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Experten-Antwort

Minijob bei 10 Jahren Erwerbsminderungsrente mit 61

von Frau Denkmann20.11.2021 | 15:14
141 Ansichten
11 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo an die Experten hier im Forum, ich bekomme seit 10 Jahren eine unbefristete EM-Rente. Nun habe ich die Möglichkeit, einen Minijob in der Tierpflege zu bekommen, aber ich befürchte, da ich diesen ja der Rentenversicherung mitteilen muss, dass man mich mit 61 nochmal auf eine evtl Arbeitsfähigkeit per Sachverständigen überprüfen lässt. Also: Macht es überhaupt Sinn, über einen Minijob nachzudenken, ohne meine bescheidene, aber volle Rente zu gefährden?? Im übrigen: Halten es die Experten bzw. User des Forums für sozial gerechtfertigt, dass die Ostdeutschen immer noch mehr Rentenerhöhung erhalten als die "Wessis"? Lieben Gruß Frau Denkmann

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Frau Denkmann,

die Aufnahme eines Minijobs müssen Sie Ihrem Rentenversicherungsträger mitteilen.

Sofern Sie weniger als drei Stunden täglich arbeiten und nicht mehr als 6.300 Euro pro Jahr verdienen, haben Sie nichts zu befürchten.

Die Rentenerhöhungen in den neuen Bundesländern fallen höher aus, da es derzeit noch unterschiedliche Berechnungswerte für Renten in Ost- und Westdeutschland gibt. Bis 2025 wird dieser Prozess abgeschlossen sein, so dass dann die Rentenanpassungen für alle gleich sein werden.

Bitte beachten Sie, dass dieses Forum kein Ort für politische Diskussionen ist.

Viele Grüße

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

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10 Antworten

West-Rentneram 20.11.2021 | 17:25
Auch ich gebe Frau Denkmann da Recht! Aber dafür hatte eben Frau Merkel gesorgt! Die ganze Rentenpolitok ist ohnehin zum ko…n!
Frau Denkmannam 20.11.2021 | 17:03
Vielleicht sollte die "Einheit" endlich einmal in allen Bereichen vollzogen sein. DAS wäre sozial gerechtfertigt, liebes ???
Thaddeus Punktam 20.11.2021 | 17:24
Für die erste Rentengenaration Ost vor 30 Jahren galt: Entschuldigung, dass die Ossis von der Spalterwährung DM ausgeschlossen wurden und ihre Beiträge in Ostmark zahlen mussten. Aber Ihre Großeltern dürften auch Reichsmark ein-und DM ausbezahlt bekommen haben. Aber wer lebt von diesen Generationen schon noch? Wenn ich in 9 Jahren, so ich es erlebe, in Rente gehe, habe ich 6 Jahre in die ostdeutsche und 40 Jahre in die jetzige gesamtdeutsche Rentenkasse eingezahlt. Meine prognostizierte Rentenhöhe finde ich durchaus gerechtfertigt,entspringt diese doch jahrzehntelanger Schichtarbeit rund um die Uhr. Würden die Erhöhungen so nicht durchgeführt, hätte jemand mit ähnlicher Biographie jenseits der Elbe für die gleiche Arbeit andere Zahlen. Daher, als User, schon gerechtfertigt,es sind unterm Strich lediglich Angleichungen.
???am 20.11.2021 | 15:40
Die Renten in den neuen Bundesländern werden bis 2024 um jährlich 0,7% erhöht, bis sich der Rentenwert in alten und neuen Bundesländern angeglichen hat. Was halten Sie daran für sozial nicht gerechtfertigt?
Manniam 20.11.2021 | 17:13
Ich gebe Frau Denkmann da vollkommen recht. Ausserdem beantwortet das nicht ihre Frage an die Experten.
Mensch59am 20.11.2021 | 18:24
Aber für 2,57 Ostmark Lohn durften die Ossis Waren herstellen von der Strumpfhose bis zur Schrankwand die dann die Wessis preiswert in den Versandkatalogen kaufen konnten. Auf diesem Lohn-b.z.w. Rentenniveau haben die Ossis bis in aller Ewigkeit zu verbleiben oder was? Wer sich daran erfreut der freut sich auch über das Lohnniveau in der dritten Welt!
Doroam 20.11.2021 | 18:50
Wie nochmal war die eigentliche Frage bezüglich des Minijobs von Frau Denkmann?? Ich selbst bin seit 12 Jahren in voller Erwerbsminderungsrente und hätte in der Altenbetreuung eigentlich noch 400 Euro hinzuverdienen können, aber ich hatte auch Angst, meine Rente zu gefährden. Aber wie das mit 61 Jahren -also kurz vor der Altersrente- aussieht, weiss ich nicht, bin ja schliesslich kein Experte.
???am 21.11.2021 | 00:12
Das müssen Sie mir jetzt mal erklären. Sie sind doch scheinbar der Meinung, dass die Rentenanpassungen für die Ostdeutschen (ihr wording) nicht gerechtfertigt sind. Was genau wollen Sie denn nun eigentlich?
KSCam 21.11.2021 | 07:11
Ich kenne keinen 61 jährigen der nach 10 Jahren EM Rente nur deshalb die Rente verloren hat weil er einen Minijob macht und dabei die Regeln einhält ( unter 3 Stunden täglich). Das Ost- West Thema gehört nicht in den Themenbereich des Forums, ist ne politische Diskussion.
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