Nach reha gedrängt zur sofortigen Wiedereingliederung

von
Sonnenblume 71

Guten Tag
Ich fühle mich gerade in einer sehr schwierigen Situation..Ich binnoch einige Tage in ambulanter Reha und wurde von den Ärzten regelrecht gedrängt sofort nach Reha die Wiedereingliederung zu machen..ich habe mehrmals gesagt das ich die reha jeden Tag unter starken schmerzen machen akut bandscheibenvorfall und ganz viele andere Baustellen..Meine psychische Verfassung ist in der Reha richtig schlimm geworden..Ich sagte ich wollte nach der Reha zu meinem Hausarzt und meinem Psychiater und möchte erstmal Kraft tanken ich bin total kaputt aber Die Ärzte sagen das ginge auf keinem Fall das ich einige Zeit warte und mein Hausarzt die wiedereingliederung macht das ginge nicht..
Ich war schon soweit das ich die letzten Tage der ambulanten Reha abbrechen wollte aber es wurde mir abgeraten.. ich habe Angst wieder dahin zu gehen habe Angst vor dem abschlussgespräch des reha Arztes weil er mich drängt auf diese sofortige wiedereingliederung oder auf eine Umschulung.. Was soll ich jetzt tun?mir geht es grade körperlich wie psychisch ziemlich schlecht..danke

von
wauwau

Hallo Sonnenblume71,

was sie Reha Ärzte sagen oder auch nicht ist m. E.
Sekundär.

Die müssen ja ihre Daseinsberechtigung verfolgen:
Erfolg der Maßnahme und 6 Std. Arbeitsfähig.
Wenn es dir nicht "gut geht" was soll dann eine
sofortige Wiedereingliederung!!??

Lass dich von deinem Hausarzt oder Facharzt erstmals krank schreiben.
Danach würde ich mich zusätzlich "rechtlich" beraten lassen!
Gerade auch wegen dem REHA Abschlussbericht. Ich kann mir schon vorstellen, was da so drin steht.
Bei mir stand z. B. wegen Hüfte, alles Ok!
Nach Vorstellung in einer UNI (deutlicher Schaden usw.) wurde ich gefragt, wo der REHA Ärzt seine Applikation her hatte.

(((Dieser Beitrag wurde vom Admin bearbeitet)))

Grüße

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.2021, 23:20 Uhr]

von
Fazit

Zitiert von: Miau
Zitiert von: wauwau

(((Beitrag wurde bearbeitet, s.u.)))

Genauso wie auf Dein unqualifiziertes, polemisches Gebell.

Das ist leider schon immer so gewesen. Es meldet sich nur die kleine Minderheit, die sich auf irgendeine Art und Weise benachteiligt oder nicht in ihrem eigenen Interesse behandelt und/oder beurteilt fühlt.
Die große Masse aber, bei denen alles korrekt und/oder zu ihrer Zufriedenheit gelaufen ist, bleibt im Hintergrund.
Daher sind die negativen Berichte und Erfahrungen hier Einzelfälle und mit entsprechender Zurückhaltung und Skepsis zu betrachten, da die „angeblich“ bösen und/oder unwissenden Ärzte oder sonstigen Verantwortlichen hier keine Gegendarstellung liefern können, was vermutlich in einigen Fällen zu einem ganz anderen Blickwinkel auf die geschilderten Situationen führen würde.
Daher ist eine gewisse Zurückhaltung gegenüber den hier häufig geschilderten Geschichten sicher nicht unangebracht.
VG

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.2021, 23:21 Uhr]

von
Sonnenblume 71

Zitiert von: wauwau
Hallo Sonnenblume71,

was sie Reha Ärzte sagen oder auch nicht ist m. E.
Sekundär.

Die müssen ja ihre Daseinsberechtigung verfolgen:
Erfolg der Maßnahme und 6 Std. Arbeitsfähig.
Wenn es dir nicht "gut geht" was soll dann eine
sofortige Wiedereingliederung!!??

Lass dich von deinem Hausarzt oder Facharzt erstmals krank schreiben.
Danach würde ich mich zusätzlich "rechtlich" beraten lassen!
Gerade auch wegen dem REHA Abschlussbericht. Ich kann mir schon vorstellen, was da so drin steht.
Bei mir stand z. B. wegen Hüfte, alles Ok!
Nach Vorstellung in einer UNI (deutlicher Schaden usw.) wurde ich gefragt, wo der REHA Ärzt seine Applikation her hatte.

Grüße

Danke für die Rückmeldung
Ich kann mich nicht rechtlich vertreten lassen dazu fehlen mir die Mittel bin auch nicht rechtschutz versichert..
Ich wollte ja nur wissen ob die mich zwingen können in der reha?
Und die sagen beide diese Ärzte ich wäre so kaputt vom ganzen Körperbsu das sie mich nicht mehr in der pflege sehen..
Denke nicht das die im.bericht was anderes schreiben

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.2021, 23:19 Uhr]

von
Jana

Einfach nicht unterschreiben.

Auch wenn es schwer fällt.

Manchmal muss man auch die guten Manieren vergessen und einfach aufstehen und gehen.

Mich hat mein Rehabericht auch mal direkt wieder zur Arbeit geschickt.

Ok, nicht ganz so wie bei ihnen.

Während der Reha hat der Arzt damals festgestellt, dass es viel schlimmer ist, als in den Berichten steht und ich keinesfalls das normale Rehaprogramm schaffe.
Ich habe es hingenommen, Reha anders durchgezogen, bin zum Facharzt und wurde quasi sofort operiert. Es war um es so zu sagen "in letzter Minute".
Abschlussbericht der Reha: Alles mitgemacht. Topfit. Kann ab sofort voll arbeiten.

Krankenkasse wollte wegen Rehabericht sofort Wiedereingliederung.

Das topfit galt dann wirklich 4 Monate nach OP und einer erneuten Reha.

Ich finde es auch Jahre später noch makaber.

von
-

Liebe Leser,

unsere Meinung ist Ergebniss unseres Wissens und unserer Erfahrungen. Jeder beurteilt so die Welt aus einem anderen Blickwinkel. Wenn wir das beim Schreiben beherzigen, billigen wir dem anderen zu, was wir uns für unsere Meinung wünschen: Toleranz.

Das war mein "Wort zum Sonntag" und die Bergründung, warum ich Passagen gelöscht habe.

Einen guten Start in die Woche.

Ihr
Admin

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