Kürzung des Versorgungsausgleich

von
Seemann

nach beamtenrechtlichen Grundsätzen wurde auf das Versicherungskonto meiner geschiedenen Ehefrau bei der DRV Rentenaunwartschaften begründet.
Vor kurzer Zeit wurde mir bekannt, dass meine geschiedene Ehefrau vestorben sei. Nach der Scheidung im Jahr 1993 hatte ich überhaupt keinen Kontakt mehr. Soimit wusste ich auch nichts von Ihrem Tod.
Tatsächlich verstarb die geschiedene Ehefrau schon im Dez. 2004 und sie hat eine Rente bezogen seit Nov. 2003. -also keine 36 Mon. -
Die DRV hat mir bzw. meiner Versorgungsstelle überhaupt keine Mitteilung zukommen lassen, dass ein Sterbefall eingetreten ist.
Meine Versorgungsstelle hat also ständig , bis heute, Rentenanwartschaften mtl. auf das Versicherungskonto meiner vestorbenen Exfrau eingezahlt.
Frage: Hätte die DRV nicht Mitteilung über den Sterbefall
an meine Versorgungstelle machen müssen ? oder ist das nicht der Fall?

von
Öha

Warum sollte sich die DRV um Ihre Familienangelegenheiten kümmern? Das wäre notfalls denkbar, wenn die 'EInwohnermeldeämter' aller Staaten der Erde Ihre Daten regelmäßig und zeitnah übermitteln - denn sonst wäre das ganze eine absolute Ungleichbehandlung!

Beantragen doch einfach Sie die Rückübertragung der Werte - dann wird die DRV ermitteln, ob und ggf. welche Leistungen aus den Werten erbracht wurden.

Sofern Sie nicht schon pensionsberechtigt sind wird die Entscheidung ohnehin erst mit Ihrem Eintritt in den Ruhestand geprüft werden können!

von
Knut Rassmussen

Eine solche Informationspflicht gibt es erst seit dem 01.09.2009.

von
Paula

Wenn Rentenanwartschaften begründet worden sind, erfolgt regelmäßig eine Abrechnung mit dem zuständigen Versorgungsträger. Wenn keine Rente mehr gezahlt worden ist, hat der Versorgungsträger auch nichts mehr gezahlt.

Fragen Sie mal Ihre Versorgungsstelle.

Paula

von
Seemann

Vielen Dank, Ich habe Eure
Mitteilungen gelesen, und ich werde bei der DRV weiter forschen, wo die Überweisungen von meiner Versorgungsstelle gelandet sind.

von
Paula

Hallo @seemann,

nach meinen Kenntnissen fordert die DRV einmal oder zweimal im Jahr den entsprechenden Betrag an. Das geht maschinell und setzt voraus, dass auch tatsächlich Rente gezahlt wird oder wurde.
Forschen Sie bei der Versorgungststelle, die sollten auch wissen, wie lange sie gezahlt haben.

Dies ist m.E. der bessere Weg. Bei der Versorgungsstelle sind Sie bekannt und es geht um Ihre Angelegenheit.
Bei der DRV kann es Ihnen passieren, dass Sie -zumindest am Telefon- keine Auskunft erhalten (und dies zu Recht)

Paula

von
Seemann

Danke Paula, auch dort wird mit Sicherheit geforscht werden,wo die überweisungen geblieben sind.