LTA

von
AWK

Hallo, bin seit dem 28.08. in einer Maßnahme zur "Leistungen Teilhabe am Arbeitsleben".
Versuche gerade herauszufinden wie hoch mein Anspruch auf Übergangsgeld ist. Leider liegt mein letztes Arbeitsverhältnis schon länger als 3 Jahre zurück und mein Übergangsgeld wird wohl Stand 01.01.2018 zu meinen Ungunsten nach dem fiktiven Arbeitslohn berechnet. In meinem Bewilligungsbescheid steht aber, dass diese nach dem alten Recht Stand in der Fassung bis 31.12.2017 ergeht. Meine Frage: Würde nach altem Recht das Übergangsgeld von der DRV anders berechnet bzw. besteht die Möglichkeit dies auf Grund des Bescheides dann auch noch nach altem Recht berechnet?

MfG

AWK

Experten-Antwort

Hallo AWK,

da Ihr Arbeitsverhältnis länger als 3 Jahre zurückliegt, kann die Übergangsgeldberechnung nicht mehr auf Grundlage des von Ihnen erzielten regelmäßigen Arbeitsentgelt/Arbeitseinkommen bzw. des Nettoarbeitsentgelt durchgeführt werden. Die Übergangsgeldberechnung erfolgt auschließlich aus einer fiktiven Bemessungsgrundlage. Das Bemessungsentgelt ist dabei abhängig von der erworbenen Qualifikation und dem entsprechenden Prozentsatz der Bezugsgröße. Dies gilt für alle Fälle bei einem Leistungsbeginn ab 01.01.2018.

Nach der "alten" Regelung war in diesen Fällen mit einem Leistungsbeginn bis 31.12.2017 eine Berechnung auf der Basis des tariflichen oder, sofern eine tarifliche Regelung fehlt, auf der Basis des ortsüblichen Arbeitsentgelts durchzuführen.

Für eine verbindliche Aussage über die Höhe des zustenden Übergangsgeldes und welches Recht bei Ihnen angewandt wird, wenden sie sich direkt an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger.