Nach Widerspruch DRV Übernahme VDK Kosten

von
Christian

Hallo,

ich bin neu hier und habe an Euch 2 Fragen.

Ich musste leider wegen meinem Widerspruch / Erwerbsminderungsrente eine Mitgliedschaft beim VDK abschließen und 1 Jahresbeitrag noch zusätzlich im Voraus abschließen und zaheln. Zudem noch 70,-€ Extra.

Im Bescheid steht, dass "KOSTEN DES WIEDERSPRUCHSVERFAHRENS werden auf Antrag erstattet".

1. Fallen diese Kosten rein?
a) der Abschluß für 1 Jahr beim VDK
b) der Abschluß für das Folgejahr beim VDK
c) die 70,-€ Kosten für das Widerspruchserfahren

2. hat jemand eine Muster, welches ohne Probleme, angenommen wurde? Nicht das ich es falsch formuliere und der Antrag abgelehnt wird.

Vielen Dank

von
VdK fragen

Warum fragen Sie das nicht Ihren Anwalt der VdK? Sie bezahlen doch dort Beiträge und die kennen sich damit aus.

von
Christian

Zitiert von: VdK fragen
Warum fragen Sie das nicht Ihren Anwalt der VdK? Sie bezahlen doch dort Beiträge und die kennen sich damit aus.

Er meinte probieren kan man es.
Deswegen meine Frage.
Dies fällt aber nicht mehr in den Bereich des Widerspruches.

von
RA

Da Sie ja nicht gezwungen waren, dem VdK beizutreten, werden die Kosten auch nicht übernommen. Allein schon die Aussage „Sie können es ja mal versuchen“ lässt nicht gerade auf Kompetenz Ihres Anwalts schließen.

von
Christian

Zitiert von: RA
Da Sie ja nicht gezwungen waren, dem VdK beizutreten, werden die Kosten auch nicht übernommen. Allein schon die Aussage „Sie können es ja mal versuchen“ lässt nicht gerade auf Kompetenz Ihres Anwalts schließen.

Gezwungen???

Wenn ein Antrag abgelehnt wird und mir nur ein Widerspruch bleibt bin ich ja als Laie gezwungen mir einen Anwalt oder VDK zu nehmen.
Aber wahrscheinlich sind sie allwissend.
Ich wollte hier eigentlich sachliche Informationen. Wenn mein Berater sagt probieren sie es, dann ist mir schon klar das die Aussage für mich nicht zufriedenstellend ist. Deswegen ja meine Suche nach Hilfe in diesem Forum.

von
Schade

Beantragen Sie es doch einfach - Sie werden dann irgendwann sehen ob die "Vereinsbeiträge zum VdK des Folgejahres" notwendige Kosten des Widerspruchsverfahrens sind.

Im Falle des Misserfolges klagen Sie sich am besten noch wegen dieser 70 € durch alle Instanzen.

Gefühlt würde ich sagen nein, aber in diesem unseren Land mit der Klagementalität seiner Bürger will ich da nichts ausschließen.

von
Ra

Zitiert von: Christian
Zitiert von: RA
Da Sie ja nicht gezwungen waren, dem VdK beizutreten, werden die Kosten auch nicht übernommen. Allein schon die Aussage „Sie können es ja mal versuchen“ lässt nicht gerade auf Kompetenz Ihres Anwalts schließen.

Gezwungen???

Wenn ein Antrag abgelehnt wird und mir nur ein Widerspruch bleibt bin ich ja als Laie gezwungen mir einen Anwalt oder VDK zu nehmen.
Aber wahrscheinlich sind sie allwissend.
Ich wollte hier eigentlich sachliche Informationen. Wenn mein Berater sagt probieren sie es, dann ist mir schon klar das die Aussage für mich nicht zufriedenstellend ist. Deswegen ja meine Suche nach Hilfe in diesem Forum.

Tja man muss dann aber auch die Wahrheit aushalten können und das ist nicht, was Sie gern als Wahrheit hätten. Beantragen Sie es und es wird dann offiziell abgelehnt, ob es Ihnen nun passt oder nicht.
Und auch Laien sind nicht gezwungen den VdK oder andere Institutionen in Anspruch zu nehmen. Das ist keine Voraussetzung für einen Widerspruch und damit nicht erstattungsfähig. Es verbleibt dabei, wenn Ihnen jemand sagt „versuchen Sie es“, ist er selbst unwissend oder nicht glaubt selber nicht an den Erfolg. Sie können sich ja bis zur Ablehnung noch daran klammern.

von
Schorsch

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Mitgliedsbeiträge zu Sozialverbänden nicht zu den erstattungsfähigen Kosten gehören.

Immerhin ist eine kostenlose Mitgliederzeitung im Beitrag enthalten.(Ironie off!)

MfG

von
Siehe hier

Sie dürfen diese Kosten bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

von
RA

Zitiert von: Siehe hier
Sie dürfen diese Kosten bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Stimmt, hat aber nicht direkt den Bezug zur Frage.

von
Siehe hier

Zitiert von: RA
Zitiert von: Siehe hier
Sie dürfen diese Kosten bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Stimmt, hat aber nicht direkt den Bezug zur Frage.

Hilft aber dem Fragesteller vielleicht dennoch, denn er sucht ja einen Weg, seine Kosten nun irgendwie erstattet zu bekommen.

von
RA

Zitiert von: Siehe hier
Zitiert von: RA
Zitiert von: Siehe hier
Sie dürfen diese Kosten bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Stimmt, hat aber nicht direkt den Bezug zur Frage.

Hilft aber dem Fragesteller vielleicht dennoch, denn er sucht ja einen Weg, seine Kosten nun irgendwie erstattet zu bekommen.

Tatsächlich? Dann sollten Sie sich mal mit dem Steuerrecht beschäftigen. Es ist nicht so, dass er seine Aufwendungen steuerlich voll ersetzt bekommt, diese mindern nur eine eventuelle Steuerlast.
Ihnen scheint aber nur wichtig zu sein, immer das letzte Wort haben zu müssen.
Man muss aber wohl Verständnis für Menschen wie Sie aufbringen, die einen überwiegenden Teil Ihrer Zeit diesem Forum widmen. Eigentlich aber bedauerlich, dass Sie sonst keine wichtigeren Aufgabe zu haben scheinen.

von
Siehe hier

Zitiert von: RA
Zitiert von: Siehe hier
Zitiert von: RA
Zitiert von: Siehe hier
Sie dürfen diese Kosten bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Stimmt, hat aber nicht direkt den Bezug zur Frage.

Hilft aber dem Fragesteller vielleicht dennoch, denn er sucht ja einen Weg, seine Kosten nun irgendwie erstattet zu bekommen.

Tatsächlich? Dann sollten Sie sich mal mit dem Steuerrecht beschäftigen. Es ist nicht so, dass er seine Aufwendungen steuerlich voll ersetzt bekommt, diese mindern nur eine eventuelle Steuerlast.
Ihnen scheint aber nur wichtig zu sein, immer das letzte Wort haben zu müssen.
Man muss aber wohl Verständnis für Menschen wie Sie aufbringen, die einen überwiegenden Teil Ihrer Zeit diesem Forum widmen. Eigentlich aber bedauerlich, dass Sie sonst keine wichtigeren Aufgabe zu haben scheinen.

Ich habe mich in meinem Leben schon oft und ausführlich mit Steuerrecht befasst, deshalb ich ja geschrieben "geltend" machen.

Der Rest Ihrer Bemerkung scheint aber ja auch bei Ihnen nicht anders zu sein ;-)
Schönen Feierabend!

von
Valzuun

Die Mitgliedsbeiträge sind sicher nicht erstattungsfähig (der VdK ist schließlich mehr als ein "Widerspruchsverein", auch wenn das für Ihren Beitritt ausschlaggebend gewesen sein mag).

Anders wird es wohl bei den 70,- Euro aussehen, wenn diese nur durch den Widerspruch entstanden sind.

Was mich wundert: erfahrungsgemäß werden Sie damit gar nicht belastet, das rechnet der VdK direkt mit dem RV-Träger ab.
Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

Experten-Antwort

Hallo Christian,

die Erstattungspflicht umfasst nur die Aufwendungen, die zu einer zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung notwendig sind.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__63.html

von
Jonas

Zitiert von: Christian
Zitiert von: RA
Da Sie ja nicht gezwungen waren, dem VdK beizutreten, werden die Kosten auch nicht übernommen. Allein schon die Aussage „Sie können es ja mal versuchen“ lässt nicht gerade auf Kompetenz Ihres Anwalts schließen.

Gezwungen???

Wenn ein Antrag abgelehnt wird und mir nur ein Widerspruch bleibt bin ich ja als Laie gezwungen mir einen Anwalt oder VDK zu nehmen.
Aber wahrscheinlich sind sie allwissend.
Ich wollte hier eigentlich sachliche Informationen. Wenn mein Berater sagt probieren sie es, dann ist mir schon klar das die Aussage für mich nicht zufriedenstellend ist. Deswegen ja meine Suche nach Hilfe in diesem Forum.

Insofern richtig, dass man es nicht alleine angehen sollte. VdK oder Anwalt, ich hatte mich seinerzeit für letzteres entschieden und einen Anwalt für Sozialrecht mit ins Boot geholt. Nach Gewährung der EMR wurden meine Auslagen von der RV übernommen. Aber selbst wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte es eine sinnvolle Investition bedeutet. Vielleicht sollten Sie das für den Fall des Erfolges einfach auch so sehen.

von
Christian

Zitiert von: Siehe hier
Zitiert von: RA
Zitiert von: Siehe hier
Sie dürfen diese Kosten bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Stimmt, hat aber nicht direkt den Bezug zur Frage.

Hilft aber dem Fragesteller vielleicht dennoch, denn er sucht ja einen Weg, seine Kosten nun irgendwie erstattet zu bekommen.

Der erste normal antwortende hier. Danke "von
Siehe hier"

von
Christian

Zitiert von: Experte/in
Hallo Christian,

die Erstattungspflicht umfasst nur die Aufwendungen, die zu einer zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung notwendig sind.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__63.html

Vielen Dank

von
Christian

Zitiert von: Valzuun
Die Mitgliedsbeiträge sind sicher nicht erstattungsfähig (der VdK ist schließlich mehr als ein "Widerspruchsverein", auch wenn das für Ihren Beitritt ausschlaggebend gewesen sein mag).

Anders wird es wohl bei den 70,- Euro aussehen, wenn diese nur durch den Widerspruch entstanden sind.

Was mich wundert: erfahrungsgemäß werden Sie damit gar nicht belastet, das rechnet der VdK direkt mit dem RV-Träger ab.
Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

Vielen Dank