LTA-bewilligt_Fortbildung_Reha Berater

von
Lotte

Mein LTA wurde im Oktober bewilligt, zwischenzeitlich habe ich auch die ersten Gespräche mit meiner Reha-Beraterin gehabt. Im ersten Gespräch hat sie mir Integrationsmaßnahme bei einem BW empfohlen - insgesamt sollte das über 9 Monate gehen (3 Monate Findungsphase danach die Integrationsmaßnahmen) - da ich aber in meinem alten Beruf weiterarbeiten will, aber schon seit 1 Jahr krank bin (Depressionen verursacht durch Mobbing bei einem neuen AG), habe ich die Möglichkeit einer Fortbildung (3 Monate) angesprochen, zuerst fand sie die Idee nicht so gut und wollte mich unbedingt in die Integrationsmaßnahme schicken - ich wäre noch nicht so weit für die Fortbildung....nach langem Hin und Her konnte ich sie wegen der Fortbildung doch noch überzeugen und sie wird den Antrag für diese Maßnahme für mich stellen - ich musste noch eine Beurteilung meiner Verhaltenstherapuetin beifügen und mich bereit erklären nach der Fortbildung - sollte ich anschließend einen neuen Job finden mich von BW begleiten zu lassen. Sie hat mich auch schon natürlich für die Kurse unter Vorbehalt angemeldet, die schon nächsten Monat stattfinden - allerdings würde ich gerne in Erfahrung bringen - und vielleicht weiß das jemand hier in diesem Forum, wie stark die Befürwortung /Antragstellung durch Rehaberater in die Entscheidung der DVK reinfließt? Ich weiss ich muss den Bescheid abwarten aber hier habe ich einfach keine Geduld....
Ich freue mich auf Eure Antworten

Experten-Antwort

Sie sollten doch schon die Geduld haben, den Bescheid abzuwarten. Ansonsten ist es doch sehr positiv, dass sich Ihre Reha-Beraterin so für Sie eingesetzt hat. Erfahrungswerte –ob ein Rehafachberater die Entscheidung evtl. beeinflussen kann- gibt es nicht. Ich denke aber, dies ist im Einzelfall durchaus möglich.

Experten-Antwort

Ich gehe davon aus, dass Sie die Rehabilitations-Fachberaterin Ihres Rentenversicherungsträgers meinen. Diese kann keinen Antrag für Sie stellen. Sollten Sie eine bestimmte Leistung favorisieren, ist ein entsprechender schriftlicher Antrag ratsam. Ist bereits in einem gemeinsamen Termin darüber gesprochen worden und Sie konnten die Rehabilitations-Fachberaterin überzeugen, wird sie vermutlich eine entsprechende Empfehlung/Stellungnahme abgeben. Eine Entscheidung wird aber in aller Regel in der entsprechenden Abteilung des Rentenversicherungsträgers getroffen. Evtl. sind noch weitere Ermittlungen notwendig (z. B. gesundheitliche Eignung für die Leistung usw.). Also empfiehlt sich eine telefonische / schriftliche Rückfrage bei Ihrem Rentenversicherungsträger.

von
Lotte

Zitiert von: Techniker

Ich gehe davon aus, dass Sie die Rehabilitations-Fachberaterin Ihres Rentenversicherungsträgers meinen. Diese kann keinen Antrag für Sie stellen. Sollten Sie eine bestimmte Leistung favorisieren, ist ein entsprechender schriftlicher Antrag ratsam. Ist bereits in einem gemeinsamen Termin darüber gesprochen worden und Sie konnten die Rehabilitations-Fachberaterin überzeugen, wird sie vermutlich eine entsprechende Empfehlung/Stellungnahme abgeben. Eine Entscheidung wird aber in aller Regel in der entsprechenden Abteilung des Rentenversicherungsträgers getroffen. Evtl. sind noch weitere Ermittlungen notwendig (z. B. gesundheitliche Eignung für die Leistung usw.). Also empfiehlt sich eine telefonische / schriftliche Rückfrage bei Ihrem Rentenversicherungsträger.

Sie hat die Vorgehensweise mit mir in einem persönlichen Gespräch besprochen und wie schon erwähnt bestimmte Unterlagen / z. B. Beurteilung meiner Psychologin, Vermittlungsvorschläge der Personalberatung angefordert etc. und hat mir bestätigt, dass sie den ganzen Vorgang in die Wege leiten wird - letztendlich wird sie wohl die Massnahme empfehlen und dann muss ich den Bescheid abwarten - aber muss eine Reha-Fachberaterin auch nicht in der Lage sein, abschätzen zu können, ob die gewünschte Massnahme eine Chance für Genehmigung seitens DRV hat? Sonst würde sie sich doch garnicht dafür einsetzen - wenn keine Chance besteht? Wie auch immer ich bin froh, dass dass sie meine Betreuerin ist!!
Ich übe mich in Geduld:)
Danke für INfo!!!

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Die Rehafachberaterin ist in Fällen von konkreten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben die "Legislative", sie entscheidet alle Maßnahmen und was sie vorgibt, wird auch durchgeführt.

Die Leistungsabteilung, wo letztendlich der Bescheid gefertigt wird und die entsprechenden Daten in Ihr Versicherungskonto eingepflegt werden, ist lediglich "Exekutive", sprich, die LA hat keinen Einfluss auf die getroffene Entscheidung der Rehafachberaterin.

von
Lotte

Zitiert von: Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Die Rehafachberaterin ist in Fällen von konkreten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben die "Legislative", sie entscheidet alle Maßnahmen und was sie vorgibt, wird auch durchgeführt.

Die Leistungsabteilung, wo letztendlich der Bescheid gefertigt wird und die entsprechenden Daten in Ihr Versicherungskonto eingepflegt werden, ist lediglich "Exekutive", sprich, die LA hat keinen Einfluss auf die getroffene Entscheidung der Rehafachberaterin.

Vielen Dank für Ihr Feedback.
Ich hoffe nun dass der Bescheid schnell bei mir eintreffen wird - der Kurs fängt ja schon Anfang Januar an - die Schule hat mir auch schon bestätigt, dass mich die Rehaberaterin unter Vorbehalt angemeldet hat - sie wollte noch die Rückmeldung Ihres Vorgesetzten abwarten. Mal sehen....ich brauche unbedigt diese Fortbildung - und habe sehr gute Chancen danach auf dem Arbeitsmarkt. Sollte der Bescheid verspätet kommen bzw. Ablehnung und ich fange den Kurs auf eignes Risiko an bzw. Selbstfinanzierung - und lege aber trotzdem Widerspruch an und sollte der dann durchkommen, kann die DRV mir die Kosten nachträglich erstatten....
Ich will sobald als möglich ins Berufsleben zurück und je mehr Zeit vergeht, desto schlechter kann ich mich auf dem Arbeitsmarkt positionieren.
Danke und VG