Minijo

von
Was soll's

Hallo, ich erhalte Rente wegen voller erwerbsminderung. Ich habe auch hinzuverdient. Natürlich kenne ich die jahrliche hinzuverdienstgrenze von 6.300 euro. aufgrund der momentanen Situation kann ich dieser Tätigkeit nicht mehr nach gehen und es kann auch noch dauern, bis die firma wieder öffnet. Deshalb könnte ich eventuell einen Minijob (bis 450 euro moantlich) annehmen. Wäre das möglich, bis ich wieder meiner alten Tätigkeit nachkommen kann? Was sollte ich beachten? muss ich meine rentenkasse darüber in kenntnis setzten? Muss mich mein arbeitgeber bei der Minijobzentrale anmelden? Wie schon gesagt, dass wäre nur vorübergehend und ich möchte auf keinen fall meine Rente in " gefahr" bringen.
Danke im voraus für eure Mühe. Viele Grüße sendet was soll's

von
Schade

Mit einen Minijob verdienen Sie im Jahr maximal 12 x 450 = 5400 €, somit bleiben Sie unter 6300 €.

Die Aufnahme des Jobs müssen Sie melden (steht so im Rentenbescheid) und weiter passiert wohl nichts, da man beim Minijob in aller Regel auch unter 3 Stunden täglich arbeitet und damit den Wortlaut des Gesetzes erfüllt (EM heißt man kann nur unter 3 Stunden täglich arbeiten).

Experten-Antwort

Hallo,
wie „Schade“ schon mitgeteilt hat wäre das Einkommen aus einem Minijob neben dem Bezug Ihrer Rente unschädlich. Wie gehen davon aus, dass auch die Vorgaben (unter 3 Std. täglich) eingehalten würden. Der Arbeitgeber muss Sie dann bei der Minijobzentrale melden. Sie selbst müssen dies ,bei der eintretenden Veränderung (Aufnahme Minijob, Beendigung der zuletzt ausgeübten Beschäftigung), der DRV mitteilen.