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med. Reha

von
Das Ich

Hallo,

ich habe unterschiedliche orthopädische Gebrechlichkeiten. Hatte bereits einige Operationen und bin einem Schwerbehinderten gleichgestellt.
Vor der letzten akuten OP hatte ich zusätzlich auf der Arbeit solche massiven Probleme wegen der OP sa das noch ein psychische Problem dazu gekommen ist. Das ging bis vor`s Gericht und ich habe gekündigt. Psychisch bin ich aber immer noch labil.
Nach längerer AU habe ich mich beim Arbeitsamt gemeldet weil ich eigentlich wieder in meinen Beruf zurück wollte.
Bei meinem ersten Kontakt mit meiner Sachbearbeiterin dort, meinte sie das ich doch besser erstmal eine med. Reha beantragen sollte. Ich habe mich aber noch gesträubt weil die DRV bereits eine med. Reha im letzten Jahr abgelehnt hatte.
Nun habe ich aber feststellen müssen das ich doch noch nicht so fit bin wie ich mir das bis dahin selber eingeredet habe. Beim Probearbeiten musste ich feststellen das meine Gelenke nicht so mitmachen wollen und das ich auch psychisch noch nicht so weit bin. War nur froh das ich auf ein Probearbeiten bestanden habe und nicht gleich den Vertrag unterschrieb. Meine SB hatte mich dann mündlich nochmal aufgefordert einen Rehaantrag zu stellen.

Ich habe jetzt ein Problem mit dem Antrag und weiß nicht so recht ob ich da ankreuzen soll das ich zu dem Antrag aufgefordert wurde.
Ausserdem hat mein Arzt was ganz anderes als ich in den Antrag geschrieben und meinte er könne nur das in den Antrag schreiben auf was ich zu letzt AU war. Ist das wirklich so? Hatte ihm zuvor den Anhang gegeben den ich bei der DRV mit einreichen will. Habe genau beschrieben wobei ich Probleme in meinem Beruf habe. Z.B. beruflich muss ich ständig in die Knie. Habe aber eine Arthrose 2x geht gut und beim 3x komme ich kaum noch hoch usw. Beruflich muss ich aber weitaus öfter hoch und runter.
Mein Doc. hat das psychische in den Vordergrund gestellt und ich das orthopädische. Habe mir auch 2 Kliniken rausgesucht wo man orthopädisch psychosomatisch behandelt wird. Er hat zwar jetzt unter drunter geschrieben das es eine Orthopädische Klink mit einer psychosomatischen Mitbehandlung handeln soll aber was soll mir das jetzt bringen.

kann es jetzt sein das der Antrag jetzt wieder abgelehnt wird nur weil jeder was anderes aufgeschrieben hat?
Das Arbeitsamt hat ein Gutachten in Auftrag gegeben aber das wird wohl erst in 6-8 Wochen vorliegen und solange will ich nicht warten. Mir läuft die Zeit davon weil die ja auch nicht ewig zahlen und ich will nicht ins ALG2 reinrutschen.

Das Ich

von
KSC

Über die Erfolgsaussichten eines Antrag im Forum zu spekulieren ist müsig.
Ebenso ist es müsig darüber zu spekulieren, ob und welche Reha Ihnen hilft.

Was soll so eine Fragestellung im Forum?

von
Das Ich

Hallo,

mir ist schon klar das mir keiner sagen ob mein Antrag erfolg hat.

Hätte meine Fragen auch genauer stellen können. Also nochmal.
1)Meine Sachbearbeiterin hat mich 2 x mündlich aufgefordert einen Rehaantrag zu stellen. Auf dem Antrag muss angekreuzt werden ob man aufgefordert wurde so einen Antrag zu stellen, allerdings zählt da wohl nur schriftlich. Ich wurde ja aufgefordert aber eben nur mündlich. Kann ich dann trotzdem das Kreuz bei Ja machen? Gutachten ist angefordert allerdings erst in 6-8 Wochen fertig und solange will ich mit dem Antrag nicht warten weil mir die Zeit weg läuft.
2) Mein Arzt hat was anderes in den Vordergrund gestellt als ich, weil er der Meinung ist das man nur einen Rehaantrag auf das stellen kann weswegen man als letztes AU war.
Stimmt das?
Kann das für mich Nachteile haben?

Ich will keine Fehler bei dem Antrag machen weil ich bisher nur Probleme mit der DRV hatte. Da ist es egal um was es ging

von
W*lfgang

Hallo Das ich,

zu 1)
kreuzen Sie JA an /dahinter mit der Ergänzung 'mehrfach telefonisch' - entspricht der Wahrheit, und Verwaltungsentscheidungen/-aufforderungen gelten auch für den formlosen/mündlichen Weg (auf die (Un)Möglichkeit des 'Beweises' solch einer Entscheidung gehe ich jetzt nicht weiter an).

Es signalisiert der Rentenversicherung nur, dass, falls die Reha nicht zielführend war (sprich in mögliche EM-Rente führt), bereits ein 'Verlangen' der Krankenkasse vorliegt und somit _Ihre_ Ablehnung eines künftigen EM-Antrages sehr eingeschränkt ist und die DRV im weiteren Handeln ebenso. Aber, auch wenn Sie 'Nein' ankreuzen, kann die KK das später erklären/die Reha-Aufforderung (schr.) nachschieben - im Prinzip führt's zum gleichen Ergebnis.

(Die Reha-"Light"-Experten hier werden das besser erklären können).

2)
Tipp: Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie es genau so auf, fügen es dem Reha-Antrag bei und verweisen im Antrag an passender Stelle 'Siehe meine Anmerkungen'. Der med. Dienst der Rentenversicherung wird es berücksichtigen/oder auch nicht.

> Ich will keine Fehler bei dem Antrag machen weil ich bisher nur Probleme mit der DRV hatte. Da ist es egal um was es ging

Das wird das Qualitätsmanagement der DRV 'freuen', das zu hören ;-) Vielleicht gehen Sie bei Fragen zur Rente/Reha in Ihr Rathaus am Ort, die vielleicht besser helfen können/verständlicher sind - keine Garantie dafür, der Schatten könnte noch dunkler sein.

Gruß
w.

von
User

Alternativ können sie auch einen termin mit der Auskunfts und Beratungsstelle ihres RV-Trägers vereinbaren (telefonisch) um dann gemeinsam den Antrag auszufüllen.

von
-

Eine Aufforderung zur Antragstellung durch die Agentur für Arbeit ist wahrheitsgemäß im Antrag zu vermerken. Sollten Sie weitere Probleme beim Ausfüllen des Antrages haben, hilft Ihnen die Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicheung gerne weiter. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Beratungstermin.

von
Das Ich

Danke für die Antworten.
Hatte schon Hilfe beim ausfüllen aber leider wusste die Person das auch nicht so genau. Wie gesagt meine SB vom Arbeitsamt hat sich auf meine Mail nicht gemeldet.
Ich habe Kreuzchen jetzt bei ja gemacht und in meinem Anhang geschrieben das ich mündlich aufgefordert worden bin und auch das ich das Gutachten gerne nachreiche sobald ich es vorliegen habe.

Danke nochmal