minijob abschlagefreie Rente

von
Otto

Kann sein ,dass ich für fehlende Monate zur abschlagsfreien Renten noch einen Minijob annehmen muss.Was versteht man unter einem versicherungspflichtigen Minijob ? Muss der Job gewerblich
sein oder kann es auch Gartenpflege, Putzen oder Hausmeister bei meiner Nachbarin ,
Bekannten oder Verwandten sein?

von
Konrad Schießl

Nein, ein ganz normaler Job ohne Vorlage einer Lohnbescheinigung-früher Lohnsteuerkarte.
Automatisch wird bei 450 der Eigenbeitrag von ( 3,7%, 15% zahlt der Arbeitgeber ) , somit 3,7% von 450 Euro 16,65 monatlich. So ganz nebenbei statt 450 kann der Betrag auch kleiner sein, wobei
aus einem Mindestverdienst die 16,65 Euro anfallen.

MfG.

von
Rob

Es ist auch ein Minijob in einem Privathaushalt möglich. Allerdings entrichten private Haushalte nur 5 % Rentenversicherungsbeiträge. Die Differenz zum vollen Rentenversicherungsbeitrag müssen Sie aufbringen. Das wird mit dem sogenannten Haushaltsscheckverfahren abgewickelt(www.minijob-zentrale.de).

von
Ranschid

Sie zahlen dann also nicht nur 3,7% selbst, sondern 13,7% selbst an RV-Beiträgen.

von
Konrad Schießl

Ja so was? 18,7% derzeitiger Gesamtbeitrag. Bei Minijob zahlt der Arbeitgeber 15%, somit ist die
Differenz zu 18,7% 3,7% nach den Grundrechen Arten, meine ich.

MfG.

von
=//=

Zitiert von: Konrad Schießl

Ja so was? 18,7% derzeitiger Gesamtbeitrag. Bei Minijob zahlt der Arbeitgeber 15%, somit ist die
Differenz zu 18,7% 3,7% nach den Grundrechen Arten, meine ich.

MfG.

Ja so was! Googeln Sie mal "Haushaltsscheckverfahren". Da zahlt der Arbeitgeber keine 15 %.

von
=//=

https://www.haufe.de/personal/entgelt/minijob-zentrale-fruehjahrsputz-im-haushaltsscheckverfahren_78_231418.html

von
Andy

Zitiert von: Konrad Schießl

Ja so was? 18,7% derzeitiger Gesamtbeitrag. Bei Minijob zahlt der Arbeitgeber 15%, somit ist die
Differenz zu 18,7% 3,7% nach den Grundrechen Arten, meine ich.

MfG.

Von nichts eine Ahnung, aber davon viel!
Erst informieren, bevor falsche Auskünfte gegeben werden.

von
Konrad Schießl

Ich sprach von einen ganz normalen Minijob und nicht vom versicherungspflichtigen MIDIJOB.

MfG.

von
zelda

Zitiert von: Konrad Schießl

Ich sprach von einen ganz normalen Minijob und nicht vom versicherungspflichtigen MIDIJOB.

MfG.

Hallo ,

vom MIdijob sprach hier keiner , sondern vom Minijob im Privathaushalt...

Beitragstragung des Arbeitgebers:

- Minijob im "normalen Unternehmen" : 15 % (§ 168 Absatz 1 Nr. 1b SGB VI)
- Minijob im Privathaushalt ( z.B. Gartenpflege, Putzen oder Hausmeister bei meiner Nachbarin ,
Bekannten oder Verwandten ): 5 % ( § 168 Absatz 1 Nr. 1c SGB VI)

http://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/Raa/Gt.do?f=G_SGB6_168G1

Die Differenz zu derzeit 18, 7 Prozent muss dann der Arbeitnehmer tragen, damit jeder Monat Minijob- Beschäftigung auch einen Monat Wartezeit ergibt...

MfG

zelda

von
W*lfgang

Zitiert von: Konrad Schießl
Ich sprach von einen ganz normalen Minijob und nicht vom versicherungspflichtigen MIDIJOB.
KS,

ein ganz 'normaler' Minijob ist sowohl der, wo nur 3,7 %, aber auch 13,7 % Beitrag fällig werden. Es gibt da 2 Arten von normalen Minijobs. Die Quelle zum Nachlesen wurde oben schon genannt.

Sie beschäftigen doch nicht etwa eine Haushaltshilfe 'schwarz'? ..."Alter Falter" Sie ;-)

Gruß
w.

Experten-Antwort

Nachdem zahlreiche Beiträge abgegeben wurden, will ich nur noch mal zusammenfassen:
Seit der gesetzlichen Neuregelung ab 01.01.2013 sind geringfügige Tätigkeiten (Minijob bis max. 450,00 Euro/monatlich) grundsätzlich versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Wird der Minijob gewerblich ausgeübt, beträgt der Arbeitnehmeranteil 3,7 Prozent, bei im Haushalt ausgeübten Tätigkeiten 13,7 Prozent. In der Konsequenz entstehen Ihnen vollwertige Pflichtbeiträge und helfen eventuell zur angestrebten abschlagsfreien Altersrente.

von
Konrad Schießl

Minijob oder Midijob, das war die Frage.

MFG.

von
egal (der Erste)

Zitiert von: Konrad Schießl

Minijob oder Midijob, das war die Frage.

MFG.

Wer genau stellte diese Frage? Ich finde sie nicht...

von
Konrad Schießl

Der Anfangsautor " Otto" schrieb:
Kann es sein. dass ich für fehlende Monate zur abschlagsfreien Rente noch einen "MINIJOB" annehmen muss. Auf alles andere bin ich nicht eingegangen-Kosten für Krankenversicherung-
bin ich gar nicht eingegangen.

MfG.

von
egal (der Erste)

Und wo genau fragt Otto nach nem Midijob???

von
Konrad Schießl

Wie auch ich "nirgends".

MfG.

von
GroKo

Zitiert von: Konrad Schießl

Wie auch ich "nirgends".

MfG.


Konny, Konny das wird noch böse Enden.

von
KPJMK

Hallo. Noch etwas was Otto wissen sollte.
Die Beitäge zur Rentenversicherung gehen bei der Berechnung von einem Mindestverdienst von 175€ aus. Verdienst Du weniger zahlst Du den Unterschied selber. Der Arbeitgeber zahlt nur den Beitrag für den echten Verdienst. Wenn bei ganz geringem Verdienst Dein Mindestbetrag höher als Dein Verdienst ist mußt Du dem Arbeitgeber den Unterschied erstatten.

von
Konrad Schießl

Entschuldigung, aber so ist dies gemeint.
Man kann also auch mit 100 Euro monatlich, 1200 im Jahr, ein volles Jahr Anrechnung erreichen.
Nur, der Eigenanteil von 3,7% wird nicht von 100 Euro mit 3,.70 Euro abgebucht, vielmehr
aus den Mindestbetrag von 175 Euro, somit 3,7 % 6,48 Euro Eigenleistung.