Kurklinik Widerspruch

von
Jacqueline

Letztes Jahr, 2012, hatte ich eine große, aufwendige Herzoperation.
Dies hat mich psychisch so sehr mitgenommen das ich noch heute darunter leide.
Schmerzen und psychologische Behandlung waren die Folge.
Ich beantragte bei der LVA eine Kur für Psychosomatik, die in erster Linie abgelehnt wurde, aber durch zwei Fachpsychologen ( ausgewählt von der LVA ) .positiv für mich war.
Da ich von einer Stentsetzung bei mir wusste, gab ich eine Psychosomatische Klinik an, die auch kardiologische Anwendungen macht. Also passend zu meiner Krankheit und auch Umgebungsmäßig erholsam.
Meine Kur sollte 4 Wochen in eine Klinik gehen, die ich kannte und absolut nicht mochte. Dort sah ich keine Heilung für mich.
Widerspruch.
Hier bemühte sich die LVA und bewilligte mir dann für 3 Wochen eine Klinik an der See. Diese Klinik enthielt zwar Psychosomatik und Kardiologie, war aber am ganz anderen Ende als dort wo ich eigentlich hin wollte.

Also, was ist nun mit meinem Recht als Renten-Versicherung-Zahler ?

Ich werde nun diese Klinik akzeptieren und das Beste daraus machen, denn ich glaube,
das wir Zahler auch noch Dankbar darüber sein müssen, überhaupt etwas zu bekommen, bevor wir sterben.

von
Romeo

Und was ist jetzt ihr Frage hier ? Oder wollten Sie sich nur mal ausweinen ?

von
Arni

Zitiert von: Jacqueline

Hier bemühte sich die LVA und bewilligte mir dann für 3 Wochen eine Klinik an der See. Diese Klinik enthielt zwar Psychosomatik und Kardiologie, war aber am ganz anderen Ende als dort wo ich eigentlich hin wollte.

Die passte also fachlich. Was wollen Sie dnn mehr?

von
Neurospaster

Ich will alles
Und noch viel mehr
Ich will alles
Und die Welt gehört mir
Ich will alles
Und noch viel mehr
Ich will alles
Und die Welt gehört mir
Ich will alles

von
Anna

Wenn Sie bereits als leistungsberechtigt anerkannt sind sollten Sie nicht so schnall aufgeben.
Die DRV hat selbst bereits erkennen dürfen, dass die Maßnahmen mehr Erfolg haben wenn dem Leistungsempfänger ein Mitspracherecht gewährt wird. Besonders hervorheben sollten Sie, dass die Gegend der Wunschklinik für sie eine besonders unterstützende Bedeutung hat. Entweder durch die Nähe zur Heimat und der Familie oder durch Freunde und Bekannte, die dort eine wichtige Unterstützung gegen das Heimweh bieten oder gar die Versorgung mit gewährleisten (Wäsche).
Zumindest theoretisch ist es dem einen oder anderen Mitarbeiter der DRV bekannt.
Es gibt das Wunsch -und Wahlrecht!
Darauf sollten sie sich nochmals berufen!
Bedanken Sie sich freundlich für die Mühe mit dem erneuten Vorschlag und begründen sie Ihren Wunsch so schlüssig, dass sämtliche Gegenargumente ausgehebelt werden (falls überhaupt argumentiert wurde).
Gerade bei Ängsten nach einer Herz-OP ist es nahvollziehbar, dass ein erneuter Klinikaufenthalt eine enorme Belastung darstellt. Wenn es eine Klinik gibt der sie mehr Vertrauen entgegenbringen, so werden Sie sich auch besser auf das Konzept einlassen können und Vertrauen fassen.
Also - Stift spitzen und gut argumentieren!!
Vorher die gesetzl. Bestimmungen lesen!!
Viel Erfolg!

http://www.reha-recht.de/fileadmin/download/foren/a/2011/A7-2011_Wunsch-_und_Wahlrecht.pdf

http://www.bar-frankfurt.de/fileadmin/dateiliste/publikationen/arbeitsmaterialien/downloads/BARDokuStuttgart2011.E.pdf

von
Emser

Was einige Leute wegen eiiner banalen Reha für ein Theater veranstalten muss wohl nicht jeder verstehen...

Mann oder Frau kann es aber auch echt übetreiben.

von
Anna

Es geht ja *nur* um Lebenszeit und Lebensqualität.....

Und ein Rehabericht hat gravierende Auswirkung auf Lebenslauf und Existenzsicherung.

Man kann daher die Angelegenheit nicht wichtig und ernst genug nehmen.

von
User

Sie haben also eine Klinik bekommen, die sie nicht kannten und nicht mochten.
Dann hat die DRV auf ihren Wunsch den Bescheid in eine andere Klinik geändert, aber wieder nicht in die Klinik die sie sich wünschten.
Jetzt passt es natürlich wieder nicht.

Ja, sie können echt froh sein dass sie überhaupt noch was bekommen haben, bevor sie sterben...

von
Jockel

Sie haben jetzt die Klinik, die Ihren Krankheiten entspricht, es ist doch alles gut.
Die DRV ist halt kein Reisebüro.

von
K. Riemer

Zitiert von: Jockel

Sie haben jetzt die Klinik, die Ihren Krankheiten entspricht, es ist doch alles gut.
Die DRV ist halt kein Reisebüro.

Ja das denken aber viele Leute nur weil Sie Beiträge zahlen... Also 2 verschiedene Kliniken abzulehenn empfinde ich auch als Frechheit. Manche Leute leben wohl in einer Art Traumwelt. Hoffentlich fällt die Landung in der Realität dann mal nicht zu hart aus.

von
=//=

Zitiert von: Anna

Es geht ja *nur* um Lebenszeit und Lebensqualität.....

Und ein Rehabericht hat gravierende Auswirkung auf Lebenslauf und Existenzsicherung.

Man kann daher die Angelegenheit nicht wichtig und ernst genug nehmen.

Was hat denn jetzt ein Rehabericht mit der Klinik zu tun? Würde in der Wunschklinik ein besserer Bericht verfaßt als in der ausgewählten Klinik?

Also es ist nicht zu fassen, was hier manche von sich geben.

" Wenn es eine Klinik gibt der sie mehr Vertrauen entgegenbringen, so werden Sie sich auch besser auf das Konzept einlassen können und Vertrauen fassen."

Was soll das denn? @Jacueline kennt doch weder die eine noch die andere Klinik. Wie kann man denn im Vorfeld "einer Klinik mehr Vertrauen entgegenbringen", wenn man sie gar nicht kennt?

Man kann natürlich auch völlig voreingenommen eine Reha beginnen.