LTA Übergangsgeld/Fahrt- und Verpflegungskosten

von
Fragende

Hallo, mein Sohn hat am 31.08. eine 2-jährige Qualifizierungsmassnahme, finanziert durch die DRV Mitteldeutschland begonnenen.
Im Bescheid für das Übergangsgeld wurde nur das Gehalt vom letzten Arbeitgeber herangezogen, obwohl er dort nur 5 Tage gearbeitet hat und dann krankheitsbedingt gekündigt wurde. Frage: ist es nicht so, das der letzte Arbeitgeber, bei dem er einen GANZEN Monat gearbeitet hat als Berechnungsgrundlage zu nehmen?
(Liegt im Zeitraum der Anspruchsvoraussetzungen)

Von Fart- und Verpflegungskosten stand noch nichts im Bescheid. Kommt das extra? Gibt es eine gesetzliche Grundlage zur Höhe der beiden Kosten, die man im Internet nachlesen kann (habe nichts gefunden)? Wir wohnen in Thüringen.

Ich hoffe, hier kann jemand etwas dazu sagen.

Experten-Antwort

Hallo, Fragende,

maßgebend für die Berechnung des Übergangsgeldes ist der letzte abgerechnete Lohnzeitraum (§ 67 SGB IX).
In der Regel wird den Bescheiden ein Merkblatt beigefügt, aus dem die Modalitäten wegen Fahrt- und Verpflegungskosten beschrieben werden. Grds. werden diese erstattet, nach dem der Träger der Maßnahme die Anwesenheitsbescheinigungen bestätigt.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.2020, 10:47 Uhr]

von
Fragende

Vielen Dank für die Antwort.

Wenn ich mir den Paragraph durchlese, müsste ja dann doch das letzte 'volle' Gehalt als Bemessungsgrundlage genommen werden.
Oder verstehe ich den Passus falsch?:
'im letzten vor Beginn der Leistung oder einer vorangegangenen Arbeitsunfähigkeit abgerechneten Entgeltabrechnungszeitraum, mindestens das während der letzten abgerechneten vier Wochen (Bemessungszeitraum) erzielte'....

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