Möglichkeit neue Rente f. Bestandsrentner

von
Bubi

Expertenantwort heute 02.07. zu Frage Teilrente Durchbruch
Nach bindender Bewilligung einer Rente wegen Alters (nach Widerspruchsfrist) ist ein Wechsel in eine andere Altersrente grundsätzlich ausgeschlossen.
Durch die Überschreitung der höchsten Hinzuverdienstgrenze vor der Regelaltersgrenze entfällt jedoch der Rentenanspruch wieder. Bei einer erneuten Rentengewährung kann damit ggf. eine andere (günstigere) Altersrente beantragt werden. Hier ändert sich eventuell der Abschlag.

Bedeuted dies, das wenn Jahrgang 1950 mit 63 in Rente mit Abschlag, 45 Jahre erfüllt, nochmals eine Tätigkeit aufnimmt die aufgrund Ihrer Höhe dazu führt dass eine sogenannte "Nullrente" gezahlt wird, er dann die neue Rente ohne Abschlag beantragen kann, und diese auch bekommt ?
Dachte immer der Rentenanspruch läge weiterhin vor und wird nur aufgrund der Höhe des Hinzuverdienstes nicht gezahlt.
Das wäre ja hirnrissig für die Rentenversicherung, so könnte ja auch ein Rentner mit Abschlägen durch einen späteren Schwerbehindertenausweis und eine Aufnahme einer Erwerbstätigkeit die höhere AR mit wenigern bzw. gar keinen Abschlag als zu der bereits festgestellten Rente in Anspruch nehmen.
Kann das wirklich stimmen ? Das wäre ja ein weiteres Hintertürchen um an eine Rente ohne Abschlag zu gelangen.

von
???

Auch falls da ein Hintertürchen sein sollte: Es geht um Altersrentner, also Personen über 60 Jahre. Um die reißen sich Arbeitgeber nicht gerade. Es werden also eher wenige Rentner sein, für die diese Möglichkeit in Frage kommt.

von
Rainer0Zufall

Dieser Spielerei dürfte ja wohl die Regelung des § 77 Abs.3 SGB VI entgegenstehen:
"Für diejenigen Entgeltpunkte, die bereits Grundlage von persönlichen Entgeltpunkten einer früheren Rente waren, bleibt der frühere Zugangsfaktor maßgebend..."

Übrigens: man kann (sollte der Übersicht halber?) auch bereits bestehende Anfragen ergänzen und muss keine Anregung, keine Kritik, Bubi.

von
schrauber

Also ist die Expertenantwort vom 02.07.14 falsch !