medizinische Reha und jetzt

von
SimoneE

Hallo, (Achtung, etwas länger)
gestern wurde ich aus einer Reha entlassen.
Ich leide unter Bewegungseinschränkungen der re. Schulter (2x operiert) , unter Problemen mit meinem li. Knie (4x operiert), chronischer schmerzstörung und daraus resultierenden psychischen Problemen.
Die Rehaklinik in der ich war bietet eine verhaltensmedizinische Orthopädie an weshalb ich mich für diese Einrichtung entschied.
In der Klinik angekommen wurde mir dann mitgeteilt das ich an einer Schmerzstudie teilnehmen müsse damit ich die Behandlung bekomme. Nachteile wurden verneint.
Was mich wunderte war das es in der Studie rein um chronische Rückenschmerzen geht. Auf meine Nachfrage hieß es es würde für alle Schmerzpat. sein und somit unterschrieb ich.
Inzwischen bereue ich meine Unterschrift denn Behandlungen auf meine Krankheiten habe ich nicht bekommen. Alles war rein auf Rückenprobleme ausgerichtet. Als ich nach Einzelkrankengymnastik oder spezielle Behandlungen bat wurde mir gesagt das sowas Studienpat. nicht zustehen würde. Mitpat. die nicht an der Studie teilnahmen haben solche Behandlungen bekommen und hatten Erfolg, ich nicht.
Ich möchte gerne zurück in meinen Beruf aber mit den Einschränkungen ist das leider so nicht möglich. Laut Klinik brauche ich nur Geduld und noch Zeit um da wieder hin zukommen. Aber ich wurde als Arbeitsfähig entlassen da ich seit März ALG 1 beziehe (seit ende Mai war ich aber AU bis zu beginn der Reha). Die Oberärztin sagte mir auch das ich mich von der AfA nicht unter Druck setzen lassen soll und das dort geprüft werden soll ob mir nicht besser eine Weiterbildung zusteht.
Wenn die AfA aber Druck macht soll ich mich einfach wegen meiner Psyche krankschreiben lassen.
Das steht natürlich nicht im Entlassungsbericht. (Wenn ich im Berufsleben stehen würde, hätte man mich AU entlassen für max. weitere 3 Monate und dann eine Wiedereingliederung empfohlen)
Bei der AfA habe ich mich gestern gleich gemeldet und merkte gleich das man versucht Druck zu machen.
Wie kann ich mich jetzt verhalten?
Simone

von
SimoneE

Ach so.
Die DRV weiß zwar von der Studie aber ihr wird nicht mitgeteilt wer dran teilnimmt.

von Experte/in Experten-Antwort

Ihre offensichtliche Unzufriedenheit mit dem Verlauf der medizinischen Rehabilitation sollten Sie ihrem Rentenversicherungsträger mitteilen.

von
SimoneE

Danke für die Antwort.
Sollte ich dazu Beweismittel mit zur DRV senden? Habe das Schreiben von der Studie und meine Therapiepläne kopiert. Ich war 4 Wochen in der Klinik. Hatte gerademal 2x Wassergymnasitik, 1x KG bei der mir eine Akkupressurmatte vorgestellt wurde, wegen meiner Hartnäckigkeit 2x Einzelkrankengymnastik wo mir Übungen in Richtung der Studie gezeigt wurden (nichts für die Schulter) 2xKG wurde dann ersatzlos gestrichen. Ca. 15x Gruppengymnasitk bei denen uns bei der Hälfte der Stunden erzählt wurde wie man sich mit Rückenproblemen am besten zu bewegen hat usw., Wasserbettmassage (die war entspannend). 1x Walking und MTT meistens ohne Aufsicht.

von Experte/in Experten-Antwort

Sie fragen: "Sollte ich dazu Beweismittel mit zur DRV senden?"

Senden Sie gern entsprechende Unterlagen ein.