Mitteilungspflichten DRV

von
lidia

ich beziehe eine befristete Teil-EM-Rente und arbeite aktuelle 5 Tage pro Woche á 3,5 Stunden. wenn ich ich nur noch 4 Tage die Woche á 3,5 Stunden arbeite (also weniger), muss ich das auch der DRV mitteilen?

von
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müssen Sie nicht, da Sie der Beschäftigung weiterhin 3 Stunden und mehr täglich nachgehen. Sobald Sie unter 3 Stunden gehen, bzw. nicht mehr gesundheitlich in der lange sind 3 Stunden und mehr zu gehen empfielt sich eine Mitteilung.

von
Sozialröchler?

Zitiert von: lidia

Muss ich das der DRV mitteilen?

Bei einer Teilrente wegen Erwerbsminderung können Sie hinzuverdienen. Sie müssen aber nicht jede Änderung der Arbeitszeit mitteilen, wenn die Entgeltgrenzen weiterhin eingehalten werden. Nur wenn die medizinischen Voraussetzungen für eine andere (Teil-)Rente vorliegen oder andere Entgeltgrnzen zu beachten sind, müssen Sie die Änderung der (Teil-)Rente beantragen bzw. anzeigen.

Im Zweifel rufen Sie die Sachbearbeitung an oder wenden sich an eine Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung.

Experten-Antwort

Hallo lidia,

unabhängig von der Frage, ob Sie im Rahmen Ihrer Mitteilungspflichten dazu verpflichtet sind die Verkürzung Ihrer Wochenarbeitszeit, mitzuteilen, empfehlen wir Ihnen dies unbedingt zu tun.

Insbesondere dann, wenn der Grund Ihrer Teil-EM-Rente u.a. Ihre tägliche Arbeitszeit war. Der Umstand, dass sie tatsächlich noch tätig sind, ist nämlich bei der sozialmedizinischen Beurteilung Ihrer Leistungsfähigkeit und der Beweiswürdigung von großer Bedeutung.

Insbesondere wenn die Verringerung Ihrer Arbeitszeit aus medizinischen Gründen erfolgte, sollten Sie dies daher unbedingt Ihrem Rentenversicherungsträger mitteilen.

von
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Zitiert von: lidia

Hallo lidia,

unabhängig von der Frage, ob Sie im Rahmen Ihrer Mitteilungspflichten dazu verpflichtet sind die Verkürzung Ihrer Wochenarbeitszeit, mitzuteilen, empfehlen wir Ihnen dies unbedingt zu tun.

Insbesondere dann, wenn der Grund Ihrer Teil-EM-Rente u.a. Ihre tägliche Arbeitszeit war. Der Umstand, dass sie tatsächlich noch tätig sind, ist nämlich bei der sozialmedizinischen Beurteilung Ihrer Leistungsfähigkeit und der Beweiswürdigung von großer Bedeutung.

Insbesondere wenn die Verringerung Ihrer Arbeitszeit aus medizinischen Gründen erfolgte, sollten Sie dies daher unbedingt Ihrem Rentenversicherungsträger mitteilen.

aber die tägliche Arbeitszeit bleibt doch bei 3,5 Stunden. Es ändert also nichts an täglichen Leistungsfähigkeit. Verschlechterungen des Gesundheitszustandes sollte man ja sowieso melden.

Experten-Antwort

Hallo ....

bei der sozialmedizinischen Bewertung des Leistungsvermögens unter Zugrundelegung der dafür erforderlichen ärztlichen Befunde und Gutachten wird insoweit auf die körperliche und geistige Belastbarkeit des Versicherten im Berufsleben, ausgehend von einer Fünftagewoche, abgestellt.
Sollte lidia deswegen auf die Viertagewoche umstellen, weil Sie den fünften Tag zusätzlich zur Erholung benötigt, dann kann das ein Indiz dafür sein, dass eventuell volle Erwerbsminderung vorliegt. Aus diesem Grund haben wir auch Ihrem ersten Beitrag vom 06.11.2013 nicht zugestimmt.