Mütterrente 2014 und Rentenanpassungsbetrag

von
Michael Rudolph

Durch die sog. Mütterrente (seit Juli 2014) erhöht sich
bekanntlich auch der Steuerfreibetrag. Konkret bedeutet
dies, daß die Mütterrente mit demselben prozentualen
Anteil steuerfrei gestellt wird, wie er im Jahr nach Renten-
eintritt angesetzt wurde (50% bis 2005, stetig fallend da-
nach). Als Feinheit muß noch beachtet werden, daß wegen
der unterjährigen Zahlung im Jahr 2014 zunächst nur der
halbe Freibetrag und ab dem Jahr 2015 dann der volle Frei-
betrag angesetzt wird.

Ich frage (mich) nun, wie ein im Jahresnachweis 2014
ausgewiesene Rentenanpassungsbetrag zustande kommt.
Nach meiner Meinung müßte die "Zählung" wieder bei "Null"
beginnen. Noch nicht einmal die bisher aufgelaufenden
"turnusmäßigen" Rentenerhöhungen (seit dem Feststellungs-
jahr) dürften dort aufgeführt sein - und schon gar nicht im Zu-
sammenhang mit der Mütterrente!
Doch genau das ist in dem mir vorliegenden Fall gegeben.

Richtig wäre es doch, nunmehr auf die "neue" Rente 2014 als Ausgangsrente Bezug zu nehmen!?
Ich wüßte jedenfalls nicht, wie der "mathematische" Zu-
sammenhang [(aktuelle Rente) - (Rentenanpassungsbe-
träge) = (Rente im Feststellungsjahr)] anders erfüllt sein sollte.

Eine fachkundige Antwort - möglichst mit einem Beispiel - wäre hilfreich.

von
Schießl Konrad

Fachkundig bin ich nicht, beherrsche aber die
Grundrechenarten.
Und so sehe ich die Entwicklung der Rente
für meine Frau:
Rente seit 2000 bei 5 Geburten 5 Entgelt-
punkte früherer Natur,

von
Schießl Konrad

Fachkundig bin ich nicht, beherrsche aber die
Grundrechenarten.
Und so sehe ich die Entwicklung der Rente
für meine Frau:
Rente seit 2000 bei 5 Geburten 5 Entgelt-
punkte früherer Natur,

von
Schießl Konrad

Fachkundig bin ich nicht, beherrsche aber die
Grundrechenarten.
Und so sehe ich die Entwicklung der Rente
für meine Frau:
Rente seit 2000 bei 5 Geburten 5 Entgelt-
punkte früherer Natur,

von
Schießl Konrad

Fortsetzung, da zu früh gestartet,
nunmehr 10 Entgeltpunkte KEZ ab 1.7.2014.

Bei 18.7333 erworbenen EP. ein schließlich
von 5 EP. und 26,13 Rentenwert in 2005
ergaben sich 489,50 x 12 5874 Bruttorente,
somit bei 50% 2937 zunächst lebenslanger
Freibetrag.
In 2013 18.7333 a/28,07 x 12 3155,04
und 18.7333 a/ 28,14 x 6 Monate 3162,96 6318 enthaltend 444 Anpassungs-
betrag.

2014 18.7333 a/ 28,14 527,16 x 6 3162,96.Ab 1.7. 28,61 x 23.7333 679,01x 6 Monate 4074,06 '3162,96
7237 Bruttorente.
Die Mütterrente bei 5 Geburten a/ 28,61 143,05 x 12 Monate 1716,60, in 2014
aber für 6 Monate 858,30, folglich 2014
erhöht sich der Freibetrag um 429 auf
( 2447 + 429) 2876, ab 1.1.2015 sind es
( 2447 ' 858 ) 3305 Freibetrag lebenslang

MfG.

von
Michael Rudolph

zum Beitrag von Herrn Schießl:
Die im Beispiel vorgestellten/berechneten Werte sind schon
richtig - mit Ausnahme der am Ende des Beitrages angege-
benen Werte für die Freibeträge 2014/2015: Statt 2.447 €
(offensichtlich eine Zahlenverwechselung) muß es "2.937 €"
heißen (Freibetrag aus 2005!), so daß sich dann Freibeträge
für 2014/2015 in Höhe von 3.367 € bzw. 3.796 € ergeben - mit Rundungsungenauigkeiten.
Meine Frage ist damit aber noch nicht beantwortet, sondern
setzte erst an dieser Stelle ein. Interessant wäre es, wenn
in dem Beispiel von Herrn Schießl auch der Rentenanpass-
ungsbetrag von 2014 angegeben und somit ein Vergleich mit dem Betrag 2013 (444 €) möglich wäre! Die Differenz entspricht dann welcher Rentenerhöhung bzw. welchen An-
teilen? Und zu welchen Ergebnissen führt dann die Formel
"[(aktuelle Rente) - (Rentenanpassungsbetrag) = (Rente im
Feststellungsjahr)]"? In diversen Beiträgen wird behauptet,
das Finanzamt würde mit Hilfe obiger Formel eine Art "Rück-
rechnung" vornehmen, um dann - mit zusätzlicher Kenntnis
des Renteneintritts/Feststellungsjahres - den Freibetrag zu
berechnen.
Vielleicht bedarf es hier der Antwort eines Finanzmathema-
tikers der Deutschen Rentenversicherung (!). Ich jedenfalls
habe nicht andeutungsweise irgendwelche Informationen
der DRV gefunden.
Eine diesbezügliche Anfrage per E-Mail am 19.01. befindet sich noch in Bearbeitung.

von
Gigi

Hallo Herr Rudolph,
klare Auskünfte zum Thema sind selbst bei der Finanzverwaltung nicht zu erhalten.
Vielleicht hilft Ihnen das BFM-Schreiben vom 19.08.2013 weiter:
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Weitere_Steuerthemen/Altersvorsorge/2013-08-19-ESt-rechtliche-Behandlung-Vorsorgeaufwendungen-Altersbezuege.pdf?__blob=publicationFile&v=4
(ab Rz 232)
Gigi

von
Horst T.

Ich versuche es noch einmal.Beispiel: eine Frau ist vor 2005 in Rente gegangen (in den neuen Bundesländern).
Ihre Rente 2005: 40 EP x 22,97 €/EP x 12 Monate = 11025,60 €.
Davon 50 % = 5512,80 €.Dies war immer der Wert für die Steuererklärung.Dazu kamen immer die jeweiligen jährlichen Rentenerhöhungen natürlich zu 100 %.
Durch die Mütterrente ( bei 3 Kindern ) erhöhte sich die Rente 2005 wie folgt : 11025,60 € + (3 Kinder x22,97 €/EP x 6 Monate 2014 )= 11025,60 € +413,46 € Mütterrente =11439,06 € x 50 % = 5719,53 € ( Wert für 2014 ).
Dies kann man aus der Rentenbezugsmitteilung für 2014 ersehen.
2015 wird es wie folgt aussehen = 11025,52 €
+ ( 3Kinder x 22,97 €/EP x 12 Monate 2015 ) =
11852,52 € x 50 % = 5926,26 €.
Dazu kommen wieder die Rentenerhöhungen der jeweiligen Jahre.Die enthalten auch dei Erhöhungen für die Mütterrente.
Man braucht also kein Finanzamt,die RV teilt in ihrer Mitteilung alles mit.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Michael Rudolph,

der zuständige Rentenversicherungsträger teilt dem Finanzamt die Höhe der jährlichen Bruttorente mit. Dabei wird dem Finanzamt auch die Summe aller Anpassungsbeträge seit Rentenbeginn übermittelt. Eine „Auf-Null“-Stellung wird in der Darstellung der Rentenbezugsbescheinigung an das Finanzamt nicht vorgenommen. Die dann folgende Berechnung der Freibeträge erfolgt ausschließlich durch die Finanzbehörde. Weitere Fragen zur Darstellung, bzw. Berechnung des Freibetrages können vom Finanzamt beantwortet werden. Das Berechnungsbeispiel, welches von Horst T. dargestellt wurde, stellt die Vorgehensweise bei der Ermittlung des Freibetrages gut dar. In der Ausgabe 2/2015 von „Finanztest“ wird ebenfalls ein Beispiel publiziert.

von
Michael Rudolph

zum Beitrag von Horst T. (und Experte) vom 29.01.15:

So richtig überzeugend erscheint mir die Berechnung leider nicht.

1. Der Freibetrag für die Mütterrente beträgt natürlich ebenfalls
50% (Rentenbeginn bis 2005), wird aber auf Basis des aktuellen(!)
Rentenwertes 2014 (und damit der tatsächlichen Zahlung) be- berechnet. Für 2014 gilt also (in den neuen Bundesländern):
3 Kin. * 26,39 € * 6 Mon. = 475,02 € --> Freibetrag = 237,51 €.
Und in 2015 wird dann der "volle" Freibetrag in Höhe 475,02 €
berücksichtigt.
Herr T. rechnet aber mit dem Rentenwert von 2005 (22,97 €),
was offensichtlich ein Irrtum ist! Auch hat sich die Rente 2005 nicht
erhöht. (Schön wärs, wenn die Mütter Nachzahlungen ab 2005
bekommen hätten oder noch besser: seit Rentenbeginn!)
2. Die Rentenbezugsmitteilung enthält keine Freibeträge! Für unser
Thema interessant sind (im Normalfall) 2 Werte: der Rentenbetrag ("Anlage R, Zeile 5"), der die Gesamtrente des Vorjahres
enthält, und der Rentenanpassungsbetrag ("Anlage R, Zeile 6"),
der die Summe der "turnusmäßigen"(!) Rentenerhöhungen
seit dem Rentenbeginn/Feststellungsjahr (im Beispiel: 2005) ent-
hält. Bis 2013 (also "ohne" Mütterrente) war es ohne Schwierig-
keiten möglich, aus diesen beiden Werten den Freibetrag zu be-
rechnen. Mit dem Ausgangswert von Herrn T. (Rente im Jahr
2005 = 11.025,60 €) und der Annahme, daß zwischenzeitlich
keine "außerordentlichen" Rentenänderungen erfolgten, müßten
die in 2013(!) erhaltene Rente ca. 12.161,84 € und der Renten-anpassungsbetrag ca. 1.136,24 € betragen. Mit diesen beiden
Werten und Kenntnis des Renteneintritts/Feststellungsjahres
kann per "Rückwärtsrechnung" jederzeit der Freibetrag berech-
net werden: 12.161,84 € - 1.136,24 € = 11.025,60 €, davon
hier 50% = 5.512,80 € = aufgerundet 5.513 €.

3. Nun endlich weiter zum Jahr 2014 - und dem Beispiel von Horst T.
In 2014 beträgt die Rente ca. 12.990,01 €, einschl. ca. 475,02 €
Müttergeld (3 Kinder * 26,39 €/Kind * 6 Monate).

4. Wenn die obigen Berechnungen richtig sind (abgesehen von systembedingten Rundungsdifferenzen), möge Herr T. bitte den
RENTENANPASSUNGSTRAG für 2014 angeben/hinzuziehen.
Läßt sich nun mit der unter 2. genannten "Rückrechnungs-Formel"
der Freibetrag berechnen - für 2014 also der Wert "5.750,31 €" (5.512,80 € + 237,51 €)??

5. Und nun bitte, bitte, ... eine Lösung/Erklärung zum RENTENAN-
PASSUNGSBETRAG(!!), BESONDERS GERNE DURCH DIE DRV!!

Vielleicht könnten auch die anderen an der Diskussion Beteilgten/
Interessierten anhand realer Zahlenwerte eigene Berechnungen
durchführen.

von Experte/in Experten-Antwort

Der Fehlerteufel hat sich eingeschlichen, das Berechnungsbeispiel von Horst T. stellt die Vorgehensweise nicht gut dar.

von
Horst T.

Letzte Experte muß schon sagen,was bei Horst T.falsch ist.
Grundlage ist für die 50 % der EP wert von 2005. Es ist eine Hätterechnung. Oder?

von
Schießl Konrad

Habe einmal in zwei Teilbeträgen nachge-
rechnet, mit den Ergebnis:

Ohne Mütterrente 11025,60 ( 2005): : 2 =5512,80

Nicht 22,97 gilt als Rentenwert, vielmehr
im Jahr 2014 in Ost 26,39 x 3 x 6 ergibt
475,02 : 2 237,55 plus 5512,80 5750,35
und nicht 5719, 53.

Ist mir alles auch schon passiert.

MfG.

von
Schießl Konrad

Zu Recht hat Rudolph mit Eintrag vom 28.1.
23: 20 Uhr meine Zahl 2937 reklamiert.

Es sind 2447.keine Zahlenverwechslung,
meine falsche Berechnung.
Habe heute meine Mitteilung fürs F,amt er-
halten, in 22412,76 sind 1773,24 Anpassungs-
betrag enthalten, ich hatte, ausgehend von
65.8232 EP. West im Jahr
2005 1772 Euro für 9 Jahre errecnet.

Damit kann ich Leben.

MfG.

von
Michael Rudolph

zum heutigen Beitrag von von Horst T.:

"Experte" bezieht sich auf meinen Beitrag von heute
morgen. Dort habe ich Ihren Beispielfall etwas näher
durchleuchtet und meine abweichende Sichtweise darge-
legt. Ich gebe Ihnen aber insofern recht, wenn Sie Ge-
halt der Antwort kritisieren. Auch ich hätte mir gewünscht,
von "Experte"(!) detailliertere Aussagen zu bekommen!

Um das Problem nicht unnötig zu "zerreden", wäre es
hilfreich, wenn Sie zu Ihrem Beispiel anhand der Ren-
tenbezugsmitteilung 2014 den RENTENBETRAG (Ge-
samtjahresrente) und(!) den RENTENANPASSUNGS-
BETRAG (Summe der bisher erfolgten "turnusmäßigen"
Rentenerhöhungen) veröffentlichen würden.
Aus Ihrem Ausgangswert "Rente 2005 = 11.25,60 €"
habe ich per "Hochrechnung" eine Rente für 2014 in
Höhe von ca. 12.990,01 € berechnet - unter Hinweis
auf vorhandene Rundungsungenauigkeiten.
Wenn Sie diesen Wert bestätigen können, kann meine
Berechnung wohl als richtig angesehen werden.

Den Rentenanpassungsbetrag 2014 kann ich aber gerade nicht "vorhersagen", denn genau hier lag von
Anfang an mein "Problem": der Zusammenhang(!)
zwischen Rente, Rentenanpassung und - daraus abge-
leitet - der Freibetrag (--> "Rückrechnungsformel").

von
Michael Rudolph

zum eigenen Beitrag von heute (16:46 Uhr):

Auch bei mir hat ein - allerdings harmloser -
Fehlerteufel zugeschlagen: Die Höhe des er-
wähnten Renten-Ausgangswertes 2005 beträgt
natürlich "11.025,60 €" und nicht "11.25,60 €"!
Man sieht, wie wichtig eine "Null" sein kann. Meine Berechnungen werden dadurch aber
nicht beeinflußt!

zum heutigen Beitrag von Horst Schießl:

Schauen Sie sich noch mal die "richtige" Rentenbezugsmitteilung an. Sie hatten vorher
über die Rente Ihrer Ehefrau berichtet.
Heute bringen Sie IHRE eigene Mitteilung ins
Spiel und bestätigen, daß IHR Anpassungsbe-
trag richtig angegeben/berechnet wurde.
Das hilft aber nicht weiter, denn es geht ja um
Fälle "mit Mütterrente"!

Aber es wäre sicherlich hilfreich, wenn Sie die
beiden Werte (Rente und Rentenanpassungs-
betrag 2014 Ihrer Ehefrau) nennen würden.
(Und wenn Herr Horst T. für sein Beispiel ebenfalls die entsprechenden Werte nennen
möchte, könnte man vielleicht einen Schritt
weiterkommen!?)

Und höflichst an die DRV (Standort Stralsund!):

Wann ist bitte mit einer Beantwortung meiner
E-Mail vom 16.01.15 zu rechnen? Daß ich als
Laie Schwierigkeiten mit der Interpretation
Ihrer Daten habe, ist wohl nicht außergewöhn-
lich. Von "Experten" jedoch erwartet man
gewöhnlich zeitnah eine nachvollziehbare Dar-
stellung/Erklärung.

von
Horst T.

mein letztes Rechenbeispiel waren nicht meiner Frau ihre echten Werte.Hier die Echtwerte für 2014:
Zeile 5 = 11831,34 €
Zeile 10 = 0
Zeile 6 = 718,26 €
KV und PV sind unwichtig.
3 Kinder.
Alt 36,3096 EP.
Neu 39,3096 EP.
Vielleicht noch 2013 :
Zeile5 =11036,70 €
Zeile 10 = 0
Zeile 6 = 363,9 €
So nun können sie rechnen!!!!!!!!!!

von
Schießl Konrad

Nun Herr Rudolph, bin mir nicht ganz sicher
was da rauslesen wollen, Sie meinen auch
nicht die "Rentenbezugsmitteilung, vermutlich
die Mitteilung zur Vorlagebeim Finanzamt.

18.7333 EP. ohne Mütterrente im Jahre 2013
6.318, darin enthalten 444 Euro Anpassung.

2014 18.7333 bzw. 23.7333 EP.( 5 Mü.Rente) 7237 Euro Bruttorente , enthaltend
579,12 Anpassungsbetrag.
Nochmals als Vergleich, meine EP. 65.8232
2013 22199,52 und 1560 Anpassung,
2014 22.412,76 und 1773 Anpassung.

MfG.

von
Michael Rudolph

zu den "Fall-Beispielen" in dieser Runde:

[Auch die zuletzt von Horst T. angegebenen Werte sind in
sich widersprüchlich - insbesondere für das Jahr 2013. Das
könnte z. B. daran liegen, daß nach 2005 eine weitere
"außerordentliche" Rentenänderung (Rentenkürzung aufgrund Anrechnung einer weiteren Rente o. ä.)
eingetreten ist. Das Beispiel ist jedenfalls für die Lösungs-
suche leider nicht geeignet.]

Die von Konrad Schießl angegeben Werte führen allerdings zu einem bemerkenswerten Ergebnis
- auch weil sie dem mir vorliegenden Beispiel (hatte ich
erwähnt, aber keine Zahlenwerte genannt) entsprechen!

-Ich behaupte:
Dier Wert des Anpassungsbetrages ist seitens der DRV "manipuliert" und führt bei Anwendung der "Rückrechnungs-Formel" zu einem falschen Freibetrag.
Konkret heißt das: der Freibetrag verringert sich um
ca. 37,20 € (für das Jahr 2014).
- Wie komme ich zu diesem Wert?
(Bei den folgenden Werten immer gedanklich "ca." vor-
anstellen.)
Der in 2014 geltende Freibetrag beträgt 3.366,15 €
(2.937,00 € + 429,15 €)
* Da der Rentenanpassungsbetrag per Definiton! nur
die "regelmäßigen" Rentenanpassungen enthält, müßte
er 504,69 € betragen. (--> Aufteilung der Rente 2014
unter Abspaltung des "Mütterrenten-Anteiles:
7.237 € = 6.378,70 € + 858,30 €, Kontrollle:
6.378,70 € - 504,69 € = 5.874,01 € (Rente in 2005)
bzw. "alter" Freibetrag = 2.937 €)
* Der ausgewiesene Rentenanpassungsbetrag liegt aber
bei 579,12 € und damit um 74,43 € zu hoch
(--> 579,12 € - 504,69 €). Rechnet man mit diesem
Wert "zurück" auf 2005, ergibt sich der oben erwähnte
falsche Freibetrag (--> 7.237,00 € - 579,12 € = 6.657,88 €; davon 50% Freibetrag = 3.328,94 €).
Die fehlerhafte Differenz liegt also bei den erwähnten
37,20 € (--> 3.328,94 € - 3.366,15 €).

Da das Finanzamt mit den in der Bezugsmitteilung (ja:
ich meine die "Mitteilung zur Vorlage beim Finanzamt")
aufgeführten Werten die Freibeträge berechnet, kann
dies in manchen Fällen zu einem fehlerhaften Steuer-
bescheid führen - oder?

Der in diesem Beispiel ermittelte Fehlbetrag dürfte auch in
anderen vergleichbaren Beispielen enthalten sein.

Bevor ich es vergesse: In meinem eigenen Beispiel er-
gab sich für den Freibetrag eine Differenz von "37,14 €).

Vergleichbar heißt:
- dasselbe "Tarifgebiet" (hier: alte Bundesländer)
- Renteneintritt bis 2005
- keine zwischenzeitlichen anderen "außerordentlichen
Rentenänderungen (Neuberechnung aufgrund von
Kürzungen etc.)
- "Mütterrente 2014 mit 5 Kindern
Die dann sozusagen "unbelastete" Rentenhöhe selbst
spielt offensichtlich keine Rolle!

Ich bitte auch das "DRV-EpertenTeam" um
eine kritische Bewertung meiner Ausführungen.

von
Schießl Konrad

Rentenanpassung bei 18.7333 und 5 Geburten ab 1.7.2014

Jahr:: R-Wert: Monat: Betrag: A-Freib: B.St.pfl. Anp.Betrag:

2005 26,13 489,50 x 12 5874 2937 2937 0

2006 26,13 489,50 x 12 5874 2937 2937 0

2007 26,13 489,50 x 6 2937
2007 26,27 492,12 x 6 2952,72
5889,72- 2937 2952,72 15,72
2008 26,27 492,12 x 6 2952,72
26,56 497,56 x 6 2985,36-
5938,08- 2937 3001,08 64,08
2009 26,56 497,56 x 6 2985,36
2009 27,20 509,55 x 6 3057,30
-----------
6042,66 – 2937 3105,66 168.66
2010 27,20 509,55 x12 6114,60 - 2937 3177,60 240,60

2011 27,20 509.55 x 6 3057,30
2011 27,47 514,60 x 6 3087,60
6144,90 - 2937 3207,90 270,90
2012 27,47 514,60 x 6 3087,60
2012 28,07 525,84 x 6 3155,04
6243,54 - 2937 3306,57 369,57
2013 28,07 525,84 x 6 3155,04
2013 28,14 527,16 x 6 3162,96
6318.00 - 2937 3381,00 444,00
2014 28,14 527,16 x 6 3162,96
2014 28,61 679,01 x 6 4074,06 bei 23.7333 EP.
7237,02 - 3366 3871,02 505,00
2015 28,61 679,01 x12 8148,12 - 3795 4353,12 558,00 Anpassungsbetrag
23.7333 EP.