Nach der Kindererziehungszeit

von
claudia

Guten Tag,

Meine Tochter ist im Mai 11 jahre geworden und somit ist die Anrechnungszeit vorüber.
Seit 1 Jahr bin ich selbstständig, allerdings weit unter einem Einkommen von 400 Euro monatlich. Bis Dato zahle ich keinen freiwilligen Beitrag zur Rentenversicherung. Wie weit ist das sinnvoll, bzw. wie weit wäre in diesem Fall es besser sich privat zu versichern? Kann ich in einem solchen Fall auch eine Erwerbsminderungsrente beantragen?

Experten-Antwort

Ganz allgemein rate ich Ihnen umgehend ein Beratugsgespräch bei der nächsten Außenstelle der DRV zu führen, weil die Komplexität der Situation m.E. die Grenzen dieses Forums sprengen würde.

Richtig ist, dass die Berücksichtigungszeit für Kindererziehung mit dem 10. Lj des Kindes endet, Sie also für Ihre 11 jährige Tochter keine Berücksichtigungszeiten mehr erhalten.

Als geringfügig Selbständige sind Sie nicht verpflichtet Beiträge zu zahlen, freiwillige Beiträge sind möglich, allerdings nur fürs laufende Kalenderjahr.
Ein Aspekt kann der Versicherungsschutz bei Erwerbsminderung sein; ob der mit freiwilligen Beiträgen erhalten werden kann, kann aus Ihren Angaben nicht beurteilt werden.
Ein weiterer Aspekt wäre ob die Selbständigkeit, wenn Sie mehr als 400 € einbringt, versicherungspflichtig wird oder nicht.

Eine EM Rente kann man immer beantragen, ob der Leistungsfall der EM allerdings eingetreten ist und ob die Versicherungszeiten reichen, kann von hier nicht beurteilt werden.

Alles in allem hilft nur die individuelle Beratung weiter.

von
Claudia

Vielen Dank für die schnelle Rückantwort. Werde mich bei einer Beratungsstelle über Details erkundigen.
beste Grüsse
CLAUDIA