LTA bewilligt - jetzt Krankenhauseinweisung

von
Muschelsammlerin

Hallo, mir wurden am 03.09.2013 wegen psych. Probleme LTA bewilligt. Am 01.10.2013 habe ich einen Beratungsgespräch mit meiner Rehaberaterin. Da es mir zwischenzeitlich wieder sehr schlecht ging, bekam ich vor 2 Tagen von meiner Ärztin einen Einweisungsschein für eine stationäre Psychotherapie. Nun zu meiner Frage. Gefährde ich mit einem Krankenhausaufenthalt meine Bewilligung der berufl. Reha? Kann die Bewilligung dann wieder zurückgenommen werden, weil ich noch nicht gesund bin. Für mich persönlich ist die berufliche Reha sehr wichtig und wenn ich sie wegen eines Krankenhausaufenthaltes gefährden würde, gehe ich lieber nicht in eine Klinik. Danke für die Antworten.

von
=//=

Wenn Sie mit der Krankenhauseinweisung noch ein paar Tage warten können: Sprechen Sie unbedingt vorher noch mit Ihrer Reha-Fachberaterin. Nur diese kennt Ihre Erkrankungen und alles, was mit den LTA zusammenhängt.

Machen Sie ggfls. einen früheren Termin aus, wenn es gar nicht anders geht und weisen Sie auf die Dringlichkeit hin.

Hier im Forum kann das niemand beurteilen. Es weiß ja auch keiner, um welche Art LTA es sich handelt.

von
Muschelsammlerin

Hallo, danke für die schnelle Antwort. Die Klinik, die meine Ärztin mir empfohlen hat, hat Wartezeiten von bis zu 4 Monaten. Ich möchte dort Probleme bearbeiten, die mich immer wieder umhauen - kann also das Beratungsgespräch in 2 Wochen wahrnehmen. Meine Angst besteht aber genau darin meiner Rehaberaterin von dem Klinikaufenthalt zu berichten, nicht das mir deswegen die LTA gestrichen wird. Ich würde schon gern mit einer 6-wöchigenBerufsfindung und Arbeitserprobung anfangen um zu sehen, wie es dann weiter geht. Viele Grüße

Experten-Antwort

Einzelfälle können in diesem Forum leider nicht umfassend gelöst werden.

Die Notwendigkeit von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ist offensichtlich bereits festgestellt. Darin wird sich – vermutlich – auch wohl kaum etwas ändern. Die Frage ist, ob und welche Leistungen für Sie in Betracht kommen und wann diese sinnvollerweise durchgeführt werden. Es macht keinen Sinn, eine längerfristige Maßnahme zu beginnen, wenn man sich gesundheitlich nicht stabil genug fühlt. Ich empfehle Ihnen, mit Ihrer behandelnden Ärztin zu sprechen, wie sie Ihre gesundheitliche Situation bewertet und wann sie Ihnen den Start mit einer LTA-Maßnahme empfiehlt. Weiter sollten Sie danach unbedingt mit Ihrem Rehabilitations-Fachberater Kontakt aufnehmen und Ihre Situation ausführlich besprechen.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.09.2013, 08:20 Uhr]

von
Muschelsammlerin

Vielen Dank für die Antwort. So werde ich es machen. Habe nächste Woche bei meiner Ärztin einen Termin und ein paar Tage später mit meiner Rehaberaterin. Es ist mir sehr wichtig, wieder arbeiten zu gehen und so kann ich das Problem offen ansprechen, ohne Angst zu haben, dass mir die Leistung gestrichen wird.