Nach Reha weiter AU und jetzt Rücken-OP! Kasse macht Druck!

von
sandy

Hallo.
Ich bin vor 2 Wochen aus Reha zurückgekehrt.
Weiterhin AU. Wie zuletzt 6 Monate.
Nun macht die Kasse natürlich Druck mich aus
dem KG zu bringen.
Bietet mir "Beratungsgespräche beim Berufsföderwerk an"...
Unterlagen hab ich schon erhalten.
Der Rententräger wird nun meinen LTA-Antrag anhand des Rehaberichtes entscheiden.
Entweder LTA, EM oder gar nichts.

Nun muß ich wohl in 4-6 Wochen unters Messer. Rücken-OP (Bandscheiben).

Wie muß ich mich nun verhalten?
Kasse davon informieren (bin ja AU)?
Rententräger informieren?

Merci

von
Rosanna

Hallo Sandy,

sofern Sie den LTA-Antrag bereits an die DRV weitergeleitet haben, ist es sinnvoll, diese von der geplanten OP zu unterrichten. Der Krankenkasse teilen Sie mit, daß Sie den LTA-Antrag gestellt haben und die OP ansteht. Dann haben Sie Ihre Pflichten gegenüber der KK erfüllt und diese muss das Ergebnis der DRV abwarten.

Stehen Sie eigentlich noch in einem Arbeitsverhältnis? Welche Art LTA hat Ihnen die Krankenkasse denn empfohlen? Wenn Sie noch beschäftigt sind, nützt Ihnen ein Berufsförderungswerk ja nicht viel. Evtl. käme dann nur eine innerbetriebliche Umsetzung in Frage. Oder orthopädische Hilfsmittel. Mit dem BfW hat dies aber nichts zu tun.

MfG Rosanna.

Experten-Antwort

Hallo Sandy,

unterrichten Sie bitte den Rentenversicherer von der anstehenden Rücken-OP. Auch der Krankenkasse sollten Sie mitteilen, dass Sie die LTA beantragt haben und dass die Operation ansteht.

Die Deutsche Rentenversicherung wird die bestehende Situation bei der Entscheidung über die weitere Vorgehensweise bezüglich dem LTA-Antrag berücksichtigen. Normalerweise erfolgt vor einem Gespräch in einem BfW ein Gespräch mit dem zuständigen Reha-Fachberater. Dies ist durchaus sinnvoll, weil dadurch gewährleistet ist, dass die bestehenden Reha-Möglichkeiten mit Ihnen zusammen und ihrem Leistungsvermögen angepasst ausgewählt werden können.

Nachdem Sie der Zeit Anspruch auf Krankengeld haben wird dieses während der bestehenden Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlt werden.