LTA - das dauert.....

von
wartenaufLTA

Hallo,

ich war von Oktober bis Dezember 2015 zu einer med. Reha. Wurde dort weiter arbeitsunfähig entlassen mit dem Hinweis, ich sollte eine LTA durchführen.

Also habe ich Anfang Dezember gleich den Antrag gestellt. Der wurde mir dann Ende Januar 2016 abgelehnt, worauf ich Widerspruch eingelegt habe (mitte Februar 2016). Dann passierte nichts und mir wurde dann gesagt, dass ich auf die Widerspruchsitzung im August warten muss. Denen ist wohl aufgefallen, dass man mich mal zu einem Gutachter schicken kann. Also habe ich dann im Septemer 2016 die Info bekommen, dass ich zu einem Gutachter muss und ich sollte mir innerhalb von 5 Tagen einen aussuchen. Das habe ich gemacht, war dann Ende Oktober beim Gutachter und nun warte ich schon wieder 4 Wochen auf eine Info vom DRV-Bund.

Wie kann es denn sein, dass da einfach nie - irgend was passiert, ohne dass man anruft. inzwischen fehlen noch 2 Wochen und mein Antrag hat seinen 1. Geburtstag!!

Wenn der DRV etwas von mir will, kommen Briefe mit echt kurzen Fristen (5-10 Tage) aber wenn dann meine Antwort da ist, dauert es MONATE, bis man eine Antwort bekommt.

Glaubt ihr eigentlich dass das Krankengeld zeitlich unbegrenzt bezahlt wird, weil der DRV nicht in die puschen kommt?

Ich werde in ein paar Tagen Arbeitslosengeld wegen Arbeitsunfähigkeit beantragen müssen. Gibt es rechtliche Möglichkeiten, den DRV zur Differenzzahlung zum Übergangsgeld zu verklagen? Das kann doch nicht wirklich eine halbwegs normale Bearbeitungszeit sein.

Wenn man anruft, geht keiner dran, man kommt nur über die Zentrale weiter aber nie zu seinem/seiner Sachbearbeiter/In durch und damit auch nie irgendwelche verbindliche Antworten.

Außer man fragt mal nach Akteneinsicht - da bekommt man gleich gesagt, das ist jetzt zu kurz - weil die Akte gerade von A nach B geschickt werden muss.

Ich fühle mich gerade wie bei einem Monopolisten, die einen kalt grinsend am langen Arm verhungern lassen wollen - einfach nur weil es ihnen möglich ist.

von
GroKo

Zitiert von: wartenaufLTA

Hallo,

ich war von Oktober bis Dezember 2015 zu einer med. Reha. Wurde dort weiter arbeitsunfähig entlassen mit dem Hinweis, ich sollte eine LTA durchführen.

Also habe ich Anfang Dezember gleich den Antrag gestellt. Der wurde mir dann Ende Januar 2016 abgelehnt, worauf ich Widerspruch eingelegt habe (mitte Februar 2016). Dann passierte nichts und mir wurde dann gesagt, dass ich auf die Widerspruchsitzung im August warten muss. Denen ist wohl aufgefallen, dass man mich mal zu einem Gutachter schicken kann. Also habe ich dann im Septemer 2016 die Info bekommen, dass ich zu einem Gutachter muss und ich sollte mir innerhalb von 5 Tagen einen aussuchen. Das habe ich gemacht, war dann Ende Oktober beim Gutachter und nun warte ich schon wieder 4 Wochen auf eine Info vom DRV-Bund.

Wie kann es denn sein, dass da einfach nie - irgend was passiert, ohne dass man anruft. inzwischen fehlen noch 2 Wochen und mein Antrag hat seinen 1. Geburtstag!!

Wenn der DRV etwas von mir will, kommen Briefe mit echt kurzen Fristen (5-10 Tage) aber wenn dann meine Antwort da ist, dauert es MONATE, bis man eine Antwort bekommt.

Glaubt ihr eigentlich dass das Krankengeld zeitlich unbegrenzt bezahlt wird, weil der DRV nicht in die puschen kommt?

Ich werde in ein paar Tagen Arbeitslosengeld wegen Arbeitsunfähigkeit beantragen müssen. Gibt es rechtliche Möglichkeiten, den DRV zur Differenzzahlung zum Übergangsgeld zu verklagen? Das kann doch nicht wirklich eine halbwegs normale Bearbeitungszeit sein.

Wenn man anruft, geht keiner dran, man kommt nur über die Zentrale weiter aber nie zu seinem/seiner Sachbearbeiter/In durch und damit auch nie irgendwelche verbindliche Antworten.

Außer man fragt mal nach Akteneinsicht - da bekommt man gleich gesagt, das ist jetzt zu kurz - weil die Akte gerade von A nach B geschickt werden muss.

Ich fühle mich gerade wie bei einem Monopolisten, die einen kalt grinsend am langen Arm verhungern lassen wollen - einfach nur weil es ihnen möglich ist.


Geh arbeiten und gut iss.

von
Herr Müller

Zitiert von: wartenaufLTA

Hallo,

ich war von Oktober bis Dezember 2015 zu einer med. Reha. Wurde dort weiter arbeitsunfähig entlassen mit dem Hinweis, ich sollte eine LTA durchführen.

Also habe ich Anfang Dezember gleich den Antrag gestellt. Der wurde mir dann Ende Januar 2016 abgelehnt, worauf ich Widerspruch eingelegt habe (mitte Februar 2016). Dann passierte nichts und mir wurde dann gesagt, dass ich auf die Widerspruchsitzung im August warten muss. Denen ist wohl aufgefallen, dass man mich mal zu einem Gutachter schicken kann. Also habe ich dann im Septemer 2016 die Info bekommen, dass ich zu einem Gutachter muss und ich sollte mir innerhalb von 5 Tagen einen aussuchen. Das habe ich gemacht, war dann Ende Oktober beim Gutachter und nun warte ich schon wieder 4 Wochen auf eine Info vom DRV-Bund.

Wie kann es denn sein, dass da einfach nie - irgend was passiert, ohne dass man anruft. inzwischen fehlen noch 2 Wochen und mein Antrag hat seinen 1. Geburtstag!!

Wenn der DRV etwas von mir will, kommen Briefe mit echt kurzen Fristen (5-10 Tage) aber wenn dann meine Antwort da ist, dauert es MONATE, bis man eine Antwort bekommt.

Glaubt ihr eigentlich dass das Krankengeld zeitlich unbegrenzt bezahlt wird, weil der DRV nicht in die puschen kommt?

Ich werde in ein paar Tagen Arbeitslosengeld wegen Arbeitsunfähigkeit beantragen müssen. Gibt es rechtliche Möglichkeiten, den DRV zur Differenzzahlung zum Übergangsgeld zu verklagen? Das kann doch nicht wirklich eine halbwegs normale Bearbeitungszeit sein.

Wenn man anruft, geht keiner dran, man kommt nur über die Zentrale weiter aber nie zu seinem/seiner Sachbearbeiter/In durch und damit auch nie irgendwelche verbindliche Antworten.

Außer man fragt mal nach Akteneinsicht - da bekommt man gleich gesagt, das ist jetzt zu kurz - weil die Akte gerade von A nach B geschickt werden muss.

Ich fühle mich gerade wie bei einem Monopolisten, die einen kalt grinsend am langen Arm verhungern lassen wollen - einfach nur weil es ihnen möglich ist.


Rufen Sie einfach mal bei dem Sachbearbeiter an der für Ihren Widerspruch zuständig ist und teilen Sie ihm mit, dass Sie eine Untätigkeitsklage gegen die DRV Bund anstrengen werden falls sich nicht demnächst etwas tut...

von
Angie

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: wartenaufLTA

Hallo,

ich war von Oktober bis Dezember 2015 zu einer med. Reha. Wurde dort weiter arbeitsunfähig entlassen mit dem Hinweis, ich sollte eine LTA durchführen.

Also habe ich Anfang Dezember gleich den Antrag gestellt. Der wurde mir dann Ende Januar 2016 abgelehnt, worauf ich Widerspruch eingelegt habe (mitte Februar 2016). Dann passierte nichts und mir wurde dann gesagt, dass ich auf die Widerspruchsitzung im August warten muss. Denen ist wohl aufgefallen, dass man mich mal zu einem Gutachter schicken kann. Also habe ich dann im Septemer 2016 die Info bekommen, dass ich zu einem Gutachter muss und ich sollte mir innerhalb von 5 Tagen einen aussuchen. Das habe ich gemacht, war dann Ende Oktober beim Gutachter und nun warte ich schon wieder 4 Wochen auf eine Info vom DRV-Bund.

Wie kann es denn sein, dass da einfach nie - irgend was passiert, ohne dass man anruft. inzwischen fehlen noch 2 Wochen und mein Antrag hat seinen 1. Geburtstag!!

Wenn der DRV etwas von mir will, kommen Briefe mit echt kurzen Fristen (5-10 Tage) aber wenn dann meine Antwort da ist, dauert es MONATE, bis man eine Antwort bekommt.

Glaubt ihr eigentlich dass das Krankengeld zeitlich unbegrenzt bezahlt wird, weil der DRV nicht in die puschen kommt?

Ich werde in ein paar Tagen Arbeitslosengeld wegen Arbeitsunfähigkeit beantragen müssen. Gibt es rechtliche Möglichkeiten, den DRV zur Differenzzahlung zum Übergangsgeld zu verklagen? Das kann doch nicht wirklich eine halbwegs normale Bearbeitungszeit sein.

Wenn man anruft, geht keiner dran, man kommt nur über die Zentrale weiter aber nie zu seinem/seiner Sachbearbeiter/In durch und damit auch nie irgendwelche verbindliche Antworten.

Außer man fragt mal nach Akteneinsicht - da bekommt man gleich gesagt, das ist jetzt zu kurz - weil die Akte gerade von A nach B geschickt werden muss.

Ich fühle mich gerade wie bei einem Monopolisten, die einen kalt grinsend am langen Arm verhungern lassen wollen - einfach nur weil es ihnen möglich ist.


Geh arbeiten und gut iss.
Dir schon der Himmel auf den Kopf gefallen?

Experten-Antwort

Hallo Angie,

warum der Rentenversicherungsträger immer noch nicht entschieden hat, das können wir hier im Forum nicht abschließend klären. Der Rentenversicherungsträger ist aber verpflichtet, zureichende Gründe für die Nichtbescheidung beziehungsweise die Verzögerung bei der Bescheidung zu benennen. Sollten Sie insbesondere nicht durch entsprechende Zwischennachrichten darüber informiert worden sein, warum sich das Verfahren derart verzögert, kann eine Untätigkeitsklage durchaus eine Möglichkeit darstellen eine Entscheidung über Ihren Antrag zu erhalten.

§ 88 Abs. 2 SGG sieht als angemessene Zeit für die Entscheidung über den Widerspruch drei Monate vor.

Ob zureichende Gründe dargelegt worden sind, unterliegt der vollen gerichtlichen Überprüfung.
Eine unzureichende oder fehlerhafte Zwischennachricht steht einer Untätigkeit gleich. Die Benennung von "verwaltungstechnischen Gründen" ist nicht ausreichend. Dem Versicherten muss nachvollziehbar erläutert werden, warum der begehrte Bescheid noch nicht erteilt werden konnte.

Sollte im Falle der vorgeschlagenen Untätigkeitsklage der Rentenversicherungsträger allerdings einen Grund für die verzögerte Bearbeitung benennen können, dann wird das Sozialgericht die Aussetzung des Verfahrens vornehmen, wenn mit zureichendem Grund nicht entschieden wurde. Das Gericht kann in derartigen Fällen eine angemessene, kalendermäßige Frist bestimmen und das Verfahren bis zu ihrem Ablauf aussetzen. Sowohl die Aussetzung als auch Fristbestimmung erfolgen durch Beschluss