Langjährig Versichert

von
Theresa

Hallo Expertenteam von der DRV
ab August 2023 kann ich die Rente wegen besonders langjährige Versicherte in Anspruch nehmen. Meine Wartezeit habe ich im August 2022 erfüllt.
Wie würde sich das Krankengeld vor Ablauf von 2022 bzw. 2023 auf die Rente auswirken? Da ich eine chronische Erkrankung habe, kann es leider passieren, dass die Ärzte mich krank schreiben.
Auch kann es sein, dass ich eine Rehabilitation in Anspruch nehmen muss. Wie würde sich das Übergangsgeld auf die Rente auswirken?
Vielen Dank im Voraus
Theresa

von
W*lfgang

Hallo Theresa,

bei Krankengeld/Übergangsgeld werden 80 % der bisherigen Beiträge weiter in Ihr Rentenkonto eingezahlt. Statt des vollen Rentenzuwachs aus Beschäftigungsentgelt 'verlieren' Sie _in dieser Zahlungsphase_ gerade mal 20 %.

Beispiel: liegt Ihr RV-pflichtges JAHRES-Entgelt aktuell bei 37.873 EUR (aktuelles Durchschnittsentgelt), ergibt sich daraus ein mtl. Rentenzuwachs von 32,03 EUR (ohne Abschläge, ohne KV/PV, ohne Steuern). Bei diesem Entgelt 'verlieren' Sie rd. 7 EUR Monatsrente für ein ganzes Jahr Krankengeld/alternativ Übergangsgeld.

Gruß
w.
PS: Natürlich kann minimal geringeres Entgelt auch Einfluss auf den Durchschnittswert all Ihrer Zeit von Bedeutung sein - aber auch dieser Einfluss dürfte zu vernachlässigen sein, wenn Sie kurz vor der Rente stehen.

Nebenbei: es ist wie es ist, wenn Sie sich Ihren weiteren Weg bis zur Rente nicht aussuchen können, Ärzte/Krankenkassen/DRV 'mitbestimmen'.

von
HotRod

Zitiert von: W*lfgang
Statt des vollen Rentenzuwachs aus Beschäftigungsentgelt 'verlieren' Sie _in dieser Zahlungsphase_ gerade mal 20 %.

Beispiel: liegt Ihr RV-pflichtges JAHRES-Entgelt aktuell bei 37.873 EUR (aktuelles Durchschnittsentgelt), ergibt sich daraus ein mtl. Rentenzuwachs von 32,03 EUR (ohne Abschläge, ohne KV/PV, ohne Steuern). Bei diesem Entgelt 'verlieren' Sie rd. 7 EUR Monatsrente für ein ganzes Jahr Krankengeld/alternativ Übergangsgeld.


Gerade mal 20 Prozent also 7 €URO weniger Rente pro Monat ?

Von 7 Euro müssen GRUSI-Empfänger ihren Grundnahrungsmittel-Bedarf für 2 Tage decken und der Wolfgang hält 7 €URO für Peanuts ?

Das ist Zynismus pur !

von
Kaiser

Zitiert von: HotRod
Zitiert von: W*lfgang
Statt des vollen Rentenzuwachs aus Beschäftigungsentgelt 'verlieren' Sie _in dieser Zahlungsphase_ gerade mal 20 %.

Beispiel: liegt Ihr RV-pflichtges JAHRES-Entgelt aktuell bei 37.873 EUR (aktuelles Durchschnittsentgelt), ergibt sich daraus ein mtl. Rentenzuwachs von 32,03 EUR (ohne Abschläge, ohne KV/PV, ohne Steuern). Bei diesem Entgelt 'verlieren' Sie rd. 7 EUR Monatsrente für ein ganzes Jahr Krankengeld/alternativ Übergangsgeld.


Gerade mal 20 Prozent also 7 €URO weniger Rente pro Monat ?

Von 7 Euro müssen GRUSI-Empfänger ihren Grundnahrungsmittel-Bedarf für 2 Tage decken und der Wolfgang hält 7 €URO für Peanuts ?

Das ist Zynismus pur !

Und Du bist das Beispiel für Dummheit pur.
Leg Dich wieder hin, dann schadest Du wenigstens niemandem!

von
Karl Ahlen

Hallo zusammen!
Etwas leicht neben dem Thema:
Habe am 15.03.2018 den Antrag auf Rente für besonders langjährig Versicherte gestellt.
Zum 01.07.2018 nach 47 Jahren und 9 Monaten.
Hätte auch schon zum 01.02.2018 stellen können, aber egal die IGM hat ja noch gut was augehandelt und das nimmt man gerne mit.
Der Rentenbescheid kam am 07.07.2018 mit Datum 28.06.2018.
Also fast 4 Monate Dauer.
Also soweit alle gut.
Gruß
Der Rentner aus Ahlen

Experten-Antwort

Hallo Theresa,

auch Krankengeld und Übergangsgeld werden auf die Wartezeit von 45 Jahren angerechnet. Die "Rentenminderung" während dieser Zeiten hat Ihnen W*lfgang ja bereits erläutert.