Kündigung Lebensversicherung

von
Pomplito

Hallo,

ich bin am verzweifeln, ich hatte bei einer großen Versicherungsfirma 2 Lebensversicherungen mit BU abgeschlossen und später gemerkt, dass es absolut überteuert war. Also habe ich gekündigt und die Kündigung lief auch problemlos durch, und mir wurde (wegen der Abschlusskosten) leider nur ein Restbetrag von insgesamt gut 1000€ ermittelt. Davon zog die Versicherung dann "spontane" Stornogebühren ab, die waren sehr krumm und standen auch nicht im Vertrag, das waren z.B. einmal "417,59€", bei der anderen Versicherung z.B. "319,23€". Es blieb mir also fast nichts übrig, obwohl ich insgesamt viel mehr eingezahlt hatte. Also bin ich in Widerspruch gegangen und habe eine Erklärung verlangt. Darauf kam keine Antwort. Bei einem Anruf wurde ich abgewimmelt. Also habe ich noch einen Einspruch gegen diesen Abzug geschickt (per Einschreiben), wo ich darauf hingewiesen habe, das ich bei Nichtantwort rechtliche Schritte einleiten werden. Nunja, nun ist es soweit, meine Schreiben wurden alle ignoriert, am Telefon werde ich abgewimmelt.

Wie sollte ich jetzt weitermachen?
Aus meiner Sicht ist das nicht nur frech, sondern auch Diebstahl und Betrug. Deshalb will ich jetzt Klage einreichen. Wo muss ich das machen? Beim Amtsgericht? Oder muss ich das woanders einreichen? Kann mir evtl. die Verbraucherzentrale helfen?

Grüße
Ein verzweifelter Altkunde der H*********** L****

von
Amadé

Schauen Sie mal hier nach:

www.gegen-altersarmut.de

- Lebensversicherungs-Doktor -

von
-_-

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung für allgemeines Vertragsrecht haben, können Sie evtl. mit minimalem Kostenrisiko einen Rechtsanwalt beauftragen, der die Sache prüft. Die Verbraucherberatung wäre auch eine gute Adresse.

Ich frage mich allerdings, warum Sie sich nicht vor der Kündigung unverbindlich über den Auszahlungsbetrag informieren lassen haben. Sie müssen ja den niedrigeren Beitrag bei einem Wettbewerber dem Verlust bei vorzeitiger Kündigung gegenüberstellen. Diese Berechnung ist doch nur möglich, wenn man die Beträge vorher kennt. Jetzt können Sie nachträglich sicherlich nicht mehr viel richten, es sei denn, die Berechnungen seien beim Versicherer fehlerhaft durchgeführt bzw. vertraglich oder rechtlich nicht in Ordnung gewesen.