LTA

von
SW

Die Agentur für Arbeit hat mir eine LTA genehmigt. Bei der DRV läuft noch ein Widerspruch (bereits ein halbes Jahr).
Jetzt soll ich erstmal eine Berufsfindung machen damit ich sehen kann ob der Beruf für den ich mich entschieden habe was für mich ist.
Allerdings wurde mir von meinem Rehaberater mitgeteilt das die Agentur nicht mehr zuständig ist wenn sich die DRV bei mir mit einem positiven Bescheid meldet.

Was ist wenn ich dann in der Maßnahme bin? Muss ich die dann abbrechen und warten bis ich von der DRV das OK für die Maßnahme bekomme?

Danke schon mal
SW

von
KSC

Was versprechen Sie sich eigentlich von Ihrem Widerspruch?

Eigentlich ist es doch egal ob Agentur oder DRV die LTA durchführen?

Wo sehen Sie einen Vorteil für sich um den Sie per Widerspruch kämpfen?

von
SW

Im Prinzip ist mir das total egal wer zahlt. Aber die DRV trägt eine Mitschuld das ich überhaupt so einen Antrag stellen musste. Und wenn ich das ganz genau nehmen würde, müsste eigentlich eine Rehaklinik dafür aufkommen.

Vor einem Jahr bin ich noch mit der Hoffnung in eine Reha gegangen das ich im Anschluss meinen Beruf wieder ausüben kann. In der Klinik wurde ich aber komplett falsch behandelt oder besser gesagt die steckten mich mit Vortäuschung falscher Tatsachen in eine Schmerzgruppe die für mein Krankheitsbild gar nicht geeignet war. Ich habe keine einzige Behandlung für meine Krankheitsbilder bekommen. Wenn ich das in der Klinik angesprochen habe wurde mir immer wieder gesagt das solche Behandlungen mir in der Gruppe nicht zustehen würde. Im Anschluss habe ich mich bei der DRV mit Hilfe von Therapieplänen usw. beschwert. Es kam zwar eine Entschuldigung aber das war es dann auch. Dafür kann ich mir nichts kaufen.
Im Anschluss war ich zur IRENA. Der Arzt dort hat nur mit dem Kopf geschüttelt, die Physiotherapeuten konnten es auch nicht verstehen als sie gesehen haben was ich in der Klinik gemacht habe und fragten mich ob das überhaupt was gebracht hat. Seit dem Aufenthalt bin ich jetzt am Kämpfen das ich überhaupt mal vernünftige Behandlungen bekomme weil die Klinik geschrieben hat das ich keine KG usw. benötigen würde. Habe ja nur eine bewegungseingeschränkte schmerzhafte rechte Schulter nach 2 Operationen. Inzwischen wurde mir von Ärzten/ Gutachtern und auch von Physiotherapeuten bestätigt das man in der Klinik hätte viel machen können damit der Arm wieder besser einsetzbar wäre. Das blieb aus und ist ambulant gar nicht so intensiv zu machen.

Wenn das alles nicht so nervenaufreibend wäre, hätte ich die Klinik verklagt. Aber ich sehe jetzt lieber in die Zukunft und versuche das Beste aus der Situation zu machen.
Meine Gesundheit, so wie sie mal war, gibt mir keiner wieder.

Aber den Widerspruch lasse ich deshalb weiter laufen, schon allein deshalb weil mir in einer Einrichtung mitgeteilt wurde das ich bessere Möglichkeiten hätte wenn die DRV zahlen würde.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo SW,

derzeit ist für Sie die Agentur für Arbeit zuständig. Sollte sich an der Zuständigkeit während des Verfahrens etwas ändern, wird die Agentur ggf. einen Erstattungsanspruch nach Abschluss einer angetretenen Maßnahme bei der DRV geltend machen.

Dies bedeutet für Sie, dass die Maßnahme (Berufsfindung) bei einem Zuständigkeitswechsel nicht abgebrochen wird. Über eine Folgemaßnahme müsste dann der neue Kostenträger entscheiden.

von
SW

Danke für die Antwort.

Das beruhigt mich jetzt erstmal.