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lfd.rente ueberpruefen

von
tobias

liebes forum seit 11 jahren beziehe ich eine em-rente unbefristet moechte die rentenberechnung ueberpruefen lassen 1.wer ist zustaendig 2.koennten nachteile fuer mich entstehen

Experten-Antwort

Guten Tag Tobias,
zuständig für einen Überprüfungsantrag ist der Rentenversicherungsträger, der Ihnen die Rente bewilligt hat bzw. laufend zahlt. Empfehlenswert ist es, die Frage nach den Auswirkungen dieses Antrages in einem persönlichen Beratungsgespräch in der nächstgelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung zu klären.

von
Nick L. Beck

Die Rentenberechnung können sie ganz einfach selbst überprüfen, indem sie den dem Bescheid beiliegenden Versicherungsverlauf auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüfen. Stimmen diese Daten, kann auch von einer korrekten Berechnung ausgegangen werden.

von
LS

Ein Bescheid wird durch die DRV nicht überprüft, wenn ich eine fehlerhafte Berechnung nur vermute.
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Nachteile entstehen daraus nicht, es sei denn, dass die Überprüfung der DRV ergibt, dass ein Sie begünstigender Sachverhalt festgstellt wird.
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Da ich bisher bereits 4 Programmfehler in den Berechnungsprogrammen der DRV festgestellt habe, ist auch nicht unbedingt zutreffend, dass man von einer korrekten Berechnung ausgehen kann, wenn Zeitraum und Verdienste stimmen.

von
Sozialröchler?

Soweit sich im Einzelfall ergibt, dass bei Erlass eines Verwaltungsaktes das Recht unrichtig angewandt oder von einem Sachverhalt ausgegangen worden ist, der sich als unrichtig erweist, und soweit deshalb Sozialleistungen zu Unrecht nicht erbracht worden sind, ist der Verwaltungsakt, auch nachdem er unanfechtbar geworden ist, mit Wirkung für die Vergangenheit zurückzunehmen.

Ich habe auch schon Fälle gesehen, in denen der Schuss nach hinten los ging und die Rente erheblich niedriger geworden ist.

Wenn Programmfehler festgestellt werden, betreffen diese im Regelfall nur einen sehr eingeschränkten Personenkreis und werden zeitnah behoben. Ggf. werden entsprechende Neuberechnungen vorgenommen.

Es macht aber absolut keinen Sinn, einen Antrag nach § 44 SGB X ohne entsprechende Nachweise oder zumindest Hinweise einzureichen, der dann postwendend durch einen Ablehnungsbescheid beantwortet wird.

Man muss schon wissen, warum man etwas beanstandet. "Meine Rente ist mir zu niedrig. Das muss mal überprüft werden" reicht eben nicht aus. Auch das persönliche Beratungsgespräch in der nächstgelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung wird da nichts helfen.

von
W*lfgang

Zitiert von: Sozialröchler?
Man muss schon wissen, warum man etwas beanstandet. "Meine Rente ist mir zu niedrig. Das muss mal überprüft werden" reicht eben nicht aus. Auch das persönliche Beratungsgespräch in der nächstgelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung wird da nichts helfen.
Sozialröchler,
da stimme ich Ihnen ausnahmslos zu - fast. 'Gute' DRV-ferne Beratungsstellen denken vielleicht auch noch ein 2. Mal nach (nein, auch die 1. Instanz tut das!) - wenn Versicherte in die 'Überprüfungs-/Besserwollenfalle' tappen wollen, insbesondere bei FRG-Zeiten.

Von den nach hinten losgehenden Fällen mal abgesehen - trotzdem ist jeder Fall zunächst zu 'gewichten', dann zu bewerten, und dann ggf. erst vor die Tür zu setzen - zu seinem Nutzen :-)

Also NIEMALS einen Überprüfungsantrag allein stellen - vorher Info bei den bekannten Stellen einholen!

Gruß
w.