Krise und Rente

von
Frage

Und wieder ein kleiner Mister Superschlau...

Ich frage mich ab und zu, was wohl los wäre, wenn die Zahl der Menschen mit Verstand ein wenig höher läge, und es weniger extrem Superschlaue geben würde.

Das wär schon schön.Wunschvorstellung...

von
Dr. W.Ahrheit

Meine Studien haben ergeben, das die Zahl der Menschen, die nachdenken auch in den nächsten Jahren weiter deutlich abnehmen wird.Stattdessen wird die Zahl derjenigen die ohne zu überlegen,ohne jegliches Wissen,einfach nur motzen,meckern,kritisieren, deutlich zu nehmen.

Diese Entwicklung ist unabhängig von der wirtschaftlichen Situation.

Diese Entwicklung ist durchaus beänstigend, spiegelt aber die Situation 1 zu 1 wieder.

von
Springer

Dr.W.Ahrheit hat recht!Dies müssen wir als Hofpostille von Frau Merkel leider zugeben.Am 27.09.2009 haben die von Herr Dr.W.Ahrheit gennante Personnengruppe ohne Skrupel die jetztige Koalitation gewählt.Dr.W.Ahrheit sagt die Wahrheit.Wir werden eine Gegegendarstellung vermelden.

Die Mehrheit der Deutschen hat Ihren Schlachter selbst gewählt.

MfG

Springer

von
B´son

Da muß ich leider widersprechen.
Es gibt sehr wohl Fälle, bei welchen sich ein längeres Arbeiten negativ auf die Rentenhöhe auswirken kann.
Stichwort : Mindestentgeltpunkte

Da können ganz schnell auch mal 100 EUR weniger rauskommen...

von
Merkel

Dann gäbe es mich und und mein Opa Dr.Kohl nicht.

von
Wolfgang

Hallo Verunsicherter,

> Es werden niemals Entgeltpunkte abgezogen

...die, die Sie Monat für Monat 'erwirtschaften' nicht, da haben Sie recht. Bei normal weiterem Einkommensverlauf schlägt sich das auch in höherer Rente nieder - da brauchen Sie keine Bange haben.

Ausnahmen sind dann (selten) gegeben, wenn wirklich Mini-/Nulleinkommen folgt, gar - ich konstruiere mal einen Fall - noch eine AfA-finanzierte Fachschulausbildung folgt, die Bewertung für eine schon höher bewertete Lehrzeit dadurch verringert wird ...das kann mindernden Einfluss auf pauschale Entgeltpunkte habe, die im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung ermittelt/neu ermittelt werden, wenn sich der Versicherungszeitraum um 'schlechte' Zeiten verlängern.

Schauen Sie mal in Ihre letzte Rentenauskunft - Anlage 4 - da werden Sie diese merkwürdigen Berechnungen für beitragsfreie und beitragsgeminderte Zeiten (pauschal ermittelte Entgeltpunkte) finden.

Ansonsten können nur aktuell gesetzliche Übergangsregelungen zur Verminderung bestimmter Zeiten in einem begrenzten Zeitraum eine Absenkung von schon vorhanden Entgeltpunkten nach sich ziehen - ist aber derzeit nichts auf dem Plan, was das verursachen könnte.

So wie Sie Ihr Beschäftigungsende planen, ein paar Monate verlängern bzw. nicht verkürzen auf 2009, wird Ihre Rente auch höher ausfallen.

Gruß
w.
...im Hinblick auf etwaige Absenkung des Rentenniveaus sind Sie durch die Wahl der Rentenbeginns nicht außen vor. Betrifft so wohl laufende wie künftige Renten - die Anpassungsformel/der aktuelle Rentenwert gilt für beide. In den letzten Jahren war Politik ja 'feige', den wirtschaftlichen Rahmendaten zu folgen und die Renten der Einkommensentwicklung/der beschlossenen Anpassungsformel folgen zu lassen und hat mehr auf die Renten draufgepackt - alle laufenden und künftigen Rentner/Beitragszahler baden es aus - durch erhöhte unweigerliche Absenkung des Realwertes. (So verkehrt war der Artikel, der hier publiziert wurde gar nicht, rein logisch, auch wenn einseitig die private Seite mit gleicher Misere ausgeklammert wurde!)

von
Wolfgang

...oh, noch einer mit Ahnung, ohne die Maschine erst rechnen lassen zu müssen ;-)

Gruß
w.
(doch, B ' son, die Schleimspur wäre verfehlt - son büschen Hintergrundwissen haben wir beide - auch einige andere im Forum :-))

von
B´son

Ja so ein bißchen Hintergrundwissen ist (oder sollte :-) Grundvoraussetzung sein, wenn man Menschen etwas erklären will/darf ;o)

Gruß zurück