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Experten-Antwort

LTA Umschulung / Frage zum Praktikum

von Anejin17.08.2019 | 22:43
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3 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Sehr geehrte Damen und Herren, bevor ich zu meiner Frage komme, möchte ich zunächst die Ausgangslage schildern: Seit August 2018 befinde ich mich in einer Umschulung zum Industriekaufmann. Die Umschulung findet bei einem privaten Bildungsträger in schulischer Form statt und beinhaltet ein 6 monatiges Praktikum, dass ich derzeit absolviere. Die zu leistende wöchentliche Stundenzahl beträgt 40 Stunden - sowohl in der Schule als auch jetzt im Praktikum. In der Schule sind diese 40 Stunden, Mo. - Fr. von 8:00 bis 16:00 Uhr, inklusive Pause während sie im Praktikum exklusive sind. Erschwerend kommt hinzu, dass mein Praktikumsbetrieb Freitags um 13:00 Uhr schließt. Die tägliche Pausenzeit beträgt übrigens 45 Minuten. Daraus ergibt sich, dass ich Mo. bis Do. von 7:30 bis 17:00 und Fr. von 7:30 bis 13:00. Allerdings bin ich im Juni 2018 Vater geworden und meine Frau arbeitet seit Juni diesen Jahres wieder in Teilzeit Mo. bis Fr. von 14:00 bis 18:00 Uhr. Da mein Sohn erst im nächsten einen Kita Platz hat, ist er derzeit von 13:30 bis 16:30 bei einer Tagesmutter. Bis zum Praktikum konnte ich ihn immer rechtzeitig abholen aber das ist jetzt nicht mehr möglich durch die neuen Bedingungen. Ihn täglich bis 18:00 Uhr bei der Tagesmutter unterzubringen ist nicht möglich, sie hat schon bis 16:30 Uhr für uns eine Ausnahme gemacht und wir könnten es uns auch finanziell nicht leisten, ihn vier Tage die Woche 90 Minuten länger betreuen zu lassen. Ich befürchte, deswegen die LTA abbrechen zu müssen und bin völlig verzweifelt. Dazu habe ich jetzt folgende Frage: Gibt es eine Möglichkeit, die Stundenzahl zu reduzieren? Liegt es in der Macht des Rehaberaters dies zu genehmigen? Ich habe in meiner Klasse zwei Teilnehmerinnen, die von Anfang an und auch jetzt im Praktikum nur 35 Stunden inkl. Pausen leisten müssen aus Gründen der Versorgung ihrer Kinder. Allerdings ist bei denen die AfA der Kostenträger. In meinem Praktikumsvertrag steht außerdem, dass ich zwar 40 Stunden im Betrieb zu leisten habe aber von den zusätzlichen Pausen steht dort nichts. Das finde ich sehr irritierend und ich Frage mich, ob das alles rechtens ist. Laut Vertrag ist es auf Anweisung des Bildungsträgers auch möglich, einen Tag in der Woche für Unterricht festzulegen. Das lässt doch den Schluss zu, dass eine Reduzierung grundsätzlich nicht unmöglich ist., oder? Es wäre einfach zu schade alles bisher Erreichte einfach wegzuwerfen aber derzeit sehe ich einfach keine andere Möglichkeit mehr. Ich fürchte mich aber auch diesen Wunsch mit meinem Rehaberater zu besprechen denn er ist völlig überlastet und manchmal ganz schön gereizt. Haben Sie vllt einen Rat für mich, ich weiß einfach nicht mehr weiter. Mit freundlichen Grüßen, J. Ennen

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo J. Ennen,

bevor Sie die Umschulung abbrechen, sollten Sie unbedingt den Kontakt zu Ihrem Reha-Berater suchen. Sicherlich lässt sich eine Lösung finden.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

2 Antworten

Berateram 18.08.2019 | 14:10
Ihr Frage ist so individuell, dass niemand in diesem Forum sie beantworten kann. Es wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als das mit Ihrem Rehafachberater und dem Ausbildungsbetrieb direkt zu klären. Ein offenes Forum wird Ihnen da nicht helfen können.
???am 19.08.2019 | 08:48
Eine Alternative wäre auch, sich einen anderen Praktikumsbetrieb zu suchen. Die Praktikumszeit hängt ja sicher auch von den üblichen Arbeitszeiten des Betriebes ab. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in einem Betrieb mit einer regulären Arbeitszeit von 35 Stunden der Praktikant plötzlich 40 Stunden bleiben muss.
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