LTA

von
BestAger3

LTA wurde im November 15 bewilligt. BEM Gespräch ohne Erfolg. Umsetzung nicht möglich. RV will Freistellung und Optionserklärung des Noch-Arbeitgebers um mir eine Fachqualifizierung zu finanzieren. Beratungstermin erst drei Monate nach der ersten REHA. Zweiter Termin auch erfolglos.
Ohne die Schreiben meines AG keine Chance. Ich habe mehrfach um eine schriftliche Ausführung desr Nichtumsetzbarkeit gebeten. War selber sehr aktiv, bin allerdings für meine vorhergehende Arbeit krank geschrieben. Jetzt auf einmal Bewilligung einer ambulanten REHA.
Welche Rechte habe ich? Was soll/muss ich weiter tun? Nach der ersten REHA wurde LTA empfohlen und der MDK hat beigepflichtet.

von
???

"Ich habe mehrfach um eine schriftliche Ausführung desr Nichtumsetzbarkeit gebeten."

Wen haben Sie da um was gebeten?

Tatsache ist, dass Sie für die Teilnahme an einer Maßnahme arbeitsfähig sein müssen. Leider gibt es eine auf bestimmte Tätigkeiten beschränkte Arbeitfähigkeit nicht. Das bedeutet, dass Ihr Arbeitgeber Sie, sobald Sie nicht mehr krank geschrieben sind, jederzeit zur Arbeit an Ihrem alten oder einem gleichwertiigen Arbeitsplatz auffordern kann - ob das nun sinnvoll ist oder gesundheitlich geht oder nicht. Die DRV wird Sie deshalb solange in keine Maßnahme schicken, bis sicher ist, dass Ihr Arbeitgeber dies nicht tun wird. Und da zählt halt nur eine schriftlich Erklärung.

Die Optionserklärung wird wahrscheinlich benötigt, weil Ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz bei einem anderen Arbeitgeber als BestAger (50+ ?) im Regelfall sehr übersichtlich sind. Und auch Ihnen nutzt eine Fachqualifizierung nichts, wenn Sie am Ende trotzdem keinen entsprechenden Arbeitsplatz haben. Diese Erklärung sichert also nicht nur die DRV gegen unnötige Kosten sondern auch Sie gegen verschwendete Zeit ab.

von
BestAger3

Logischerweise meinen Nocharbeitgeber.. die DRV oder KK wird mir das ja wohl nicht ausstellen.
Der Casemanager des BFW meinte , dass es bei mir ungewöhnlich hohe Anforderungen gäbe.
Doch das hätte "angeblich" nichts mit meinem Alter zu tun!
Wer es glaubt....

Soll ich etwa nach so langer Betriebszugehörigkeit kündigen!?
Ganz bestimmt nicht!

Habe gerade den Leitfaden der DRV für LTA gelesen:
Es sollte Motivation seitens des Rehabilitanten erkennbar sein!
Das bin, bringt mir allerdings bis jetzt nichts!

von
???

Wenn es Ihnen um Ihre Rechte gegenüber Ihrem Arbeitgeber geht, dann sollten Sie sich am besten mit Ihrem Betriebsrat, einem Gewerkschaftler oder einem auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt unterhalten.

von
BestAger3

Leider muss ich das wohl!
Das mit der Arbeitsfähigkeit bzw. Unfähigkeit,diese bezieht sich immer auf die zuvor ausgeübte Arbeit.

Experten-Antwort

Hallo BestAger3,

den Ausführungen von "???" schliessen wir uns an.