KVdR

von
Peter Podschuß

Zahlen freiwillig krankenversicherte Rentner mehr KV-Beitrag als pflichtversicherte?
Stimmt es, dass bei versicherungspflichtigen Rentnern nur die Rente und das Arbeitseinkommen beitragspflichtig sind und bei freiwilligen Mitgliedern einer gesetzlichen Krankenkasse zusätzlich auch noch alle Kapital- und Mieteinkünfte?
Welche Rechtsänderung gilt seit 1.1.2004?

von
Günther

Wäre dies nicht eine Frage für das Expertenforum einer Krankenkasse, die gibt es so weit ich weis.
Gruß

von
Amadé

Siehe:

http://www.bpb.de/themen/WZDR7I,0,Gesundheitspolitik_Lernobjekt.html?lt=AAA088&guid=AAA122

http://www.aok-bv.de/politik/gesetze/index_00098.html

von
Knut Rassmussen

1. Ja, der Beitrag des freiwillig Versicherten soll seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wiederspiegeln. Die Kasse darf das sogar per Satzung für sich regeln.

2. In Bezug auf die Krankenversicherung sagt mir dieser Stichtag nichts - als Idee nur die Verbeitragung von Versicherungen???

unter www.aok-business.de finden Sie ein Expertenforum.

Experten-Antwort

Ihre Frage betrifft den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung.
Ich empfehle Ihnen daher, sich entweder an Ihre Krankenkasse zu wenden oder Ihre Fragen im von Knut Rassmussen erwähntem Forum zu stellen.

von
Schiko.

Gegenüber früher ist der beitragssatz für rentner gleich.
Während aber für pflichtversicherte der beitrag aus der
bruttorente effektiv berechnet wurde, galt für freiwillig
versicherte die beitragsberechnung nach gestaffelten be-
trägen.
Diese ungleichbehandlung von pflichtversicherten und
freiwillig in der ges.krankenversicherung ist vom bundes-
verfassungsgericht durch beschluß vom 15.03. 2000 für
verfassungswidrig erklärt worden.

Seit 1.04. 2002 wurden freiwillig versicherte rentner in die pflichtversicherung der rentner überführt-
auch ich- soweit sie nicht erklärt hatten, dass sie weiterhin freiwillig
versichert sein wollen.

Bei der staffelmethode, also auch freiwillig versichert, war sogar
der beitrag prozentuall niedriger. Es galt aber auch, bis zur bemessungs-
grenze, derzeit 3.562,50 wurden auch, wenn bekannt, miete und zinsen
einbezogen.
Jeder kann, und soll, also bei renteneintritt die pflichtversicherung

wählen.

Es stimmt m.E. für rentner, die frühere berechnungsart, der neun
zehntel regelung zur freiwilligen versicherung nicht mehr, auch wenn
dies wesentlich weit besser befähigte als ich, dies immer wieder be-
haupten.

Mein rat, werden sie pflichtversicherter in der gesetzlichen, es lohnt sich.

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