Lücke bei der Grundsicherung

von
Karin

Hallo,
ich hätte ein Frage zur Grundsicherung. Meine Mutter ist nicht mehr arbeitsfähig, aber wird bald 60 und könnte die Altersrente für Schwerbehinderte in Anspruch (mit Abschläge versteht sich:-() nehmen. Der REntenanspruch wäre aber so gering, dass ihr theoretisch Grundsicherung zustehen würde. Aber da sie weder 65 noch offiziell erwerbsgemdindert ist (da ja Altersrente) steht ihr keine Grundsicherung zu. Sehe ich das richtig, dass für diesen Fall schlicht eine Lücke gibt?

von
EDDY

Ich würde die Frauenrente mit 60 und 18% Abschlag nehmen.Die diff.bis zur Grundsicherung hohlen Sie sich vom Sozialamt. Das geht auch nur wenn das Sparguthaben eine gewisse höhe nicht übersteigt. Wenn Ihre Rentenhöhe mit 60 gering ist dann werden Sie mit 65 auch nicht viel mehr bekommen.

von
Schade

Nein eine Lücke gibt es da nicht:

Es gibt zwar keine Grundsicherung aber im Falle der Bedürftigkeit die "ergänzende Sozialhilfe".

Wie die Sozialhilfe rechtlich korrekt heißt, sollte doch sekundär sein...

von
Aha

wichtiger Unterschied zwischen Sozailhilfe und GSi ist aber der Prüfung der Unterhaltspflicht- und -fähigkeit von Angehörigen (z.B. Kindern!) ...

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Karin,
wie schon korrekt ausgeführt wurde, hätte Ihre Mutter zwar keinen Anspruch auf Grundsicherung nach dem Vierten Kapitel des SGB XII, stattdessen könnte aber Anspruch auf "normale Sozialhilfe" bestehen. In der Leistungshöhe dürfte sich da kein Unterschied ergeben. Wegen konkreter Fragen bezüglich Höhe der Leistung und Anrechenbarkeit von Vermögen wenden Sie sich bitte direkt an den zuständigen Sozialhilfeträger (z. B. bei der Stadtverwaltung).