Mein Fall Erwerbsminderungsrente ambulante Therapie

von
lebenswert

Hallo,
ich bin relativ neu hier und konnte schon viele nützliche Infos erhalten. Vielen DAnk dafür!
Jetzt schreibe ich auch mal etwas genauer über meinen Fall. Bis Juli 2016 würde ich noch Anrecht auf KG haben. Im Oktober letzten JAhres machte ich einen beruflichen Wiedereingliederungsversuch, der gescheitert ist. Psychische Probleme ziehen sich durch mein gesamtes Leben. Die erste Krise begann durch die Smptomatik einer Eßstörung und schwerer Depression vor 27 Jahren. Psychatrie zunächst , Fachklinik stationär und dann immer wieder ambulante Therapien von Analyse bis Verhaltenstherapie. Es gab bessere Zeiten und schlechte Zeiten. Ungünstigerweise bin ich dann auch noch beruflich im den sozialen Bereich gelandet. Nun bin ich richtig durch und sehr froh das ich zur Zeit eine Therapeutin habe, die mir sehr hilft meinen Alltag mit 6jährigem Kind zu strukturieren. Außerdem habe ich einen lieben Mann der mir wenns nötig ist, viel abnimmt. Diagnosen: Depressionen, Angststörung und Persönlichkeitsstörung.
In den letzten Jahren habe ich nur noch mit wenigen Wochenstunden gearbeitet, weil meine Leistungsfähigkeit sehr eingeschränkt ist. Die genaueren Symptome spare ich mir hier. Aber viele von euch wissen, welche breiten Ausmaße Psychische Einschränkungen haben können. Nun habe ich zusammen mit meiner Therapeutin und mit meinem Neurologen beschlossen, einen Rentenantrag zu stellen. Die KK hat sich diesbezüglich auch kürzlich schon mal telefonisch bei mir erkundigt. Ich sagte, dass dies wohl bald anstehen würde und ich mich bei dem SoVD beraten lassen werde. Nun kam bisher auch noch keine Aufforderung. Jetzt geht ein Antrag meiner Therapeutin zwecks Verlängerung der ambl Therapie zum Gutachter. Meine KK hat mich samstag schriftlich informiert, dass sie mir die Entscheidung des Gutachters dann baldmöglichst mitteilen. Beim SoVD hat man mir geraten, mit einem Antrag auf Rente möglichst lange zu warten, weil es sich für mich lohnen könnte in den GEnuss des neuen Rentenpaketes zu kommen. Nun bin ich sehr unruhig und kann diesen Zustand nur schlecht aushalten. Es könnte jeden Tag eine Aufforderung der KK im Briefkasten sein. Dann muss ich einen Antrag stellen noch vor dem Stichtag 1. Juli. Außerdem würde es dann noch um Reha gehen. Ich fühle mich absolut nicht in der Lage eine Reha zu machen und mein Neurologe würde mir auch eine Rehaunfähigkeit ausstellen. Aber was meint ihr, würde das ausreichen um die Reha nicht antreten zu müssen?
Inwieweit spielt die beantragte Therapieverlängerung eine Rolle zu Aufforderung der KK????? WEnn der Gutachter die Verlängerung bewilligt, wäre dass dann ein Vorteil für mich, um nicht in die Reha zu müssen? Oder kann der Gutachter auch sagen, da waren jetzt so viele Therapien, die Frau sollte eine Reha machen?
Kann er zu einer Reha die Empfehlung aussprechen? Oder ist er nur für die Entscdheidung der amb. Therapieverlängerung eingesetzt? Zum MDK wurde ich auch noch nicht bestellt. Der macht doch dann erst die Empfehlung, oder? - Ohne MDK keine Aufforderung der KK möglich????
Wenn ich mit derAntragstellung bis Anfang Juli warten kann, dann müsste ich mich rechtzeitig beim Arbeitsamt melden. Dann habe ich noch ein Jahr Zeit für die Rentenentscheidung. Danach wird das Einkommen meines Mannes angerechnet. Das wird dann knapp, oder? Und ich würde natürlich auch gerne meinen Arbeitsplatz behalten. WEnn ich vielleicht eine teilweise EM REnte bekomme, könnte ich eventuell mit geringer Stundenzahl dort beschäftigt bleiben. Im Mai soll ich mir wieder bei, AG melden. 'Was sage ich dann nur? Soll ich ehrlich sagen, dass ein Rentenantrag ansteht?
Alles ist so bunt um mich herum und ich versuche immer wieder Abstand zu finden. So vieles bleibt spekulativ.
Tja, man will ja nichts unversucht lassen. Über Tipps und Infos würde ich mich sehr freuen! Danke und liebe Grüße von Lebenswert

von
Leser

Hallo lebenswert,

das soll keine Anzweiflung Ihrer Erkrankung oder sonst was negatives sein. Wenn ich allerdings lese, mit wie vielen gesetzlichen Grundlagen ein schwer depressiver Mensch sich so auskennt und dann noch überlegt, wann denn ein EM-Renten Antrag am günstigsten wäre - dann stellen sich mir mehr Fragen als Antworten.

Wir kämpfen seit über 2 Jahren um eine Erwerbsminderungsrente für meine Frau, die körperliche Erkrankungen auf neurologischen, internistischen, HNO und orthopädischen Gebiet hat - die in Zusammenhang stehen. Im letzten Jahr noch einen schweren Verkehrsunfall mit SHT, Darmlähmung u.s.w.
Bei Ihr würde sich die Frage nie stellen, wann man denn wo das beste draus macht.

Nach meiner Einschätzung werden Sie wohl die EM-Rente schnell bewilligt bekommen, weil Sie die richtige Erkrankung haben.

von
Schade

Stellen Sie den Antrag auf Rente oder halt nicht, wenn Sie meinen "taktieren" zu müssen.

Solange Sie den Antrag nicht stellen, müssen Sie mit der "Gefahr" leben, dass die Kasse Sie zum Rehaantrag auffordert.

Nicht alles im Leben lässt sich selbst steuer und schon gar nicht so, dass es dann noch finanziell optimal läuft.

Berater haben Sie doch schon genug und zumindest ich gebe Ihnen keine Tipps, wie Sie am besten die "Krankenkasse austricksen können" um mit einem Rentenanspruch vielleicht ins ". Halbjahr zu kommen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo lebenswert,

leider können wir Ihnen in diesem Forum keine Vorschläge machen, ob Sie den Rentenantrag oder zu wann Sie den Rentenantrag stellen sollten. Wichtiger Tatbestand ist in jedem Fall Ihre gesundheitliche Situation. Wenn Sie auf Dauer keine 3 Stunden täglich mehr arbeiten könnten, wäre der Antrag auf EM-Rente sicherlich sinnvoll, da irgendwann das Krankengeld oder auch die Leistungen der Agentur auslaufen werden.
Über die im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens angedachten Änderungen zu den Zurechnungszeiten etc. bei der EM-Rente können wir derzeit noch keine Informationen geben. Wir bitten hierzu noch um etwas Geduld bis wir über Details in diesem Zusammenhang beraten können.

von
lebenswert

Zitiert von: Leser

Hallo lebenswert,

das soll keine Anzweiflung Ihrer Erkrankung oder sonst was negatives sein. Wenn ich allerdings lese, mit wie vielen gesetzlichen Grundlagen ein schwer depressiver Mensch sich so auskennt und dann noch überlegt, wann denn ein EM-Renten Antrag am günstigsten wäre - dann stellen sich mir mehr Fragen als Antworten.

Wir kämpfen seit über 2 Jahren um eine Erwerbsminderungsrente für meine Frau, die körperliche Erkrankungen auf neurologischen, internistischen, HNO und orthopädischen Gebiet hat - die in Zusammenhang stehen. Im letzten Jahr noch einen schweren Verkehrsunfall mit SHT, Darmlähmung u.s.w.
Bei Ihr würde sich die Frage nie stellen, wann man denn wo das beste draus macht.

Nach meiner Einschätzung werden Sie wohl die EM-Rente schnell bewilligt bekommen, weil Sie die richtige Erkrankung haben.

..Sie sind ein verbitterter Mensch. Dafür kann ich aber nichts! Dieses Forum ist nicht dafür gemacht "böse Anfeindungen" zu äußern.
Sie sind hier schon mehrfach "unpassend" aufgefallen. Bitte "antworten" Sie einfach nicht mehr auf meine Beiträge. Sie wissen doch gar nicht wie es in anderen Menschen aussieht.
S.o.:
"Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum und keine Bühne für politische Meinungsäußerungen - vor allem dann nicht, wenn andere Teilnehmer des Forums beleidigt werden. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir deswegen Beiträge löschen müssen."