Meine Anfrage v. 24. 8. 2009

von
no name

Damit der Sachverhalt nicht auseinandergerissen wird, bitte ich um weitergehende Antworten zu meinem ursprünglichen Thema:
"Was sind Zurechnungszeiten" (v. 24. 8.). Dort haben sich mir weitere Fragen dazu aufgetan.
Vielen Dank allen Beratern!
Freundliche Grüße
no name

von
Agnes

Ich gehe mal auf Ihren letzten Beitrag vom 25.8.2009, 18.53 ein, obwohl dieser eigentlich schon vom Experten beantwortet worden ist.
Maßgebend bei einer Weitergewährung einer EM-Rente bleibt der ursprüngliche Eintritt der Erwerbsminderung, also weder Tag der Antragstellung noch der Rentenbeginn.
Alle weiteren rentenrechtlichen Zeiten nach diesem Leistungsfall werden erst bei einem späteren Leistungsfall berücksichtigt.

Agnes

von
no name

@ Agnes
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Es tut mir leid, aber ich bin in Rentenangelegenheiten noch sehr unerfahren. Darf ich, des besseren Verständnisses wegen, noch ein paar Fragen stellen?
1.) Wenn es weder der Tag der Antragstellung, noch der Rentenbeginn ist, wann ist dann der ursprüngliche Eintritt der EM (wie und von wem wird das festgelegt)?
2.) Ist demnach eine Weitergewährung einer EMR (für weitere 2 Jahre) als kein späterer Leistungsfall zu verstehen?
Wenn nein, was ist dann damit gemeint und was sonst ist ein späterer Leistungsfall?
Ich hoffe, ich nerve nicht zu sehr und bin dankbar für jede Antwort, die dazu beiträgt, dass sogar ich dieses schwierige Thema etwas besser begreife.
Freundliche Grüße
no name

Experten-Antwort

1) Es ist eine objektive Entscheidung der jeweiligen
Rentenversicherungsträger welches Datum als Leistungsfall einschlägig ist. In der Regel jedoch ist das Datum der Arbeitsunfähigkeit auch der Tag des Leistungsfalles.

2) Nein, bei einer Weitergewährung entsteht kein neuer Leistungsfall.
Ein neuer Leistungsfall entsteht z.B. bei einer anschließenden Altersrente.