Krankheitszeiten im Beitrittsgebiet vor 1984

von
Adireane

Im Jahr 1983 wurden mir im vorderen Teil meines SV-Ausweises 26 Arbeitsausfalltage bescheinigt, was ans Ende des Jahres gestellt einen beitragsfreien und einen beitragsgeminderten Monat ergibt.Tatsächlich war ich aber über 2 Monate vom 13.2.-16.4. wegen meines Beinbruchs und außerdem noch ein paar Tage wegen anderer Krankheiten krank. Die Ausfalltage vorn stimmen also nicht. Andererseits war ich nur einen vollen Kalendermonat zusammenhängend krank.
Lohnt ein Widerspruch?

von
plö

rechtliche Grundlage der Entscheidung der DRV ist § 252a Abs. 2 SGB VI

Danach
"
Anstelle von Anrechnungszeiten wegen Krankheit, Schwangerschaft oder Mutterschaft vor dem 1. Juli 1990 werden pauschal Anrechnungszeiten für Ausfalltage ermittelt, WENN im Ausweis für Arbeit und Sozialversicherung Arbeitsausfalltage als Summe eingetragen sind. Dazu ist die im Ausweis eingetragene Anzahl der Arbeitsausfalltage mit der Zahl 7 zu vervielfältigen, durch die Zahl 5 zu teilen und dem Ende der für das jeweilige Kalenderjahr bescheinigten Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit als Anrechnungszeit lückenlos zuzuordnen, wobei Zeiten VOR dem 1. Januar 1984 nur berücksichtigt werden, wenn nach der Zuordnung mindestens ein Kalendermonat belegt ist. Insoweit ersetzen sie die für diese Zeit bescheinigten Pflichtbeitragszeiten; dies gilt nicht für die Feststellung von Pflichtbeitragszeiten für einen Anspruch auf Rente.
"

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__252a.html

von
=//=

Nein, ein Widerspruch macht keinen Sinn (s. vorherigen Beitrag). Erst die AU-Zeiten ab 01.01.1984 werden als Anrechnungszeiten im betreffenden tatsächlichen Zeitraum gespeichert, selbst wenn sie weniger als einen Kalendermonat betragen (dies ist den AU-Zeiten in Westdeutschland angeglichen) .

Experten-Antwort

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/
Raa/Raa.do?f=SGB6_252AR0&id=§ 252a Anrechnungszeiten
im Beitrittsgebiet 5 525

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