Meisterschüler

von
Doc

Können Meisterschüler eine kurzfristige
Beschäftigung ausüben oder sind sie dann
als berufsmäßig anzusehen?

Experten-Antwort

Eine kurzfristige Beschäftigung ist nicht geringfügig und damit versicherungspflichtig, wenn sie berufsmäßig ausgeübt wird und ihr Arbeitsentgelt 400 Euro im Monat übersteigt.
Berufsmäßig wird eine Beschäftigung dann ausgeübt, wenn sie für die in Betracht kommende Person nicht von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung ist.
Von Berufsmäßigkeit ist ohne weitere Prüfung immer auszugehen, wenn eine kurzfristige Beschäftigung auf bereits ausgeübte Beschäftigungen folgt und die Beschäftigungszeiten im Lauf eines Kalenderjahres insgesamt mehr als zwei Monate oder 50 Arbeitstage betragen.
Nachdem davon auszugehen ist, dass ein Meisterschüler in der Regel vor dem Meisterkurs beschäftigt war, dürfte in der Regel Berufsmäßigkeit vorliegen.

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