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Medizinische Reha für Blinde ist ein Desaster

von Helmut Lipp30.07.2013 | 17:33
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Medizinische Reha für Blinde ist ein Desaster Seit Anfang Juni 2013 läuft dieses Trauerspiel. Meine Frau soll Mitte August einen Blindenhund bekommen. Ihr Orthopäde verordnete ihr eine Reha wg einer schweren Bandscheiben-OP, die einige Jahre zurückliegt. Im Antrag wurde vermerkt, dass die Patientin blind ist. Am 26.6. kam die Bewilligung für die Deegenbergklinik in Bad Kissingen. Auf Anfrage bekam sie die Info, dass nur Blinde mit Begleitung in Frage kommen. Für Blinde wäre die MediClin in Bad Wildungen eingerichtet. Meine Frau ruft in der MediClin an, Platz wäre frei - sie ruft bei Frau XY Deutsche Rentenversicherung an - sie braucht ein anderes Gutachten psychosomatischer Art - Orthopäde sendet neues Gutachten - Frau XY schlägt Eifelhöhenklinik vor - meine Frau ruft dort an, ob die Klinik für Blinde eingerichtet ist - nur für Blinde mit Begleitperson!!! Arzt sendet nochmal eine Stellungnahme und ruft bei der BfA an - Ergebnis: Heute kam die Absage für Bad Wildungen und der Vorschlag für die Eifelhöhenklinik. Das Rad dreht sich weiter mit den Stationen Ignoranz, Arroganz, Formalismus und Inkompetenz. mit freundlichen Grüßen Helmut Lipp

5 Antworten

KSCam 30.07.2013 | 20:57
Hier können "Hinz und Kunz" mitlesen und Sie geben sowohl Ihre persönlichen Daten preis als auch Namen von Sachbearbeitern in Berlin. Halten Sie das für gut? Die Kollegin XY in Berlin ist sicherlich "not amused" hier öffentlich genannt zu werden. PS: Ihr individuelles Problem müssen Sie mit der DRV Bund lösen - da können Ihnen die Experten im Forum nicht weiterhelfen.
Otto N.am 30.07.2013 | 21:00
Und warum geben Sie in einem öffentlichen Forum Klarnamen, Versicherungsnummern und interne Kennzeichen an?
-am 30.07.2013 | 22:21
Guten Tag Herr Lipp, Sie erwarten völlig zu Recht, dass die bewilligte Reha in einer geeigneten Klinik stattfinden soll. Wie von Ihnen beschrieben, ist dies Ihres Erachtens in dem von Ihnen genannten Fall nicht geschehen. Um die Gründe dieser Entscheidung erfahren - und vielleicht auch nachvollziehen - zu können, sollten Sie sich an die zuständige Sachbearbeiterin wenden. Ebenso besteht die Möglichkeit einer Akteneinsicht. Als mögliches Rechtsmittel ist ein Widerspruch möglich. Wir haben die Redaktion aufgefordert, die persönlichen Daten aus Ihrem Beitrag zu entfernen.
Ohne Nameam 30.07.2013 | 22:32
Ich würde das jetzt auch nicht machen aber ich denke das der Beitragsschreiber aus Verzweiflung sich dazu entschlossen hat. Mein Antrag läuft auch bei der DRV-Bund und muss leider selber inzwischen erleben wie man dort mit Versicherten umgeht. Es ist einfach nur ein Trauerspiel. Dann müssen die sich nicht wundern wenn es mal passiert das man hier namentlich genannt wird. Ich hatte bereits ein persönliches Gespräch mit einer Mitarbeiterin allerdings bei der DRV- Braunschweig- Hannover (zweck Akteneinsicht) und muss sagen das ich lieber von denen betreut werden würde. Gerade in dem beschriebenen Fall verstehe ich das Verhalten der DRV nicht.
Helmut Lippam 31.07.2013 | 09:47
Sehr geehrter Administrator, nachdem ein Tag vergangen ist, ist die Aktionismuswut (ich habe sogar in's Gesundsheitsministerium geschrieben) abgeklungen. Gespräche mit der Sachbearbeiterin hat es einige gegeben, sogar der Orthopäde hat mit ihr gesprochen. Doch sie wollte ihre Linie durchziehen. Unter dem Motto "steter Tropfen höhlt den Stein" ist sie gar nicht auf die Problematik eingegangen. Durch das andauernde hin und her ist die Zeitspanne zur Einschulung mit dem Führhund sowieso zu knapp geworden. Administrator - bitte löschen !
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