Minijob während Freistellungsphase

von
Peter

Hallo Zusammen,

im nächsten Jahr beginnt die Freistellungsphase meiner ATZ. Lt. ATZ-Vertrag darf ich während dieser Zeit keine Beschäftigung oder Selbstständigkeit ausüben, die die Geringfügigkeitsgrenze überschreitet. Das bedeutet, wenn ich richtig informiert bin, Minijob mit max. 450.-€ monatl.

Hätte ein solcher Minijob in der Freistellungsphase, wenn ich die Rentenversicherungspflicht nicht abwähle, neben dem geringen Zuverdienst, noch andere Auswirkungen auf Rente oder Kranken-versicherung-in meinem Fall PKV? (z.b. auf Wartezeiten für Rente bes. langj. Versicherte)

Danke für die Antworten im Voraus.

von
Peter

Gibt es im Forum niemanden, der zu meiner Anfrage etwas sagen kann?

Es geht doch um eine rentenrelevante Frage, deshalb denke ich, dass ich hier richtig bin.

von
DRV

Ein Minijob während der Freistellungsphase würde Ihre Rente geringfügig erhöhen. Versicherungspflicht ist nicht erforderlich, da schon durch Ihr Gehalt Pflichtbeiträge gezahlt werden. Eine doppelte Versicherungspflicht hilft bezüglich der Wartezeit von 45 Beitragsjahren nicht weiter.
Wenn Sie privat krankenversichert sind, hat der Minijob auch keiner Einfluss.
Warten Sie bis Montag, dann wird auch der Experte sein Statement abgeben.

von
VRD

Zitiert von: DRV

Warten Sie bis Montag, dann wird auch der Experte sein Statement abgeben.

Wie kommen Sie denn darauf?

Experten-Antwort

Hallo Peter,

wie DRV schon richtig ausgeführt hat, zahlen Sie aufgrund des versicherungspflichtigen Minijobs zusätzliche Beiträge zur Rentenversicherung und erhöhen dadurch Ihre (spätere) Rente.

Zu den Auswirkungen auf Ihre private Krankenversicherung können wir Ihnen leider keine Auskünfte erteilen. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren Krankenversicherer.