Kur (psychosomatische) abbrechen wegen Schmerzen

von
Pia Bohn

Wer übernimmt die Kosten bei einem Abbruch der Kur? Seit monaten klagt meine Tochter über Schmerzen im Fuß - laut Ärzte wäre kein Befund. Nun hat meine Tochter eine Kur bekommen. Leider kann sie in der Kur nicht die sportlichen Angebote nutzen, weil der Fuß anschwillt. Da auf den Röntigenbildern nichts zuerkennen ist, heißt es einfach meine Tochter bildet sich das nur ein. Auf ihre Schmerzen wird einfach nicht eingegangen. Daher befürchte eine Verschlimmerung .... Sie kann weniger als 800m laufen, und alles nur wegen einem Arbeitsunfall. Kann man vielleicht vor Ort einen Schmerztherapeuten hinzuziehen? Gibt es irgendeine Möglichkeit die unerträglichen Schmerzen am Fuß zu beweisen?
Mit freundlichem Gruß Pia Bohn

von
Seb

In einem MRT sieht man mehr... Kann sie auch
am Rehaort fordern! Abbrechen kann man schon ohne Kosten. Man wird aber schwerlich jemals wieder eine Reha bekommen.
Man sollte mit Nachdruck auf Behandlung vor Ort bestehen. Alles Gute

von
Anna

Da es sich um einen Arbeitsunfall handelt wird die Tochter vermutlich als BG-Fall geführt?

In solchen Fällen kommt es oft dazu, dass die Ärzte den Patienten die Beschwerden absprechen weil sie die Berufsgenossenschaften als Auftraggeber nicht verlieren möchten.

Hier können Sie etliche ähnliche Erfahrungen lesen:

http://www.unfallopfer.de

Ein Anschwellen kann man jedoch beweisen. Wenn die Ärzte vor Ort nicht bereit sind dies zu dokumentieren, dann suchen Sie sich dringend andere Ärzte die korrekt arbeiten.
Schmerzen "beweisen" - gute Idee - allerdings gibt es keinen noch so klaren Schmerz-Beweis den ein gekaufter ärztlicher Gutachter nicht für eine Versicherung widerlegt.
In einem EEG - könnte man Schmerz sicher als Hirn-Irritation erkennen - allerdings muss man für ein EEG stillhalten und der Schmerz wird bei Belastung eher auftreten. Aber auch wenn man im EEG etwas sieht - ein Gutachter der Versicherung macht daraus einen Menstruationsschmerz oder eine schmerzhafte Blähung damit die BG nichts anerkennen muss.

Tauschen Sie sich im oben genannten Forum aus - vielleicht kann Ihnen jemand dort einen Arzt mit Gewissen in Ihrer Gegend nennen.

mfg

von
GroKo

Zitiert von: Anna

Da es sich um einen Arbeitsunfall handelt wird die Tochter vermutlich als BG-Fall geführt?

In solchen Fällen kommt es oft dazu, dass die Ärzte den Patienten die Beschwerden absprechen weil sie die Berufsgenossenschaften als Auftraggeber nicht verlieren möchten.

Hier können Sie etliche ähnliche Erfahrungen lesen:

http://www.unfallopfer.de

Ein Anschwellen kann man jedoch beweisen. Wenn die Ärzte vor Ort nicht bereit sind dies zu dokumentieren, dann suchen Sie sich dringend andere Ärzte die korrekt arbeiten.
Schmerzen "beweisen" - gute Idee - allerdings gibt es keinen noch so klaren Schmerz-Beweis den ein gekaufter ärztlicher Gutachter nicht für eine Versicherung widerlegt.
In einem EEG - könnte man Schmerz sicher als Hirn-Irritation erkennen - allerdings muss man für ein EEG stillhalten und der Schmerz wird bei Belastung eher auftreten. Aber auch wenn man im EEG etwas sieht - ein Gutachter der Versicherung macht daraus einen Menstruationsschmerz oder eine schmerzhafte Blähung damit die BG nichts anerkennen muss.

Tauschen Sie sich im oben genannten Forum aus - vielleicht kann Ihnen jemand dort einen Arzt mit Gewissen in Ihrer Gegend nennen.

mfg


Sind Deine Gehirnblähungen auch schmerzhaft?

von
Oppo

Lieber Groko,

halt doch endlich mal dein dämliches Maul bzw. halt dich mit deinen dämlichen Aussagen zurück.
Mir scheint auch du bist Gehirnamputiert :-)

von
Michl

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: Anna

Da es sich um einen Arbeitsunfall handelt wird die Tochter vermutlich als BG-Fall geführt?

In solchen Fällen kommt es oft dazu, dass die Ärzte den Patienten die Beschwerden absprechen weil sie die Berufsgenossenschaften als Auftraggeber nicht verlieren möchten.

Hier können Sie etliche ähnliche Erfahrungen lesen:

http://www.unfallopfer.de

Ein Anschwellen kann man jedoch beweisen. Wenn die Ärzte vor Ort nicht bereit sind dies zu dokumentieren, dann suchen Sie sich dringend andere Ärzte die korrekt arbeiten.
Schmerzen "beweisen" - gute Idee - allerdings gibt es keinen noch so klaren Schmerz-Beweis den ein gekaufter ärztlicher Gutachter nicht für eine Versicherung widerlegt.
In einem EEG - könnte man Schmerz sicher als Hirn-Irritation erkennen - allerdings muss man für ein EEG stillhalten und der Schmerz wird bei Belastung eher auftreten. Aber auch wenn man im EEG etwas sieht - ein Gutachter der Versicherung macht daraus einen Menstruationsschmerz oder eine schmerzhafte Blähung damit die BG nichts anerkennen muss.

Tauschen Sie sich im oben genannten Forum aus - vielleicht kann Ihnen jemand dort einen Arzt mit Gewissen in Ihrer Gegend nennen.

mfg


Sind Deine Gehirnblähungen auch schmerzhaft?

Es ist eine Frechheit wie GroKo die User BELEIDIGT und die Experten dieses zulassen! Kann man wirklich nichts dagegen unternehmen?

GroKo - hier sind Sie wirklich zu weit gegangen!

Allen einen schönen Sonntag!

von
Schade

um wieder auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:

Der Kurabbruch würde nichts kosten, ob das unterm Strich sinnvoll ist, die Kur abzubrechen, sollte mit Medizinern besprochen werden.

Und auch das mit den Schmerzen und wie man die beweisen kann, ist ein Problem der Medizin - da können die Experten des Forums nicht weiterhelfen.

Alles Gute

von
Herz1952

Hallo Pia Bohn,

ich muss Anna recht geben. Lt. einer anonymen Umfrage des "Ärzteblattes" oder der "Ärztezeitung" gehen die Gutachten tendenziell zu Gunsten der Auftraggeber aus.

Ich habe dies selbst bei meinem Abschlussbericht der Anschluss-Heilbehandlung erfahren. Selbst die Sozialberaterin hatte eine vollkommen falsche Vorstellung von meiner Krankheit.

Ich bin auch schon oft wegen Schmerzen in/bzw. um Gelenke geröntgt worden. Festgestellt wurde nichts, aber die Schmerzen waren da. Es ist geradezu erschütternd, was Ärzte nicht wissen (können).

In einem solchen Fall würde ich dem Arzt klar machen, dass ich als Patient Strafanzeige wegen Körperverletzung erstatten werde, wenn er seine Meinung nicht ändert, bzw. mich zwingen würde weitere Schmerzen aufgrund seiner Anweisung zu dulden.

Manchmal benötigt der Körper auch mehr Zeit mit einer Verletzung fertigzuwerden. Der Patient spürt auch immer mehr den Druck der "Fallpauschalen".

Herz1952

von
GroKo

Zitiert von: Herz1952

Hallo Pia Bohn,

ich muss Anna recht geben. Lt. einer anonymen Umfrage des "Ärzteblattes" oder der "Ärztezeitung" gehen die Gutachten tendenziell zu Gunsten der Auftraggeber aus.

Ich habe dies selbst bei meinem Abschlussbericht der Anschluss-Heilbehandlung erfahren. Selbst die Sozialberaterin hatte eine vollkommen falsche Vorstellung von meiner Krankheit.

Ich bin auch schon oft wegen Schmerzen in/bzw. um Gelenke geröntgt worden. Festgestellt wurde nichts, aber die Schmerzen waren da. Es ist geradezu erschütternd, was Ärzte nicht wissen (können).

In einem solchen Fall würde ich dem Arzt klar machen, dass ich als Patient Strafanzeige wegen Körperverletzung erstatten werde, wenn er seine Meinung nicht ändert, bzw. mich zwingen würde weitere Schmerzen aufgrund seiner Anweisung zu dulden.

Manchmal benötigt der Körper auch mehr Zeit mit einer Verletzung fertigzuwerden. Der Patient spürt auch immer mehr den Druck der "Fallpauschalen".

Herz1952


Strafanzeige, Herzl Du bist unschlagbar.

von
Herz1952

Nachtrag an Pia Bohn

Manchmal müsste der Begriff "psychosomatisch" genau umgekehrt lauten.

Herz1952

von
Anna

Früher lernte jede Schwesternschülerin im ersten Lehrjahr, dass kein Arzt und keine Schwester das Recht hat einem Patienten die Schmerzen abzusprechen. Jedem, der über etwas medizinischen Sachverstand verfügte war klar, dass man mit der Absprache der Wahrnehmung Patienten traumatisiert, psychische Schäden verursacht und das Vertrauensverhältnis zum Behandler nachhaltig zerstört.
An den Fakten hat sich nichts geändert.......und die Ärzte wissen genau was sie den Patienten antun.........

von
User

Zitiert von: Seb

Man wird aber schwerlich jemals wieder eine Reha bekommen.

Schmarrn.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Pia Bohn,

hier kann ich leider nur auf die Ausführungen von User “Schade“ in seinem Beitrag vom 13.04.2014 – 12.44 verweisen.

von
SozPol

Zitiert von: Oppo

Lieber Groko,

halt doch endlich mal dein dämliches Maul bzw. halt dich mit deinen dämlichen Aussagen zurück.
Mir scheint auch du bist Gehirnamputiert :-)

Solch rüpelhafte Kraftausdrücke müssen hier doch wirklich nicht sein! Gleich gibt es ein Strafmandat!

von
Schmerztherapeut

Hallo Pia Bohn,

Schmerztherapeuten gibt es nur sehr wenige und ob an der Reha-Klinik ein entsprechender Arzt, der ja meistens Anästhesist oder Facharzt für Innere Medizin, mit der Zusatzqualifikation "spezielle Schmerztherapie" ansässig ist, bezweifle ich.

Schmerztherapeuten haben meistens den Anspruch, dass sie eine eigene Praxis bzw. an einem Krankenhaus/Uniklinik tätig sein können.

Wurde Ihre Tochter schon einmal auf "Morbus Sudeck" untersucht. Eine eher seltene Erkrankung, die nur von wenigen Ärzten diagnostiziert wird, weil Unkenntnis darüber herrscht.

In erster Linie soll es ja ihrer Tochter besser gehen, deshalb würde ich auch raten, die Reha anzutreten bzw. "durchzuhalten".

Da es wohl ein BG-Fall ist, ist es immer komplizierter.
Trotzdem würde ich am Heimatort oder halt in der Nähe nach einem Schmerztherapeuten suchen und schon mal einen Termin vereinbaren, meistens bestehen lange Wartezeiten.
Da offensichtlich die Schmerzen von den bisher behandelnden Ärzten nicht im Zusammenhang mit der BG-Sache gesehen werden, würde ich an der Stelle Ihrer Tochter auch bei der Vorstellung beim Schmerztherapeuten erst einmal keinen Zusammenhang sehen. So wäre eine Behandlung auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung möglich.

Wir hatten in unserer Praxis schon des Öfteren solche Fälle. Dann hat sich die Krankenkasse mit der BG gestritten und je nachdem wer dann "gewonnen" hat, hat dann die Kosten letztendlich übernommen. Eine "Umwidmung" des Behandlungsfalles ob Kasse oder BG ist im Praxisprogramm des Arztes mit wenigen Klicks möglich. Der Arzt bekommt schon sein Geld.

Ein anderer Weg wäre, dass der bisher behandelnde Arzt feststellt, dass Ihre Tochter "nicht rehafähig" ist, aufgrund der Erkrankung. Statt dessen könnte eine stationäre Krankenhausaufnahme auf einer Station, die "Spezielle stationäre Schmerztherapie" anbietet notwendig sein.

Hier gibt es individuell, auf Schmerzpatienten ausgerichtete Behandlungsprogramme.

Wenn die Schmerzen länger als drei Monate bestehen, ist zu vermuten, dass Ihre Tochter an einem "chronischen Schmerzsyndrom" erkrankt ist. Dies ist eine eigenständige Erkrankung, mit eigener ICD-Nummer.
Je länger die Schmerzen bestehen, um so langwieriger ist die Behandlung.
Meistens ist dann auch eine Behandlung/Therapie bei einem Psychologen sinnvoll, der sich mit Schmerzpatienten auskennt.