Minijob-und Benachrichtigungspflicht

von
teddy

Hallo,
ich bin befristet EU-Rentner bis Ende diesen jahres und der Verlängerungsvorgng läuft nun an. Hierbei habe ich wahrheitsgemäß angegeteilt bekommen, dass ich einen Minjob 1-2/4-5 tage die Woche zu gesamt 400 € habe. Dieser ist SV-angemeldet, ich zahle die Mindes-RV davon und beim Finanzamt läuft auch alles sauber. Wie es sich halt gehört. Nunmehr habe ich aber mit
mitgeteilt bekommen, dass ich außerdem der RV es hätte melden müssen. Das habe ich berits im Netz nachgeschlagen und weiß, dass ich es wirklich versäumt habe. Da ich aber offiziell alle Fakten eingehalten habe, so mit anmelden, versichern und und...habe ich das total übersehen. Was kann nun auf mich zukommen? Mein Ag muss nunmehr 2 Formulare ausfüllen die ich ihm bereits übergeben habe. Der ist sehr erfreut, aber füllt es natürlich auch aus. Wie kann ich hier handeln und was passiert nunmehr?

von
KSC

Ob Sie den Minijobs angezeigt haben oder nicht, ist solange die Grenzen eingehalten werden, egal.

Und was passiert nun? Die DRV prüft nun Ihren weiteren Rentenanspruch.

von Experte/in Experten-Antwort

Der Antwort von KSC schließen wir uns an.
Die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von weniger als 15 Stunden und einem Verdienst unter 450,00 Euro ist für den Bezug einer Rente wegen voller Erwerbsminderung in der Regel zwar unschädlich, muss dem Rentenversicherungsträger allerdings mitgeteilt werden.
Sie haben die Beschäftigung im Antrag auf Weitergewährung angegeben, damit haben Sie Ihre Mitteilungspflichten nachgeholt.
Der Rentenversicherungsträger wird nun über den weiteren Rentenanspruch entscheiden.