Meldung an GRV (Anwartschaft)

von
Froid

Sehr geehrte Damen und Herren,
folgender Fall liegt vor:
Am 01.01.2007 stellte ich einen weiteren Antrag auf Arbeitslosengeld. Dem Antrag auf weitere Zahlung wurde nicht stattgegeben. Und für Hartz 4- Ansprüche waren unsere Gesamteinkünfte / "Vermögen"zu hoch. Ich arbeitete danach geringfügig. Inzwischen habe ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente aus gesundheltlichen Gründen gestellt. Auch zahle ich ab 01.09.2008 freiwillige GRV-Beiträge, um meine Anwartschaft zu bewahren. Mir wurde mitgeteilt, dass ich erst nach 24 Monaten ohne mit Beiträgen belegten Monate keinen Anspurch mehr auf Erwi. -Rente gehabt hätte. Da ich aber nun wieder zahle sei alles i.O. Die ab dem 01.01.2007 nicht mit Beiträgen belegten Monate sind für die Erwi.-Rentenbeantragung grundsätzlich nicht von Nachteil, außer dass ich eben weniger Altersrente später und ggf. weniger Erwi-Rente jetzt bekomme. Eine Nachzahlung der Beiträge ist nicht nötig. Stimmt das alles so, wie ich es geschildert habe?
Danke für die Zuarbeit

Freundliche Grüße

Experten-Antwort

Hallo Froid,

ich fürchte, das sollten Sie nocheinmal genau abklären lassen.
Die Zahlung von freiwilligen Beiträgen zur Anwartschaftserhaltung funktioniert nur dann, wenn Sie bereits vor 1984 5 Jahre mit Beiträgen hatten und seitdem jeder Monat belegt ist.
Ansonsten müssen in den letzten 5 Jahren vor dem Eintritt der Erwerbsminderung mindestens 3 Jahre mit Beiträgen für eine versicherte Beschäftigung liegen - freiwillige Beiträge reichen dafür nicht aus.
Man kann allerdings den 5 Jahreszeitraum nach hinten verlängern um Anrechnungszeiten (wie z.B. eine Arbeitslosigkeit, das geht auch ohne Leistungsbezug, Sie müssen aber alo gemeldet sein).

Soweit zwischen dem letzten Beitrag aus einer versicherten Beschäftigung und dem Eintritt der Erwerbsminderung nicht mehr als 2 Jahre liegen, sind die Voraussetzungen also gerade noch erfüllt - dann sind aber auch keine freiwilligen Beiträge nötig. DAS Geleiche gilt dann, wenn zwar seit der letzten Beschäftigung schon mehr als 2 Jahre vergangen sind und die Zwischenzeit voll mit Anrechnungszeiten belegt ist.
Um sicher zu gehen, kann ich nur empfehlen, nochmal in der Beratungsstelle vorzusprechen (wobei man jetzt wahrscheinlich auch nichts mehr ändern könnte...)

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