dass Sie natürlich auch die Zeit der Arbeitsunfähigkeit nutzen können, sich über in Frage kommende zukünftige Tätigkeiten zu informieren. Auch dafür sind die Arbeitsämter (theoretisch) da! Sie sollten vielleicht Ihre Eingangsfloskel, mit der Sie sich dort melden gut überlegen. Fangen Sie Ihren Satz mit den Worten "ich bin krank und kann nicht arbeiten" an, lautet in vielen Fällen die Antwort "dann kommen Sie wieder, wenn Sie gesund sind"...... und das wars. Wollen Sie sich hingegen "beruflich neu orientieren" sieht es vielleicht ganz anders aus.
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