Nach 2 Jahren nochmals Übergangsgeld!Neuberechnung oder Bestandsschutz?

von
franzhatnefrage

Hallo.
2008 habe ich (nach einer Reha) für 6 Monate Übergangsgeld bezogen. Danach 12 Monate lang Krankengeld. Danach habe ich 1 Jahr Teilzeit gearbeitet (12 Monate). Danach 5 Monate ALG1. Jetzt 2 Monate Vollzeit.

Nun soll ich lt. meinen Ärzten einen Rehaantrag (berufliche Reha. Also Art Umschulung aus gesundhl. Gründen) stellen.
Die wird aus ALG1 heraus geschehen.

Meine Frage:
Ich bekomme ja während einer Reha Übergangsgeld statt ALG1.
Wird mein jetziges Übergangsgeld so hoch sein wie vor 2 Jahren?
Gibt es (wie beim ALG1) einen Bestandsschutz?
Oder wird dieses wieder neu berechnet.
Wenn die letzten 3 Jahre zurückgeblickt wird,
habe ich ja kaum was verdient.

Und:
Darf man während Übergangsgeldbezug (während berufl. Umschulung) noch was dazuverdienen? Hätte ein Nebengewerbe, was evtl. etwas abwerfen könnte. Oder halt 400E Job.
Fahrtgeld zur Reha (dauert 2 jahre) bekomme ich angeblich.

Danke
franz

Experten-Antwort

Hallo franzhatnefrage,

ohne Kenntnis Ihres Einzelfalles können wir nicht beurteilen, ob die Berechnungsgrundlage des früheren Übergangsgeldbezuges weitergelten kann. Es ist durch Ihren
Reha-/Rentenversicherungs-Träger zu klären, ob es sich um einen einheitlichen Rehabiliationsverlauf handelt und die damalige Reha-Maßnahme als noch nicht abgeschlossen anzusehen wäre. Bitte wenden Sie sich hierzu direkt an Ihre Rehabilitationsachbearbeitung bei Ihrem Reha-/Rentenversicherungs-Träger.

Eine geringfügige Tätigkeit bis zu 400,00 EUR im Monat ist während einer Maßnahme der beruflichen Rehabilitation möglich und führt grundsätzlich nicht zur Kürzung des Übergangsgeldes.