Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben

von
Silberstern

Hallo zusammen,
ich würde gerne wissen, aus welchen Kriterien entschieden wird, ob man eine betriebliche oder schulische Umschulung bekommt. Ich bin seit einem Jahr im Krankenstand und darf jetzt umschulen. Aber ich soll eine betriebliche machen.Ich persönlich würde lieber eine schulische vorziehen. Wer entscheidet das und habe ich Mitspracherecht?
Danke schon mal im voraus.

Experten-Antwort

Der Träger der Rentenversicherung erbringt Leistungen zur Teilhabe nach pflichtgemäßem Ermessen. Das heißt, er bestimmt (unter Beachtung von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit) in jedem Einzelfall Art, Dauer,Umfang, Beginn und Aus- bzw. Durchführung der Leistung. Auch kann er die Rehabilitationseinrichtung bestimmen.

Jedoch kann berechtigten Wünschen von Versicherten - z. B. zum Ort oder Ausführung der Leistung - Rechnung getragen werden.

Aus welchen Gründen eine betriebliche Weiterbildung ausgewählt wurde, kann von hier aus nicht beurteilt werden. Hierzu müssten Sie sich bitte an Ihren Reha-Fachberater oder Reha-Sachbearbeiter wenden. Jedoch beinhalten Weiterbildungen in aller Regel einen Wechsel von Theorie und Praxis. Reine schulische Ausbildungen (z. B. an einer Fachhochschule) werden nur in ganz besonderen Fällen bewilligt.