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Mütterrente - Zuschlag 0, 1 oder 2?

von
hegehosa

Zitiert von: Jonny

Was wohl die Richter dazu sagen?
Fragt Jonny

Wenn der reine Gesetzestext solche mit dem Sinn und Zweck der Regelung schlecht zu vereinbarenden Auslegungen zulässt, greifen Richter gern auf die Gesetzesbegründung zurück. Dort heißt es:
"Ist das Kind vor Beginn des zwölften Kalendermonats nach Ablauf des Geburtsmonats verstorben, besteht
kein Anspruch auf einen Zuschlag an persönlichen Entgeltpunkten."
Zumindest spricht dies sehr für eine dahingehende Auslegung, dass in diesem Fall kein Anspruch auf einen Zuschlag besteht.

von
Jonny

@hegehosa
Das kommt ganz auf den Richter an.
Ich frage mich nur, welche Daten denn die Rentenversicherungsträger überhaupt für den Rentenbestand (nicht Zugang) haben.
Kann man feststellen, dass der 12. Lebensmonat gar keine Kindererziehungszeit enthält?
Offenbar kann man auch feststellen, dass "die KEZ nach Absatz 1 Nummer 1" und damit wohl für den 12. Lebensmonat in der knappschaftlichen Rentenversicherung verbucht ist.
Warum kann man dann nicht feststellen, ob die Kindererziehungszeit für einen 12. Lebensmonat EP (OST) sind und gibt für mehrere "Ost-Kinder" EP (West), obwohl nur das letzte Kind noch einen Monat EP (West) hat?
Oder haben etwa die RV-Träger dem Gesetzgeber hinsichtlich der Datenlage etwas vorgemacht, um "einfache" pauschale Regelungen zu erhalten fragt
Jonny
Wir alle werden es in einigen Monaten bis in 5 Jahren sehen. Margas Freundin ist jedenfalls sensibilisiert.

Denn sonst wäre ja wohl

von
GroKo

Zitiert von: Jonny

@hegehosa
Das kommt ganz auf den Richter an.
Ich frage mich nur, welche Daten denn die Rentenversicherungsträger überhaupt für den Rentenbestand (nicht Zugang) haben.
Kann man feststellen, dass der 12. Lebensmonat gar keine Kindererziehungszeit enthält?
Offenbar kann man auch feststellen, dass "die KEZ nach Absatz 1 Nummer 1" und damit wohl für den 12. Lebensmonat in der knappschaftlichen Rentenversicherung verbucht ist.
Warum kann man dann nicht feststellen, ob die Kindererziehungszeit für einen 12. Lebensmonat EP (OST) sind und gibt für mehrere "Ost-Kinder" EP (West), obwohl nur das letzte Kind noch einen Monat EP (West) hat?
Oder haben etwa die RV-Träger dem Gesetzgeber hinsichtlich der Datenlage etwas vorgemacht, um "einfache" pauschale Regelungen zu erhalten fragt
Jonny
Wir alle werden es in einigen Monaten bis in 5 Jahren sehen. Margas Freundin ist jedenfalls sensibilisiert.

Denn sonst wäre ja wohl


Geh Erbsen zählen oder Haare spalten.

Meint GroKo

von
Knut Rassmussen

Die AGFAVR schreibt dazu:
Die Verschiebung einer Kindererziehungszeit nach § 56 Abs. 5 Satz 2 SGB VI hat keine
Auswirkung auf die Prüfung nach § 307d Abs. 1 Nr. 1 SGB VI.

Ist somit also geklärt. Für diesen Fall hier also negativ.

von
Jonny

Zitiert von: Knut Rassmussen

Die AGFAVR schreibt dazu:
Die Verschiebung einer Kindererziehungszeit nach § 56 Abs. 5 Satz 2 SGB VI hat keine
Auswirkung auf die Prüfung nach § 307d Abs. 1 Nr. 1 SGB VI.

Ist somit also geklärt. Für diesen Fall hier also negativ.

Ist die AGFAVR schon abgesegnet? Und wo gibt es die?
fragt
Jonny

von
Rentenzombie

Zitiert von: Jonny

Zitiert von: Knut Rassmussen

Die AGFAVR schreibt dazu:
Die Verschiebung einer Kindererziehungszeit nach § 56 Abs. 5 Satz 2 SGB VI hat keine
Auswirkung auf die Prüfung nach § 307d Abs. 1 Nr. 1 SGB VI.

Ist somit also geklärt. Für diesen Fall hier also negativ.

Ist die AGFAVR schon abgesegnet? Und wo gibt es die?
fragt
Jonny

Beim Kolonialwarenhandel um die Ecke für Ölgötzen